Die Geburtsstunde des islamistischen Terrorismus als geopolitische Waffe

Dass Geopolitik oder aber Politik an sich ab einer bestimmten Stufe(Ämter) nicht mehr für die Allgemeinheit(Menschen), sondern nur noch Machtinteressen dient, die in den meisten Fällen noch nicht einmal die Interessen des Vertreters sprich Politikers sind, sondern die Interessen der dahinterliegenden Kräften(Interessengruppen) sind. Sondern von den Kräften(Interessengruppen), die den Politikern erlauben, so zu tun, als ob sie die Macht hätten, die jedoch in Wahrheit diesen Politiker nur erlauben haben, zu repräsentieren. Es gibt mittlerweile genug Wissen zu diesen sog. „Verschwörungstheorien“. Jeder möge sich selber in die Eigenverantwortung bringen, sich mit diesem offenen Wissen auseinanderzusetzen und sich aus der Rolle der Schafe zu befreien. Der folgende Artikel ist so ein Beispiel für solch einen Impuls, sich durch Selberforschen in die Eigenverantwortung zu bringen und seine Wahrheit zu finden. Es gibt nämlich nicht „DIE EINE WAHRHEIT“ …
Michael Longerich im Februar 2016.

Die Geburtsstunde des islamistischen Terrorismus als geopolitische Waffe
19. Februar 2016 aikos2309 veröffentlicht von Michael Longerich am 20.02.2016.
Dass die Bürger gut beraten sind, die Begründungen für die Entscheidungen der Politik der „westlichen Wertegemeinschaft“, zu hinterfragen, wenn es um Russland geht, soll am Beispiel der bis heute weitgehend akzeptierten offiziellen, jedoch falschen Darstellung der Vorgeschichte des sowjetischen Einmarsches in Afghanistan (1979) aufgezeigt werden.
Im Unterschied zu manchen anderen Lügengeschichten könnte man diese hier als verdeckte bezeichnen, denn der Öffentlichkeit wurden Tatsachen vorenthalten, anstatt vorgebliche zu präsentieren.
Die Auswirkungen politischer Lügen sind zum Glück in der Regel auf das Land und seine Bevölkerung beschränkt, von dessen Führung sie verbreitet werden. Andernfalls wäre der Zustand der Welt noch beklagenswerter, als er ohnehin ist.
Dies trifft jedoch auf den seit geraumer Zeit bevorzugten Gegenstand für Desinformation, den sog. „Internationalen Terrorismus“, nicht zu. Denn sein objektiv vorhandenes Bedrohungspotential eignet sich für mannigfaltige Zwecke, sowohl innen- wie auch außenpolitische – letztere jedoch im globalen Maßstab.
Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 dient er – besonders in seiner islamistischen Variante — als Tarnkappe für die bereits kurz nach der Wende von 1989/90 formulierte geopolitische Agenda der USA sowie für den Abbau von Freiheitsrechten in zahlreichen Staaten der westlichen Welt (Wie der Westen Terrorismus erzeugt).
Wo er nicht schlagkräftig genug ist, genießt er direkte oder indirekte Unterstützung durch die USA oder ihre willfährigen Verbündeten im Nahen Osten und in Europa.
Unter der Präsidentschaft von Jimmy Carter wurde die Idee geboren, „Heilige Krieger“ für strategische US-Ziele in Afghanistan zu benutzen. Ein Bericht auf NBC News von 1998 datiert den Beginn ihrer Ausbildung und Finanzierung auf 1980, als Reaktion auf den sowjetischen Einmarsch zu Weihnachten 1979.
Der Autor hätte es besser wissen können.
Denn in der Ausgabe des Nouvel Observateur vom 15. bis 21. November 1998 stellte Zbigniew Brzezinski den immer wieder als Beweis für die aggressiven Absichten der Sowjetunion herangezogenen Einmarsch in Afghanistan am 24. Dezember 1979 in ein gänzlich anderes Licht.
Bis zu diesem Zeitpunkt galt offiziell, dass die US-Geheimdienste die Mujaheddin im Laufe des Jahres 1980 zu unterstützen begannen. Nachdem der frühere CIA-Chef Robert Gates in seinen Memoiren erwähnte, dass die CIA bereits ein halbes Jahr vor dem Einmarsch der Sowjetunion mit dieser verdeckten Aktion begonnen hatte, legte „Zbig“, der damalige Nationale Sicherheitsberater Präsident Carters, die Karten auf den Tisch.
Er habe dem Präsidenten vorgeschlagen, die Sowjets durch die Ausbildung, Rekrutierung und Finanzierung von Heiligen Kriegern zum Eingreifen in Afghanistan zu verleiten: „Wir haben damit die Möglichkeit, der Sowjetunion ihren Vietnamkrieg zu bereiten.“ (Afghanistan setzt im Kampf gegen Terroristen auf Russland, nicht auf Nato und USA (Video))
Der Plan fußte auf der richtigen Einschätzung, dass die sowjetische Führung fürchtete, islamischer Extremismus könne sich in ihren südlichen Republiken destabilisierend auswirken. Brzezinski nennt sogar das exakte Datum, an dem der US-Präsident die entsprechende Direktive unterzeichnete. Es war der 3. Juli 1979. Der Plan ging auf, die Sowjets gingen in die Falle. Ihr verlustreicher und kostspieliger Krieg trug maßgeblich zum Kollaps der Sowjetunion bei.
Die aus Sicht der USA erfolgreiche Methode wurde danach zu einer Art Standard-Strategie für Destabilisierung und Regime Change in Nordafrika und dem Nahen Osten (Doppelmoral auf Amerikanisch und schwarze Folgen farbiger Revolutionen). Weitere Einsatzgebiete bieten sich an: ehemalige Sowjetrepubliken und China mit seiner Ostprovinz Xinjiang.
Wir werden mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf zurückkommen müssen.
Literatur:
Wer den Wind sät: Was westliche Politik im Orient anrichtet von Michael Lüders
Geheimer Krieg: Wie von Deutschland aus der Kampf gegen den Terror gesteuert wird von Christian Fuchs
Schmutzige Kriege. Amerikas geheime Kommandoaktionen von Jeremy Scahill
Killing Business. Der geheime Krieg der CIA von Mark Mazzetti
Quellen: PublicDomain/de.sputniknews.com am 16.02.2016