Verschiedene Perspektiven auf die „Flüchtlingskrise“ in Schrift und Videoform

Wer eine andere Perspektive auf die „Flüchtlingskrise“ kennenlernen möchte , möge sich ohne gleich eine Ideologische Schublade aufzumachen zwei Videos ansehen.Ist wirklich ein Bürgerkrieg geplant? der ARD Journalist und aus dem Ex Jugoslawien stammende Marko Josilo war an den Fronten dieses Balkankrieges in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts unter Beschuss wo andere Reporter ihre Berichte nur vorgekaut nach Deutschland weitergegeben haben und seine Berichte die wohl auch schon damals die Deutsche Beteiligung an diesem Krieg für alle sichtbar gemacht hätten sind einfach zensiert worden . Ich schreibe das nur weil es nämlich erstaunliche Parallelen im Deutschland von heute gibt . Oder versuchen verschiedene Interessengruppen unter anderem die USA natürlich mit der Mittäterschaft unserer Bundesregierung ihre Geopolitischen Spielchen jetzt in Deutschland anzuwenden und Migranten als Waffe einzusetzen?.Mit der Ermordung Gaddafis fing das Spiel an.
Jetzt mögen sie ihn nicht mehr. Dabei haben gerade die Europäer Muammar al-Gaddafi jahrelang hofiert – weil er ein Garant für die sichere Ölversorgung war und weil er ihnen die Migranten vom Leib hielt. Als die Außenminister der EU Mitte Oktober 2004 übereinkamen, sämtliche noch bestehenden Sanktionen gegen den jahrzehntelang als Paria firmierenden Wüstenstaat außer Kraft zu setzen, honorierten sie damit auf den ersten Blick die Aufgabe des libyschen Programms zur Herstellung von Massenvernichtungswaffen, die öffentliche Absage an den Terrorismus sowie nicht zuletzt die Übernahme der Verantwortung für den Bombenanschlag auf den Flug Pan Am 103, dem im Dezember 1988 beim schottischen Lockerbie 270 Menschen zum Opfer gefallen waren (Dubioser iranischer „Fake-Zeuge“ in einer ARTE-Dokumentation zum Lockerbie-Anschlag).

Tatsächlich spielten diese Maßnahmen jedoch für den Entschluss der Europäer nicht die entscheidende Rolle. Ausschlaggebend war vielmehr das libysche Versprechen, an der Eindämmung des rasant anschwellenden Stroms afrikanischer Einwanderer mitzuwirken. Nicht Geschosse oder Bomben, sondern Menschen waren die Waffen, mit denen Gaddafi die „größte politische und wirtschaftliche Gemeinschaft der Welt“ zum Nachgeben gezwungen hatte.

So sieht es die amerikanische Politikwissenschaftlerin Kelly M. Greenhill, die mit ihrem Buch die „erste systematische“ Untersuchung „dieser in höchstem Maße regelwidrigen Methode der Überredung“ vorlegt. Nicht zufällig lehnt sich der Titel – „Weapons of Mass Migration“, also „Massenmigrationswaffen“ – phonetisch eng an den geläufigen Fachbegriff aus der Welt der Militärs an. Wenn die Autorin auch betont, dass es sich nicht um eine „Art von Superwaffe“ handle, suggeriert der Titel gleichwohl, dass die Migrationswaffen gewissermaßen die „Weapons of Mass Destruction“, die „Massenvernichtungswaffen“, jener Akteure sind, die nicht über solche verfügen. Für die einen wie die anderen Waffen gilt, dass sie vor allem eine Funktion haben: Sie sind Druckmittel.

Trotz oder gerade wegen des martialisch klingenden Titels ist klar, dass es Greenhill um jene Migranten geht, die zu Objekten beziehungsweise Opfern eines zynischen politischen Pokers werden. Dabei konzentriert sie sich auf jene Fälle „migrationsgestützter Nötigung“, die sie zwischen der Unterzeichnung der sogenannten Genfer Flüchtlingskommission im Sommer 1951 und dem Abschluss ihrer Forschungen im Jahr 2006 verifiziert hat.

Eingehend dargestellt und mitunter umständlich analysiert werden vier Beispiele aus den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, darunter die Entwicklung der Flüchtlingsfrage im Kosovo-Konflikt. Ein informativer Appendix listet sämtliche von Frau Greenhill registrierten 56 Fälle auf. Der letzte ist ein neuerlicher libyscher Erpressungsversuch der EU vom Sommer 2006 – der erste ist die Massenwanderung von der DDR in die Bundesrepublik im Umfeld des 17. Juni 1953. Konrad Adenauer nämlich habe diese „Abstimmung mit den Füßen“ genutzt, um die amerikanischen Schutz- und Vormacht zu weitreichender finanzieller und politischer Unterstützung zu bewegen. Die unkontrollierte Einwanderung, so die Warnung des Kanzlers, könne zu einer potentiellen Destabilisierung der Bundesrepublik führen (Flüchtlinge: Schmutziger Deal mit der Türkei – Brandbrief an Merkel – Militär übernimmt,Auch nicht zu verachten ist das Deutschland als dritt größter Waffeneexpotör der Welt ist.
Eine verfehlte und idiotische Politik. Unsere Politiker sollten schon immer wissen, dass sowohl in Katar als auch im gesamten arabischen Raum die Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

Trotzdem wurde unter der damals schwarz-gelben Koalition der Weg eines Milliardenvertrages für schweres Kriegsgerät zwischen Krauss-Maffei-Wegmann und diesem Land freigegeben. Nachdem Katar und Saudi-Arabien nun seit längerem den Jemen in Schutt und Asche legen, ist Deutschland trotzdem nicht bereit, weitere Waffenlieferungen zu unterbinden.

So wurde eine erste Teillieferung des Leopard-Kampfpanzers vom jetzigen Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel veranlasst. Zuvor hätte er hohe Regressforderungen in Kauf genommen, aber im Hinblick auf den Koalitionsfrieden darauf verzichtet.

Angela Merkel nämlich hält die Entscheidung nach wie vor für vertretbar!

Die Bundeskanzlerin mit dem freundlichen Gesicht vergisst scheinbar, dass weitere Waffenlieferungen in diese Länder zu immer noch mehr toten und verwundeten Menschen führen und damit ein nicht enden wollender Flüchtlingsstrom, demnächst also auch aus dem Jemen, absehbar ist.

Sie hat wohl auch seinerzeit ihre Solidaritätsbekundung gegenüber George W. Bush für den 3. Golfkrieg verdrängt, der auf Betreiben der Amerikaner die gesamte Region des Mittleren Ostens aus macht- und wirtschaftspolitischem Kalkül destabilisierte und letztlich zu dem führte, was wir mit all seinen fatalen Auswirkungen inklusive der Entstehung des IS bis hin nach Europa in Zukunft ausbaden dürfen.

Andererseits beliefert Deutschland die Kurden mit nur minderwertigem Waffenmaterial der 2. und 3. Generation und hindert sie so als bisher Einzige an erfolgreichen Kampfhandlungen gegen den IS.
Stattdessen setzt man sich mit dem despotischen, dank Deutschland vielleicht bald 3 Milliarden Euro reicheren Erdogan an einen Tisch (in der Annahme, es würde den Not leidenden Flüchtlingen zugute kommen); derjenige, der den Friedensprozess mit den Kurden aufgekündigt hat und auch diese weiterhin gezwungen sein werden, sich in den Flüchtlingsstrom einzureihen (Geplante Migrationsflut: Was die Dunkelmächte mit uns wirklich vorhaben!).

Deutsche Waffen befriedigen deutsche Profitgier – und sie ermöglichen Kriege. Kriege führen zu zerfetzten Körpern. Menschen, die nicht zerfetzt werden wollen, flüchten.Viel Freude und aufschlussreiches beim anschauen der Videos.
Michael Longerich im Oktober 2015 PS:Ich mache mir wirklich Sorgen das in Deutschland ein solcher Konflikt geplant ist deswegen lassen wir uns nicht gegeneinander aufhetzen sondern ziehen wir die wirklichen Drahtzieher zur Verantwortung wenn möglich mit friedlichen Mitteln.

Literatur:

Wenn das die Deutschen wüssten…: …dann hätten wir morgen eine (R)evolution! von Daniel Prinz

Die Asyl-Industrie von Udo Ulfkotte

Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat‘ von Jürgen Todenhöfer

Exodus: Warum wir Einwanderung neu regeln müssen von Paul Collier

Quellen: PRAVDA TV/PublicDomain/FAZ/t-online.de/merkur.de/wallstreet-online.de/Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten vom
26.10.2015

http://www.wissensmanufaktur.net/interviews
quer-denken.tv

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