Der Untergang der Estonia: Verschwörung, Sprengung & tausendfacher Massenmord als Kollateralschaden

Der Untergang der Estonia: Verschwörung, Sprengung & tausendfacher Massenmord als Kollateralschaden

01. August 2015 (Bild: Wikimapia.org) Rechtsanwalt und EU-Advokat (Schweden) Henning Witte im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Die Estonia war eine Ostseefähre, die am 28. September 1994 auf ihrem Weg von Tallinn nach Stockholm vor der finnischen Insel Utö sank. Der Untergang der Estonia ist mit seinen (mindestens) 852 Opfern das schwerste Schiffsunglück in Europas Nachkriegsgeschichte. Unmittelbar nach dem Untergang bildeten die direkt betroffenen Staaten Schweden, Estland und Finnland eine Untersuchungskommission, welche die Ursachen für den Untergang ergründen sollte. Die Ermittlungen zogen sich bis ins Jahr 1997; das Ergebnis wurde in einem Untersuchungsbericht veröffentlicht.

 

Sinn dieses „Untersuchungsberichts“ war es, die Verschleierungs- und Vertuschungspolitik der schwedischen Regierung zu rechtfertigen. Denn kaum, daß die Fähre untergegangen war und vor jeglicher Untersuchung, präsentierte der damalige schwedische Ministerpräsident mit der deutschen Werft, die die Estonia gebaut hatte, aufgrund eines vermeintlichen Konstruktionsfehler an der Heckklappe, den Schuldigen.

Und obwohl das Wrack in nur 60 Metern Tiefe liegt, fanden weder Tauchgänge statt, noch wurde der Versuch unternommen, die Opfer zu bergen. Die Verschleierungspolitik der schwedischen Administration ging noch weiter: Anfangs wollte die schwedische Regierung die gesamte Fundstelle des Wracks mit allen Wrackteilen in einen Betonsarkophag einschließen lassen, was jegliche weitere Untersuchung komplett unmöglich gemacht hätte – und unmöglich machen sollte. Das Wrack, so der Plan, sollte für alle Ewigkeit unter einer massiven Betondecke verschwinden. Offizielle Begründung: Niemand dürfe die Totenruhe stören. Der grausame Zynismus ging noch weiter: Noch bevor der Plan in Stockholm abgesegnet worden war, transportierten Schiffe Tonnen von Geröll und Schutt herbei und schütteten sie über die Estonia. Erst massive Proteste von schwedischen Bürgern und Angehörigen stoppten das Unternehmen.

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Die Fähre Estonia wurde bis heute nicht gehoben, damit „die Ruhe der Toten im Wrack nicht gestört wird“, wie die verlogene Begründung lautet. Keinem Angehörigen wurde bis heute die Möglichkeit gegeben, die Opfer zu beerdigen. Seit 20 Jahren birgt die Estonia knapp 1.000 Opfer.

Im Dezember 1999 kam eine von der Meyer Werft berufene Expertengruppe zu dem Ergebnis, daß die Bugklappe der Estonia nicht, wie offiziell festgestellt, durch Seegang gelöst, sondern durch mindestens zwei Detonationen unterhalb der Wasserlinie abgesprengt wurde. Nach Angaben des Hamburger Kommissionsmitglieds Kapitän Werner Hummel seien auf Videos, die Taucher vom Wrack anfertigten, deutlich zwei Sprengstoffpakete zu sehen, die nicht detoniert waren. Bei dem Sprengstoff handelt es sich um britischen Militärsprengstoff, sodaß deutlich wird, in welche Richtung die Suche nach den wirklichen Hintergründen eines brutalen Attentats zu gehen hat und warum die Schweden seit 20 Jahren blocken (sollen/müssen).

Rechtsanwalt Henning Witte hat die Angehörigen der Opfer als deren Anwalt vertreten und kennt das Thema wie kein anderer. Der Untergang der Estonia – ein staatsterroristisches Kriminalstück mit großzügig in Kauf genommenen Kollateralschaden von knapp 1.000 Toten, das bis heute nicht aufgeklärt ist.

Website:
www.WhiteTV.se

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