Achtung Smombie!: Smartphones schädigen Gehirn – Giftstoffe durchdringen Blut-Hirn-Schranke (Videos)

25. April 2016 aikos2309 veröffentlicht von Michael Longerich
Da Mobiltelefone immer weiter verbreitet und nah am Kopf betrieben werden, stellt sich die Frage nach der gesundheitlichen Gefährdung, insbesondere der des Hirngewebes.
Diese Studie sollte untersuchen, ob 900- und 1800-MHz-Strahlung möglicherweise einen Einfluss auf die Blut-Hirn-Schranke von Ratten hat. Die Beeinträchtigung der Blut-Hirn-Schranke kann zu neurodegenerativen Prozessen führen oder es können Krebs erregende Substanzen in das Hirngewebe übertreten.
Studiendesign und Durchführung
Zur Überprüfung der Durch­­­­lässigkeit der Blut-Hirn-Schranke wurden 27 männliche (268,1 ± 41,9 g) und 26 weibliche (216,8 ± 24,7 g) junge erwachsene Ratten in 6 Gruppen eingeteilt. Je eine scheinbestrahlte Kontrollgruppe, eine bestrahlte mit 900 MHz (4,96 ± 0,04 V/m, gepulst mit 217 Hz) und eine mit 1800 MHz (4,70 ± 0,02 V/m, gepulst mit 217 Hz). Da ein Mobiltelefon im Nahfeld betrieben wird, war die Antenne des Signalgenerators 10 cm von den Tieren entfernt platziert.
Die SAR wird mit 0,02 W/kg angegeben, weit unterhalb der thermischen Schwelle. Es gab keine Stressfaktoren wie Hitze, zu wenig Sauerstoff oder Umweltstress, der auf die Purkinjezellen (wichtige Rezeptorzellen für Regulationsprozesse in der Kleinhirnrinde, die Red.) einwirken könnte.
Der Nachweis der Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke wurde mit Evans Blue durchgeführt. Der Farbstoff bindet an Serumalbumin nach intravenöser Verabreichung und die Menge, die in das Hirngewebe übergetreten ist, ist ein Maß für die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke. Sofort nach Injektion des Farbstoffs erfolgte die 20-minütige Applikation der gepulsten Strahlung (Google statt Grips: Smartphones machen denkfaul).
Ergebnisse
Die Temperatur im Tierkörper war nicht verändert durch die Bestrahlung. Der Evans blue-Gehalt bei den männlichen Tieren im gesamten Gehirn war 0,08 ± 0,01 mg % in der Kontrolle, bei 900 MHz 0,13 ± 0,03 mg % und bei 1800 MHz 0,26 ± 0,05 mg %, in beiden Fällen eine signifikante Erhöhung gegenüber der Kontrolle. Bei den weiblichen Tieren war der Farbstoffgehalt im gesamten Gehirn 0,14 ± 0,01 mg % in der Kontrolle, 0,24 ± 0,03 mg % bei 900 MHz und bei 1800 MHz 0,14 ± 0,02 mg %. Der Unterschied ist für 900 MHz signifikant, für 1800 MHz besteht kein statistisch signifikanter Unterschied zur Kontrolle.
Schlussfolgerungen
Mobilfunkstrahlung von 900 und 1800 MHz führt zu erhöhter Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für Proteine nach 20 Minuten Bestrahlung, die keine Erwärmung des Gewebes hervorruft. Die 1800-MHz-Strahlung hat eine stärkere Wirkung auf die Durchlässigkeit bei den männlichen Tieren. Bei den weiblichen Tieren erzeugte die 900-MHz-Strahlung eine signifikante Erhöhung der Durchlässigkeit, bei 1800 MHz zeigte sich kein Unterschied zur Kontrollgruppe.
Die Autoren weisen darauf hin, dass immer mehr Kinder Mobiltelefone nutzen, aber nichts darüber bekannt ist, wie die Strahlung bei Kindern wirkt. Kinder sind empfindlicher gegenüber physikalischen, chemischen und biologischen Agenzien (Gefährlich: Dein Smartphone am Körper).
Bezüglich der Strahlung ist bekannt, dass Kinder mehr Energie aufnehmen als Erwachsene. Sie haben höhere Ionenkonzentrationen im Gewebe und dieses hat dadurch eine höhere Leitfähigkeit. Die Wirkung der Strahlung bei Kindern müsse durch epidemiologische Studien untersucht werden, die Langzeitnutzung ebenso wie andere Erkrankungen. Weitere Studien sollten die Mechanismen der Strahlungswirkung auf das Zentralnervensystem erforschen zur Klärung der biologischen Wirkungen (Verbietet euren Kindern Smartphones! 10 wissenschaftliche Gründe).
Anmerkung
Bereits 2011 führten Sirav et al. zum Endpunkt Blut-Hirn-Schranke eine Studie durch mit dem Ergebnis: „Bei den weiblichen Ratten wurde nach der Hochfrequenz-Exposition kein Albumin-Austritt in den Gehirnen gefunden. Es wurde jedoch im Vergleich zu den schein-exponierten männlichen Tieren ein signifikanter Anstieg der Albumin-Extravasation in den Gehirnen der exponierten männlichen Ratten gefunden.“
Giftstoffe im Gehirn
Die türkische Forschergruppe Sirav /Seyhan (2016) wies erneut nach, dass Handystrahlung geringer Intensität die Blut-Hirn-Schranke öffnet und dadurch Giftstoffe ins Gehirn gelangen können. Die Arbeitsgruppe von Prof. Salford an der Universität Lund veröffentlichte bereits 1992 die erste Studie, die nachwies, dass die Hochfrequenz-Befeldung mit einer Frequenz von 915 MHz (GSM) eine verstärkende Auswirkung auf die Durchlässigkeit der Blut-Hirn Schranke hat, bei gepulster Strahlung sogar noch stärker. Weltweit gab es dagegen von der Industrie inszenierte Pressekampagnen.
Sirav/Seyhan bestätigen die Ergebnisse von Salford: Mobilfunkstrahlung von 900 und 1800 MHz, die keine Erwärmung des Gewebes hervorruft, führt zu erhöhter Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für Proteine nach 20 Minuten Bestrahlung.
In der Referenzdatenbank (WHO, Bundesregierung) http://www.emf-portal.de werden die Ergebnisse der Studie wir folgt wiedergegeben:
„Bei männlichen Ratten führte sowohl eine Exposition bei dem elektromagnetischen Feld von 900 MHz (Gruppe 1) als auch von 1800 MHz (Gruppe 3) zu einer signifikant erhöhten Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke im Vergleich zur Kontrollgruppe (Gruppe 5). Bei weiblichen Ratten führte nur die Exposition bei dem 900-MHz-EMF (Gruppe 2) zu einer signifikant erhöhten Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke im Vergleich zur Kontrollgruppe (Gruppe 6). Die Autoren schlussfolgern, dass eine Exposition von Ratten bei elektromagnetischen Feldern von 900 MHz oder 1800 MHz die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke erhöhen könnte, wobei geschlechtsspezifische Unterschiede vorhanden sein könnten.“ (Smartphones & Tablets schädigen Hoden, Spermien und Embryos (Video))
Video: Mobilfunk und das Blutbild – ist bereits 1999 im deutschen TV gesendet worden

Hier das PDF zu dem TV-Beitrag:
Zitat:
„Der Fall Susy Reynold war Anlass für die amerikanische Mobilfunkindustrie, ein 25-Millionen Dollar-Forschungsprojekt zu beginnen, um die Unbedenklichkeit zu belegen. Der Medizin-Physiker Dr. George Carlo leitete das Projekt, bis er deutliche Anzeichen für krebserregende Faktoren fand:
„Bei unseren Studien haben wir menschliches Blut in Reagenzgläsern mit Mikrowellen bestrahlt, welche ähnlich der Handystrahlung sind. Es zeigte sich, dass sich unter dem Strahlungseinfluss die Zellkerne spalten.“ Dazu zeigte eine statistische Analyse, dass die Tumore signifikant vermehrt in jenen Hirnregionen auftreten, an denen die Handyantenne platziert wird.
Dr. Carlo: „Wenn wir jetzt keine Forschungen anstellen für die Menschen, die Handys benutzen, wenn wir die Augen verschließen, dann wird das nichts bringen. Man erweckt den Eindruck, dass man mehr Tote zählen will, bevor man handelt. Mit den wissenschaftlichen Informationen, die wir zum jetzigen Zeitpunkt in der Hand haben, ist eine Entwarnung absolut unhaltbar.“
Achtung Smombie! Deutschland setzt Bodenampeln ein
Köln und Augsburg testen spezielle Bodenampeln an Straßenbahnübergängen, um unaufmerksame Smartphone-Nutzer vor schweren Unfällen zu schützen, wie deutsche Medien berichten.
An einigen Haltestellen sind bereits derartige LED-Lichtleisten am Fahrbahnrand in Betrieb genommen worden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Viel zu oft komme es in deutschen und europäischen Städten zu schweren Verkehrsunfällen mit jungen Menschen, die bei der Straßenüberquerung texten, telefonieren, Musik hören und apathisch auf ihre Geräte starren.
Zuvor hatte die Dekra-Unfallforschung in sechs europäischen Hauptstädten eine Erhebung durchgeführt und festgestellt, dass insgesamt fast 17 Prozent der Fußgänger ihr Smartphone gleichzeitig zu ihrer Teilnahme am Straßenverkehr nutzen. Beobachtet wurde das Verkehrsverhalten von rund 14.000 Fußgängern. Die häufigste Nutzung war in Stockholm mit 23,55 Prozent zu verzeichnen. Berlin schnitt mit 14,9 Prozent besser ab (Unfallursache Smartphone: Auch Fußgänger leben gefährlich (Videos)).
Die Zombie-Apokalypse ist in vollem Gange, jetzt haben die Hirn-verstrahlten Smombies sogar Licht unter ihren nahezu leblosen Körpern (Wie wir betrogen werden: Die unbekannte Gefahr der Mobilfunk-Technologie!).
Video: Todesursache Nr. 1 hinter dem Steuer. Smombie Werbespot für Smombies

Literatur:
Nebenwirkung Handy: Schaden Mobiltelefone unserer Gesundheit? von Erik R Huber
Die Lüge der digitalen Bildung: Warum unsere Kinder das Lernen verlernen von Gerald Lembke
Digitaler Turmbau zu Babel: Der Technikwahn und seine Folgen vonWerner Thiede
Quellen: PublicDomain/diagnose-funk.org/de.sputniknews.com am 25.04.2016

Weißbuch 2016: Blaupause für einen neuen deutschen Polizei- und Militärstaat

Wieder ein Schritt in Richtung von der versteckten Diktatur zu offenen Diktatur in Deutschland oder um ein passendes Wort zu gebrauchen Wirtschaftsfaschismus . Um eine Analogie für uns als deutsche Menschen zu gebrauchen ,und da konnte ich mich Jahre lang nicht raus nehmen.Die deutschen und auch große Teile der Weltbevölkerung sind wie der Frosch im Wasser das langsam erhitzt wird ,das Wasser wird immer wärmer und wärmer .Doch weil das ganze langsam von statten geht merken wir gar nicht das wir gekocht werden sollen bis wir wirklich kochen .Zugegeben es ist irgendwie genial .Mittlerweile gibt es genug Möglichkeiten sich selber kundig zu machen und so auch Eigenverantwortung für sich zu übernehmen . Das heißt das ich zum Beispiel aufgehört habe nach Schuldigen zu suchen sondern meinen Teil am Gesamtbild akzeptiert habe . Der folgende Artikel ist wieder sehr aufschlussreich und es passiert vor unseren Augen während sich einige Menschen lieber damit beschäftigen die Frage zu stellen “ Was kommt heute Abend im Fernsehen “
Respektvolle Grüße Michael Longerich
Weißbuch 2016: Blaupause für einen neuen deutschen Polizei- und Militärstaat
22. April 2016 aikos2309
Veröffentlicht von Michael Longerich
Das vom Verteidigungsministerium vorgelegte „Weißbuch 2016 zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr“ markiert ein neues Stadium der Rückkehr des deutschen Imperialismus.
Der Entwurf, aus dem die Süddeutsche Zeitung in ihrer Dienstagsausgabe zitierte, räumt mit zentralen Beschränkungen auf, denen sich der deutsche Imperialismus nach zwei verlorenen Weltkriegen unterwerfen musste, und kommt einer Blaupause für die Errichtung eines neuen deutschen Polizei- und Militärstaats gleich.
Der Entwurf beinhaltet drei Kernpunkte: den Einsatz der Bundeswehr im Inneren, eine Ausweitung der Auslandseinsätze auch unabhängig von den Verbündeten der Nachkriegszeit und die Stärkung des Bundessicherheitsrats.
Zum Einsatz der Armee im Inneren heißt es: „Charakter und Dynamik gegenwärtiger und zukünftiger sicherheitspolitischer Bedrohungen machen hier Weiterentwicklungen erforderlich, um einen wirkungsvollen Beitrag der Bundeswehr zur Gefahrenabwehr an der Grenze von innerer und äußerer Sicherheit auf einer klaren Grundlage zu ermöglichen.“
Im Klartext: Das Verbot von Bundeswehreinsätzen im Innern sowie die Trennung zwischen Polizei und Armee, die aufgrund der Erfahrungen im Kaiserreich, der Weimarer Republik und der Nazi-Diktatur im Grundgesetz verankert wurden, sollen über Bord geworfen werden. Diese Grundsätze sind zwar seit der Verabschiedung der Notstandgesetze im Mai 1968 immer wieder aufgeweicht worden, ein landesweiter bewaffneter Einsatz der Armee ist in Deutschland aber bislang verboten.
Neben dem Abbau der Hürden für den Einsatz der Bundeswehr im Innern werden im Weißbuch-Entwurf auch die bislang geltenden gesetzlichen Grenzen von Auslandseinsätzen weiter ausgehöhlt. „In jüngster Zeit nimmt die Zahl der Einsätze und Missionen zu, die ein verzugsloses und konsequentes Handeln erfordern“, zitiert die Süddeutsche Zeitung aus dem Dokument. Es werde aber zunehmend schwierig, „den Rahmen einer Einbindung in ein System gegenseitiger kollektiver Sicherheit einzuhalten“ (Polizeistaat: Bundeswehr wirbt für Einsatz im Innern).
Hintergrund, so die Süddeutsche Zeitung, sei „die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, nach der Auslandseinsätze nur möglich sind, wenn sich die Bundesrepublik in ein solches System gegenseitiger kollektiver Sicherheit einordnet“. Laut Weißbuch gebe es jedoch mehr und mehr Einsätze „durch Ad-hoc-Kooperationen“ von Staaten. „Angesichts der weiter steigenden sicherheitspolitischen Verantwortung Deutschlands“ müsse man „diesen Herausforderungen“ Rechnung zu tragen.
Seit dem berüchtigten „Out-of-Area“-Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1994 ist es zwar „legal“, die Bundeswehr im Rahmen bewaffneter Auslandseinsätze de facto weltweit einzusetzen, allerdings nur im Rahmen kollektiver Sicherheitssysteme wie der UNO oder der Nato.
Zog Deutschland im Kosovo, in Afghanistan oder jüngst in Syrien und Mali noch im Bündnis mit den USA und anderen europäischen Mächten in den Krieg, bereitet es sich nun darauf vor, seine imperialistischen Interessen unabhängiger und von den anderen Großmächten zu verfolgen.
In diesem Zusammenhang muss die im neuen Weißbuch angestrebte Stärkung der Rolle des Bundessicherheitsrats (BSR) gesehen werden. Der BSR, der bislang vor allem bei der Genehmigung heikler Rüstungsexporte in Erscheinung getreten ist, solle sich künftig „kontinuierlich mit strategischen Fragen“ befassen, zitiert die Süddeutsche Zeitung den Weißbuch-Entwurf. Der BSR werde „als strategischer Impulsgeber und Steuerungsgremium […] gestärkt“ und dazu „mit einer Arbeitsstruktur unterlegt“ sowie „durch ein nachgeordnetes Koordinierungsgremium ergänzt“.
Die geplante Aufwertung des BSR ist eine weitere besorgniserregende Entwicklung. Mit ihr wird das ebenfalls im Grundgesetz verankerte und auf die schrecklichen Geschichte des deutschen Militarismus zurückgehende „Primat der Politik über das Militär“ in sein Gegenteil verkehrt. Wie im Kaiserreich und unter den Nazis tritt ein kleiner Zirkel von Kriegspolitikern und Generälen wieder als Wortführer und Architekt der deutschen Außen- und Kriegspolitik auf.
Der BSR unterliegt keiner parlamentarischen Kontrolle und hat derzeit neun feste Mitglieder: Die Bundeskanzlerin (Merkel), den Chef des Kanzleramts (Altmeier), die Bundesminister des Auswärtigen (Steinmeier), der Verteidigung (von der Leyen), der Finanzen (Schäuble), der Justiz (Maas), der Wirtschaft (Gabriel) und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung (Müller). In der Regel nimmt auch der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker, an den Sitzungen des BSR teil.
Das Weißbuch 2016 ist ein weiterer praktischer Schritt auf dem Weg zur Rückkehr des deutschen Militarismus, die von Präsident Gauck und der Bundesregierung Anfang 2014 angekündigt worden war. Es wurde über ein Jahr lang diskutiert und ausgearbeitet. Wie schon beim Strategiepapier „Neue Macht – Neue Verantwortung.
Elemente einer deutschen Außen- und Sicherheitspolitik für eine Welt im Umbruch“, der ursprünglichen Vorlage für die neue deutsche Außen- und Großmachtpolitik, waren führende deutsche Journalisten, Akademiker, Militärs, Wirtschaftsvertreter und Politiker aller Bundestagsparteien an der Ausarbeitung beteiligt.
Zu den Mitgliedern der vier Arbeitsgruppen „Sicherheits- und Verteidigungspolitik“, „Partnerschaften und Bündnisse“, „Bundeswehr“ und „Nationaler Handlungsrahmen“, die das Weißbuch auf den Weg brachten, zählten unter anderem:
Sylke Tempel, die Chefredakteurin der Zeitschrift Internationale Politik; Thomas Bagger, der Chef des Planungsstabs im Auswärtigen Amt; Generalmajor Hans-Werner Wiermann, Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin; Winfried Nachtwei, der ehemalige sicherheitspolitische Sprecher der Grünen; Henning Otte, der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion; Constanze Stelzenmüller, frühere sicherheitspolitische Redakteurin der Zeitund Fellow beim amerikanischen Thinktank Brookings Institution; der Historiker Klaus Naumann vom Hamburger Institut für Sozialforschung und Matthias Herdegen, Professor der Rechtswissenschaften und Direktor des Instituts für Öffentliches Recht sowie Direktor des Instituts für Völkerrecht der Universität Bonn.
Auch Vertreter der Linkspartei, die bereits das Papier „Neue Macht – Neue Verantwortung“ mit ausgearbeitet hatte, waren am Weißbuch-Prozess beteiligt. Auf der vom Verteidigungsministerium eigens eingerichteten Website zum Weißbuch befinden sich ausführliche Video-Interviews mit der verteidigungspolitischen Sprecherin der Linkspartei, Christine Buchholz, und dem Obmann der Linkspartei im Verteidigungsausschuss des Bundestags, Alexander Neu.
Buchholz hatte bereits an der Auftaktveranstaltung zum Weißbuch 2016 im vergangenen Februar teilgenommen und nur zwei Tage später selbst einen Vortrag zur neuen deutschen Außenpolitik in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) gehalten.
Der nun vom Verteidigungsministerium vorgelegte Entwurf des Weißbuchs 2016, der im Juni ins Bundeskabinett eingebracht werden soll, wurde von vielen Unionspolitikern ausdrücklich gelobt.
So sprach sich etwa der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Klaus Bouillon (CDU), für den Einsatz der Bundeswehr im Innern aus. „Die Bundeswehr muss ein verlässlicher Partner für die innere Sicherheit werden“, erklärte er am Dienstag in Saarbrücken. „Nach dem schrecklichen Terror in Belgien und Frankreich“ begrüße er die Überlegungen auf Bundesebene, das Grundgesetz entsprechend zu ändern. Um die Menschen zu schützen, müssten „alle verfügbaren Kräfte“ gebündelt werden, sagte er.
Von Vertretern der SPD, der Grünen und der Linkspartei wurde das Papier in einer Art und Weise kommentiert, die ebenfalls Zustimmung zur grundlegenden Stoßrichtung signalisiert.
Der Wehrbeauftragte des Bundestags Hans-Peter Bartels (SPD) erklärte, er halte eine Debatte über die Einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr für sinnvoll. Allerdings äußerte er sich in Zeitungen der Funke Mediengruppe skeptisch, ob es dafür eine Grundgesetzänderung brauche: „Es gibt ja bereits die Artikel zum Inneren Notstand, zum Spannungsfall, zum Verteidigungsfall und zur Amtshilfe bei Naturkatastrophen und schweren Unglücksfällen, die Unterstützung durch die Streitkräfte bei uns zu Hause erlauben.“
Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, sagte im Kölner Stadt-Anzeiger, es sei sinnvoller, die Polizei entsprechend aufzustocken, anstatt der ohnehin bereits überlasteten Bundeswehr zusätzliche Aufgaben aufzuhalsen. Die Bundestagsfraktionsvorsitzenden der Grünen und der Linkspartei stießen ins gleiche Horn. Anton Hofreiter (Grüne) forderte eine bessere Ausstattung der Polizei und Dietmar Bartsch (Linkspartei) erklärte: „Um Terroristen abzuwehren brauchen wir eine gut ausgebildete Polizei.“
Literatur:
Inside Polizei: Die unbekannte Seite des Polizeialltags von Stefan Schubert
Die Souveränitätslüge von Heiko Schrang
Gewalt ist eine Lösung: Morgens Polizist, abends Hooligan – mein geheimes Doppelleben von Stefan Schubert
Polizisten außer Kontrolle? Zur Diskussion über die Notwendigkeit einer Überwachung der Polizei von Falko Drescher
Quellen: PublicDomain/wsws.org am 13.04.2016

Was ist eine Briefkastenfirma?

Wieder ein sehr aufschlussreicher Artikel und ein zwanzig Minuten Film zum Thema Briefkastenfirmen und wie Länder in Form von Politikern im Auftrag der dahinter liegenden Firmen gegen lästige
Konkurrenz anderer Länder und ihre Firmen mit der (Doppel) Moralkeule schießen. Viele innerliche Erkenntnisse wünsche ich.
Respektvolle Grüße Michael Longerich
KenFM über: Die Panama-Putin-Posse
Veröffentlicht am: 5. April 2016
Von Ken Jebsen.
Was ist eine Briefkastenfirma?
Bei einer Briefkastenfirma handelt es sich nicht um eine klassische Fabrik mit echten Mitarbeitern, die morgens wirklich zur Arbeit kommen, um tatsächlich irgendetwas zu produzieren. Auch wird in einer Briefkastenfirma keine echte Dienstleistung erbracht. Eine Briefkastenfirma ist nichts anderes, als eine Postadresse, die der Täuschung dient. Wie zu erwarten war, geht es um Geld. Extrem viel Geld. Dieses Geld wird über die Briefkastenfirma in einer Steueroase geparkt, gewaschen oder weitergeleitet.
Dieses Phänomen ist nicht neu, sondern so alltäglich wie Prostitution. Wer über eine Briefkastenfirma verfügt, kann gegenüber dem heimischen Finanzamt behaupten, er würde schon Steuern auf seine Gewinne bezahlen, aber eben an ein Finanzamt, das sich in einer Steueroase befindet. Das aber wäre völlig legal, denn schließlich wäre auch der eigene Firmensitz zufälligerweise an diesem Ort. Praktisch. Und einen Briefkasten gäbe es dort auch. Der ist nur sehr klein, was aber damit zu tun hätte, dass auch die abzuführenden Steuern sehr klein seien. Wie passend!
Wer sich die Nutzer von Briefkastenfirmen ansieht, wird feststellen, dass sich kaum Hartz-IV-Empfänger unter ihnen befinden. Dieses Geschäftsmodell lohnt nur, wenn man nicht mehr weiß, wohin mit seinem Schotter. Nur wer schon reich ist, wird sich um einen Briefkasten in einer Steueroase bemühen. Natürlich macht ein Bonze, eine Firma oder ein Konzern das nicht selber. Dafür gibt es schließlich Profis. Eine ganze Branche lebt davon, die Institution „Finanzamt“ zum Narren zu halten. Legal, versteht sich.
Es lebe das Gewerbe der Wirtschaftsberatungsunternehmen, die schon deshalb dem Fiskus oder den Anwälten immer einen Schritt voraus sind, da auch hier die Politik der Drehtür fest zum Geschäftsmodell gehört.
Profis in Sachen Steuervermeidung werben die Fachleute von den ermittelnden Behörden einfach ab. Später wechseln die mit Cash auf Linie gebrachten Personen auch gerne wieder zurück auf Staatsposten, oder aber werden Teilhaber großer Kanzleien, die wiederum beratend den agierenden Wirtschaftsprüfern zur Seite stehen. Ein Kreis schließt sich hier nicht, der Ring kann gar nicht verlassen werden, denn er ist extrem stabil und sorgt dafür, dass die Multimilliarden der Kunden mit einem Speed von A nach Z verschoben werden, dass man in Cern schon fast neidisch wird.
Das Ganze ist ein großer Circus, bei dem eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, denn jeder, der sich zu den Reichen oder Superreichen zählt, spielt in diesem Casino mit. Jeder.
München.
Der erste Montag im April begann für den naiven Leser der Süddeutschen Zeitung mit einer Sensation! Dem Blatt war nach eigener Aussage vor Monaten ein 2,6 Terabyte großer Datensatz zugespielt worden. http://www.zeit.de/…/panama-papers-steueroase-panama-politi…
Ein Whistleblower, den die SZ nicht näher benennt und von dem wir nicht wissen, ob er jetzt in Moskau wohnt, hatte den Journalisten in München 11,5 Millionen Dokumente zukommen lassen. Dahinter verbargen sich über 200.000 Briefkastenfirmen.
Die „gelieferten“ Daten wurden entwendet. Man könnte auch sagen gestohlen. Sie stammten von der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca mit Sitz in Panama. Gegründet 1977 von Jürgen Mossack, gebürtiger Fürther. Die Firma hat sich darauf spezialisiert, Leuten mit Geld – gegen Geld – die Möglichkeit zu geben, noch mehr Geld zu machen. Legal oder illegal, das ist in dieser Berufssparte nie genau zu sagen. Man nutzt Lücken im Steuersystem. Es geht um das Vermeiden von Steuern. Profit-Profilaxe.
Legal? Illegal? Scheißegal. Allein in der EU werden so jedes Jahr 1000 Milliarden Firmensteuern nicht gezahlt. Möglich ist das durch die sogenannte Mutter-Tochter-Direktive, deren ursprüngliches Ziel es war, internationale Unternehmen nicht doppelt zu besteuern. Daraus wurde für immer mehr Konzerne ein Weg, überhaupt keine oder minimalste Steuern zu bezahlen. Apple, Amazon, Starbucks, Google, die Liste der Steuervermeider ist lang, die Namen prominent.
http://www.n-tv.de/…/EU-will-Steuerschlupfloecher-stopfen-a…
Die Kunden von Firmen wie Mossack Fonseca sind in der Regel große Finanzdienstleister und ihre Fonds. Oder superreiche Oligarchen und ihre Konzerne, die wiederum nichts anderes sind, als ein Konstrukt, das kein Steuerprüfer auch nur ansatzweise durchschauen kann, denn es ist flexibel wie eine Qualle. Nur eben nicht so transparent.
Das alles ist überhaupt keine Sensation, sondern den Behörden auf der ganzen Welt bekannt, nur dass die ermittelnden Beamten nie an die großen Fische herankommen. Die großen Fische sind oft die eigentlichen Dienstherren. Das erklärt, warum die Liste der Superreichen immer kürzer, ihr Vermögen aber immer größer wird, und warum die Behörden dieses Katz-und-Maus-Spiel nie gewinnen. Sie sollen es nicht gewinnen. Sie sollen nur die Konkurrenz ausschalten. http://www.handelsblatt.com/…/milliardaere-62…/12843190.html
Und was ist jetzt die Story?
Für die Süddeutsche Zeitung ist unter den zahlreichen Kunden von Mossack Fonseca, die sich auf das Herstellen von Briefkastenfirmen spezialisiert hat, vor allem ein Mann von Bedeutung, den das Blatt schon seit Jahren im Ressort Außenpolitik unter Feuer nimmt. Wladimir Putin.
Putin selber habe man zwar noch keine Briefkastenfirma in Panama nachweisen können, aber zahlreiche seiner Freunde und Bekannten wären offensichtlich Kunden der Kanzlei des Deutschen Jürgen Mossack.
Die Süddeutsche lässt vor allem eine Handvoll Putin-Kritiker mit Vermutungen zu Wort kommen. Sie alle sind sich einig, dass Putin viel reicher sein müsse, als er angibt. Das beginnt bei teuren Armbanduhren, die er immer wieder trägt und von denen man nicht wisse, ob er sie gekauft oder geliehen habe, und endet bei einem Freundeskreis aus schwerreichen Oligarchen, bei denen man sich nicht sicher sei, ob die Firmen, die sie seit der Präsidentschaft Putins erschaffen hätten, nicht in Wahrheit der Nummer Eins im Kreml gehören würden.
Es gibt jedenfalls Leute, so die Süddeutsche, die glauben, Putin könnte der reichste Mensch der Welt sein. 200 Milliarden US-Dollar schwer, ungefähr.
Es gibt auch Leute, die glauben, der Leser sei vollkommen blöd und würde sich nicht grundsätzliche Fragen stellen. Zum Beispiel: „Wem nützt diese Story von massenhaft Briefkastenfirmen-Besitzern, bei der ausgerechnet Putin zur zentralen Figur wird?“
Ja, auch der Fußballer Messi wird genannt, der ukrainische Waffenhändler und Präsident Poroschenko, natürlich das Umfeld von Assad oder ein paar FIFA-Nasen, aber Coverboy bleibt ausgerechnet der Mann, den die „Panama Papers“ als großen Aufhänger verkaufen, über den man in der Story dann aber kaum etwas liest. Putin. Stattdessen werden Menschen in seinem Umfeld belastet, nach dem Motto: Wenn so schon seine Freunde sind, was ist dann erst von ihm zu halten…
Man könnte jetzt ins Detail der Panama Papers gehen. Dann aber wäre man in eine Falle getappt. Grob zusammenfassend kann man sagen, dass unzählige Steuerbetrüger mit den Panama Papers aufgeflogen sind. Um Details geht es jedoch nicht. Es geht um Muster!
Wer deckt hier was über wen auf und lässt es über welches Medium als Enthüllung verbreiten? Unser Rat: Folge der Spur des Geldes derer, die beauftragt wurden, dem Geld zu folgen. Konkret: Wer hat die ganze Recherche bezahlt und bestimmt, welche Ausschnitte an die Öffentlichkeit gelangen? Und vor allem, welche nicht an die Öffentlichkeit gelangen!?
Wie gesagt, die Gefahr ist groß, sich in Details zu verlieren und die meisten Leser werden sich auch durch die – für SZ-Verhältnisse ungewöhnlich lange – Story gekämpft haben, um sich am Schluss die Frage zu stellen, wer blickt da noch durch, und wer hat da noch den Überblick? Wichtiger ist jedoch, wer den Überblick verliert und jetzt wieder glauben muss. Nämlich der Leser.
Aber das macht nichts, denn bei den Panama Papers haben vor allem jene Medien die Führung übernommen, die spätestens seit der Ukraine-Berichterstattung von den Kunden als korrupt, unterwandert und US-hörig enttarnt wurden.
Wie gut, dass wir sie jetzt doch haben. Die von Lobbyisten durchsetzten Massenmedien lassen uns ausrichten, die Daten der Panama Papers wären ausgedruckt 700.000 Bibeln dick. Oh My God!
Dass die Süddeutsche nach nur einem Jahr Recherche dennoch eine Top-Story zimmern konnte, hat sie einer ganzen Schar von Kollegen und neuester Computersoftware zu verdanken. Diese Software und rund 400 Kollegen haben es dann in 12 Monaten geschafft, unter all den bösen Buben die richtig richtig Bösen herauszufiltern. Und das sind nun mal vor allen Großbanken, die Freunde Putins – und damit Putin eben irgendwie auch. Logisch. Muss so sein. Gut, dass der Chef des Auslandsressorts bei der SZ , Stefan Kornelius, schon immer vor Putin gewarnt hat.
Kornelius ist Mitglied der Atlantik-Brücke und damit selber Mitglied eines Netzwerkes, das eher im Dunkeln agiert und alles, was aus den USA kommt, super-plus findet. Aber das ist reiner Zufall.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=17471
Spannender ist, wer diese Crew von 400 Enthüllungsjournalisten bezahlt hat, damit diese 12 Monate lang Tag und Nacht daran arbeiten konnten, die Konten von Putin & Co zu enttarnen, was auch fast gelungen wäre – fast.
Nur ist Putin eben nicht seine Freunde, auch wenn diese definitiv Briefkastenfirmen benutzen, um, wie alle anderen schwerreichen Menschen auf diesem Planeten auch, Steuern zu sparen und Gelder zu waschen.
Wer hat die Panama Papers bezahlt?
Das ICIJ, ein internationales Konsortium für investigative Journalisten. Das ICIJ wurde 1997 gegründet und gehört zum CPI, dem Center for Public Integrity. ICIJ und CPI werden vor allem aus Stiftungen finanziert. US-Stiftungen steinreicher Oligarchen, gegen die Putin selbst dann noch ein armes Würstchen wäre, sollte er tatsächlich 200 Milliarden gemopst haben.
Finanziert hat die Enthüllungsstory, genannt Panama Papers, die Ford Foundation, der Rockefeller Family Fund, die W. K. Kellogg Foundation, Carnegie Endowment und, wie nicht anders zu erwarten, die Open Society Foundation eines gewissen, na klar, George Soros. https://www.craigmurray.org.uk/…/corporate-media-gatekeepe…/
Das könnte erklären, warum die Süddeutsche Zeitung, die Russland auch 2016 noch bezichtigt, die Krim annektiert zu haben, obwohl rechtlich längst bewiesen ist, dass hier eine Sezession vorliegt, in ihrem Text zu den Panama Papers Putin als den Bösewicht Nummer Eins darstellt. http://www.faz.net/…/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-i…
Die Krim wollte sich nicht der durch Faschisten unterstützten Putsch-Regierung in Kiew anschließen, nur hat dies das State-Department innerhalb der Süddeutschen Zeitung noch immer nicht verkraftet. Und dass Soros in der Ukraine während des Putsches auch das ZDF mit von ihm gezimmerten Nachrichten versorgte, ist der SZ anscheinend egal. https://www.freitag.de/…/pr-netzwerk-gegen-russische-propag…
Ist es nicht verwirrend, dass ausgerechnet ein Netzwerk von Superreichen über ihre Stiftungen, die sie gründeten, um Steuern zu sparen und das gesparte Geld politisch nutzen, jetzt DIE Enthüllung des Jahrhunderts in Sachen Steuerschlupflöcher finanziert hat, und keine Sau in den Leitmedien sich die Frage stellt, wie das zusammenpasst?
Gut, dass wir alternative Blogs wie den von Alexandra Bader aus Österreich haben. Sie stellt die Frage, ob Putins Intimfeind George Soros als Mitfinanzier des Enthüllungspapiers nicht stutzig machen müsste. https://alexandrabader.wordpress.com/…/panama-papers-mit-g…/
Reichlich dubios.
Warum werfen korrupte Reiche anderen korrupten Reichen vor, reich durch Korruption zu sein? Nun, auch unter den korrupten Reichen gibt es eine Art Konkurrenz. Es geht weniger um Geld, es geht um Kontrolle. Ernst Wolff, Fachjournalist für die Hochfinanz, hat in einem kurzen Artikel auf KenFM.de darauf hingewiesen, welches konkrete Ziel die Panama Papers auch verfolgen.
Es geht ganz nebenbei darum, US-Steuersünder, die ihr Geld ins Ausland geschafft haben, kollektiv beizukommen. 2010 wurde dafür das FACTA-Gesetz aus der Taufe gehoben und dem Rest der Welt aufgezwungen. Auch die BRD macht seither begeistert mit. http://www.bzst.de/…/Steuern_Internat…/FATCA/FATCA_node.html
Im Rahmen dieses Gesetzes kippte auch das legendäre Schweizer Bankgeheimnis. Rund 100 Staaten arbeiten jetzt mit den amerikanischen Steuerbehörden zusammen, wenn diese etwas über die Vermögensverhältnisse deren Bürger wissen möchten.
Ein kleiner Schönheitsfehler hierbei: Natürlich haben sich die gejagten Steuerhinterzieher neue Steueroasen gesucht. Wolff schreibt: „Nur wenige Länder haben dieses Abkommen nicht unterzeichnet – Bahrain, Nauru, Vanuatu… und die USA.“ https://kenfm.de/was-steckt-hinter-den-panama-papers/
Listig oder lustig?
Die USA erpressen die ganze Welt im Finanzbereich über ihr Dollarmonopol. Sie verkaufen uns ihre permanente Einmischung in die Bücher anderer Staaten, anderer Banken, als solidarische Transparenz, halten sich selbst aber weiter bedeckt. Das alles ist Teil eines Konzeptes mit der ungeschriebenen Überschrift: „Die USA stehen über jedem Gesetz“.
Das kennen wir so ja bereits vom Internationalen Gerichtshof. Die USA jagen global „Terroristen“, um sie nach Den Haag zu bringen oder direkt zu ermorden, erkennen dann aber Den Haag für eigene Massenmörder oder Kriegsverbrechen gar nicht an. http://www.br.de/na…/usa-strafgerichtshof-beziehung-100.html
Das alles passt in die globale Strategie einer amerikanischen Vorherrschaft, die dem 21. Jahrhundert als Stempel aufgedrückt werden soll, und bei der es neben klassischen Waffen, sprich Militärschlägen oder Geheimdienstoperationen, eben auch die Soft-Power gibt, die recht effizient zur Anwendung kommt.
Hier geht es vor allem um Propaganda, also Stimmungsmache gegen alles, was nicht nach der Pfeife der USA tanzt. Auch hier gilt: Folge dem Geld! Wer bestimmt die Budgets im Pentagon? Wer kauft und verkauft die Präsidenten und installiert sie im Weißen Haus? Wer kontrolliert den Militärisch-Industriellen-Komplex? Wer kontrolliert eine Handvoll Medienkonzerne in den USA und deren Partner im Westen? Wer embeddet in Deutschland welche Gazetten, indem er welche Köpfe installiert? Über welche Stiftungen, Stipendien, Beraterverträge wurden diese Personen zuvor auf Linie gebracht? http://www.heise.de/tp/artikel/38/38515/1.html
Egal, wie man es dreht und wendet, die Spur führt immer über die Wallstreet oder die City of London. Beides ist im Kern nichts anderes, als ein Moloch aus Briefkastenfirmen und Konzernverschachtelungen, die nur ein Ziel kennen: Geld zu machen, zu waschen und verschwinden zu lassen, um damit global eine Politik zu finanzieren, die jedes Verbrechen billigend in Kauf nimmt, solange nur das Ziel erreicht wird: Mehr Macht, mehr Kontrolle.
Die Auftraggeber der Panama Papers könnte man mit der Sizilianischen Mafia vergleichen, die den Straßenbanden weltweit das Handwerk legen möchte.
Offizielle Begründung: Verbrechen sind verboten. In Wahrheit duldet die Mafia schlicht keine Konkurrenz. Du kannst als kleiner Fisch weiter morden, rauben und brandschatzen, nur musst du eben einen Teil der Beute bei den Sizilianern abliefern. Die Höhe der Abgabe bestimmt die Mafia, wie sie auch im Vorfeld jedes größeren Coups wissen will, was konkret die Pläne des Kleinganoven sind. Was völlig klar ist: Man muss Sizilianer sein, um in der Mafia an die Spitze zu gelangen. Basta.
Die Panama Papers sind eine Blendgranate.
Was hätte die SZ stattdessen recherchieren können? Nun, wo in etwa die 2,3 Billionen Dollar geblieben sind, die laut Aussage des damaligen US-Verteidigungsministers Donald Rumsfeld am 10. September 2001, einfach nicht mehr aufzufinden waren! http://uncut-news.ch/…/ein-tag-vor-911-23-billionen-us-dol…/
Schon vergessen? 2.300.000.000.000 US-Dollar!
Mit dieser Unsumme kann man eine Menge Putsche finanzieren, Briefkastenfirmen gründen, NGOs aus der Taufe heben, investigative Journalisten lenken, Pressekonzerne unterwandern…
Kaum war Rumsfeld am 10. September mit diesem Super-Minus vor die Kameras getreten, stürzten am nächsten Morgen in New York drei Wolkenkratzer in sich zusammen, so dass die Welt jetzt und bis heute anderes zu tun hatte, als sich auf die Suche zu machen. https://www.youtube.com/watch?v=6R6ofqAW8XM
Als die US-Amerikanische Politikerin Cynthia McKinney 2015 noch einmal nachfragte, konnte sich Rumsfeld kaum erinnern. Irgendetwas muss da mit den Computern im Pentagon gewesen sein… Nur, was? Lange her… Aber 2,3 Billionen sind auch ganz schön unübersichtlich.
Auch interessant für die SZ in München hätte sein können, wer damals im US-Verteidigungsministerium für die Finanzen zuständig war. Dov Zakheim. Zakheim war Direktor einer High-Tech-Firma, die sich darauf spezialisiert hatte, Passagierflugzeuge mit einer Fernsteuerung bedienen zu können. https://www.youtube.com/watch?v=5XPEz0d1rWI
Seit 2010 ist Dov Zakheim Senior-Vizepräsident von Booz Allen Hamilton. Die Firma war der letzte US-Arbeitgeber von Edward Snowden und ist Teil der NSA-Familie. 99% der Aufträge kommen von der Regierung. Mehrheitseigner bei Booz Allen Hamilton ist die Carlyle Group. Hier handelt es sich um eine der größten privaten Beteiligungsgesellschaften überhaupt. Man „verwaltete“ 2013 bereits 193 Milliarden US-Dollar. 185 Fonds, 159 Dachfonds und vier Anlage-Klassen. 1700 Investoren aus 78 Ländern erfreuen sich der buchhalterischen Tricks dieser Firma. https://de.wikipedia.org/wiki/Carlyle_Group
Wetten, dass ein Großteil der Kunden von Carlyle auch in Panama einen Briefkasten haben, genauso wie die Freunde Putins – und genauso wie Strohmänner der Ford Foundation, des Rockefeller Family Fund, der W. K. Kellogg Foundation, des Carnegie Endowment und wie Georges Soros?!
Aber davon werden wir wohl nie erfahren. Keine Zeit! Die 2,7 Terabyte müssen noch verarbeitet werden. Von daher werden wir auch nicht erfahren, wie viele US-hörige Diktatoren an anderen Off-Shore-Standorten „Hilfe“ aus den USA erhalten, ihr Geld dort zu waschen, um es erneut in den Kreislauf der Korruption zu pumpen. Einen Kreislauf, der bis heute vor allem auf Dollar läuft.
Eine andere große Enthüllung eines Einzeltäters ist den meisten SZ-Lesern ebenfalls vollkommen unbekannt. Ihnen sagt, wie den meisten anderen auch, der Name Mark Lombardi nichts. Lombardi hatte als Künstler jahrelang öffentliche Quellen genutzt, um aus den Daten, die er sammelte, Netzwerke zu erstellen. Netzwerke der Macht.
Als er im Jahre 2000 diese Netzwerke als klassische Zeichnungen in Ausstellungen einem großen Publikum zugänglich machte, konnte jeder z.B. die Verbindung zwischen der Familie Bush, der Familie Osama bin Ladens und der Wallstreet erkennen.
Das gefiel nicht jedem. Kurz vor der Vernissage wurde sein Hauptwerk durch ein ungeklärtes Anspringen der Feuersprinkleranlage zerstört. Nach mühsamer Wiederaufbereitung des Werks wurde der Künstler plötzlich depressiv und wurde erhängt aufgefunden. Sein Tod wurde als Suizid eingestuft. Er hatte in seinen Bildern die Verbindung von internationalem Terrorismus und Finanzwelt nachgewiesen. https://www.youtube.com/watch?v=63eYXqbXLtg
Was hätte man aus den von Lombardi noch vor 2001 recherchierten Verbindungen im bis heute ungeklärten Fall 9/11 an Informationen ziehen können?
Das wäre mal eine Story, aber die werden wir wohl nie zu Gesicht bekommen. Nicht bei der SZ, nicht bei der ZEIT, und Springer wird sie ebenso wenig bringen wie ARD & ZDF.
Unser Rat: Geht Eis essen. Der Sommer in diesem Land ist kurz. Zu kurz.
Nächsten Monat lesen wir dann vielleicht über die Extremgefahren von Solaranlagen, Windrädern und Wasserkraft. Finanziert wird diese Story möglicherweise von der AKW-Foundation, einem Zusammenschluss der Betreiber aller 438 Atomanlagen, die weltweit noch im Netz am Werken sind. Für sichere Energie, sauberen Strom und fassweise strahlendes „Vergiss mein nicht“ sorgen. Kein Grund, sich Sorgen zu machen.

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Abschließend noch zwei Buchtips zum Thema Steuerflucht und Steueroasen:
Steueroase Deutschland: Warum bei uns viele Reiche keine Steuern zahlen
Schatzinseln: Wie Steueroasen die Demokratie untergraben

Warum Europa gegen die Wand gefahren wir

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In Deutschland sprudeln die Steuereinnahmen, es gibt Arbeit für alle und jedes Jahr haben die Bürger mehr Geld in der Tasche. Wären da nicht ein paar rechte Störenfriede, die auch an wirklich allem etwas auszusetzen haben, gäbe es keine Probleme. Doch zum Glück gibt es wachsame Bürger, die sich diesen Nestbeschmutzern selbstlos in den Weg stellen, um das »Pack« zum Schweigen zu bringen.

Die deutsche Politik bekommt ihre Anweisungen meist aus den USA – sowohl von offizieller politischer Seite, als auch von den Mächten im Hintergrund.

Wird Unrecht zu Recht, dann wird Auswandern zur Pflicht!
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Die schicken ihre Sprachrohre wie Henry Kissinger, Zbigniew Brzeziński, George Soros oder Bill Gates los, um die öffentliche Meinung ihren eigenen Wünschen entsprechend zu gestalten. So spricht dann Angela Merkel während der Berlinale auch mit George Clooney und dessen Frau über die deutsche Flüchtlingspolitik.

Oder sie lässt sich von George Soros’ Abgesandten, CFR-Mitglied Gerald Knaus, darin beraten, wie man dem Volk die Zerstörung Europas besser verkaufen kann.

Um Druck auf die Politik auszuüben, wird die öffentliche Meinung mittels privater NGOs beeinflusst. Ein Beispiel ist Avaaz, über die ich geschrieben habe: »Gründer und Chef der Organisation mit mehr als 40 Millionen ›Mitgliedern‹ ist Ricken Patel, ein Harvard-Absolvent, der für die UNO, die Rockefeller Foundation, die Gates Foundation und die International Crisis Group tätig war, eine Lobbyorganisation, die unter anderem von McKinsey und Goldman Sachs finanziert wird.«

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Avaaz wird aber auch von mehreren George-Soros-NGOs unterstützt. Soros möchte ein geeintes Europa ohne Ländergrenzen schaffen, das sich gegen Russland abschottet und sich den USA unterwirft. Soros, der sich selbst als »Strippenzieher« bezeichnet, hat sich bereits des Öfteren mit Gott verglichen. Seine Open Society Foundations (OSF) intervenieren seit Jahren in »aller Herren Länder«, angefangen von Serbien in den 1990ern bis hin zur Ukraine in der jüngeren Vergangenheit, und nun auch sehr intensiv in Deutschland.

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Die OSF unterstützen nicht nur Avaaz, sondern auch vermeintliche Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch oder die Revolutionsprofis von CANVAS. Dessen Chef, Srdja Popović, erklärte am 11. Mai 2011 nicht ohne Stolz, dass CANVAS den Arabischen Frühling mitgestalte und allein im Nahen Osten in acht oder neun Staaten aktiv sei: »Wir könnenerfolgreiche Revolutionen vorweisen, in Georgien, der Ukraine, im Libanon, auf den Malediven und nun in Ägypten und Tunesien!« In einem Vortrag an der Columbia University sagte er in Bezug auf die ägyptische Revolution: »Das war keine spontane Revolution von 19 Tagen. Vergessen Sie diesen Mythos. Das war alles lange vorbereitet, denn die ägyptische Jugend hatte erkannt, dass sie sehr mächtig ist!«

Video:

Popovićs Unterstützer George Soros schrieb im Januar 2015 in einem Artikel für Live Mint: »Die EU-Mitglieder befinden sich im Krieg – und sie müssen sich endlich dementsprechend verhalten.« Der Ukraine-Konflikt hatte nicht den gewünschten Effekt, also musste nachjustiert werden. Die Strippenzieher wollen Krieg – und sie bekommen ihn.

Der »Bericht von Iron Mountain« stellte bereits vor Jahrzehnten fest, dass Krieg bislang das einzig probate Mittel zur Unterwerfung der Bevölkerung ist. Im Krieg finden sich die Massen mit Entbehrungen, neuen Steuern und Kontrollen ab. Für den Sieg ist kein Opfer zu groß. Widerstand wird als Verrat angesehen. Krieg, so die Studie, ist zur Führung großer Populationen unerlässlich:

»Die Möglichkeit eines Krieges bietet eine äußere Gefahr, ohne die keine Regierung lange an der Macht bleiben kann. Die geschichtlichen Aufzeichnungen belegen eindeutig, dass ein Regime, welches es versäumt, eine Kriegsgefahr glaubhaft zu erhalten, auf seine Ablösung zusteuert, entweder durch die Mächte privater Interessen, durch die Reaktionen aufsoziale Ungerechtigkeit, oder durch andere zersetzende Elemente. Die Vorbereitung der Gesellschaft auf die Möglichkeit eines Krieges ist ihr wichtigster politischer Stabilisator.« Deshalb hat der militärisch-industrielle Komplex in den USA nach Ende des Kalten Krieges mitgeholfen, den islamischen Terror zu kreieren.

Et voilà! Freie Meinungsäußerung wird unterdrückt, kritische Stimmen mundtot gemacht. Der akribisch vorbereitete »Kampf der Kulturen« sorgt für das nötige und gewollte Chaos, um die Neue Weltordnung umzusetzen. Die meisten der oberen Zehntausend sind in einer der großen Geheimlogen Mitglied, und der Wahlspruch der Obersten Räte des freimaurerischen Systems des Alten und angenommenen Schottischen Ritus lautet: »Ordnung aus dem Chaos« (»Ordo ab Chao«). Es läuft alles nach Plan.

Terrorakte werden nun als »Kriegsakte« bezeichnet, die europäische Bevölkerung auf Krieg eingeschworen. Frankreichs Premierminister Manuel Valls sagte nach den Attentaten in Brüssel:»Wir sind im Krieg. Wir erleiden in Europa seit mehreren Monaten Kriegsakte.« Soros und seine Hintermänner haben, was sie wollten (Anschläge in Brüssel: Inszenierter False-Flag Terror zum weiteren Hassaufbau und Umsetzung der NWO-Agenda).

Dass Soros Mitschuld an der Flüchtlingskrise in Europa trägt und seine Interventionen gefährlich sind, sieht nicht nur Ungarns Victor Orbán so.Der russische Präsident Wladimir Putin beantragte 2012 sogar einen internationalen Haftbefehl gegen Soros wegen »massiver Devisen-Derivats-Betrügereien« und Angriffen auf den russischen Aktienmarkt. Da wundert es nicht, dass Frau Merkel auf den Wirtschaftssanktionen gegen Russland besteht, obwohl sie der deutschen Wirtschaft massiv schaden.

Deutschland ist immer noch von US-Truppen besetzt und Soros bestand auf den Sanktionen. Und weil sie eine brave Befehlsempfängerin einiger reicher Amerikaner ist, wurde Merkel vom TIME Magazine im Jahr 2014 auch zur »Person des Jahres« ernannt und als »Kanzlerin der freien Welt« bezeichnet.

Deutschland ist unter der Großen Koalition in nur wenigen Jahren zu einem Potemkinschen Dorf verkommen, zu einer hohlen Fassade. Das offizielle Erscheinungsbild des Landes ist manipuliert. Selbst die linke taz berichtetebereits im Februar 2015 darüber, dass vermeintlich selbstlose linke Aktivisten heute »25 Euro Stundenlohn für die Teilnahme an antifaschistischen Protesten« bekommen. Die »Antifa e.V.« hat die Aufgabe, den Eindruck zu erwecken, als gäbe es im Volk eine starke Unterstützung für den Kurs der Regierung Merkel.

Doch moderne Jubelperser werden nicht nur gegen Bezahlung zu Demos gekarrt und dort mit dem nötigen Material ausgestattet. Sie legen auch kritische Webseiten lahm und hinterlassen Hetze und Propaganda im Internet, um den kritischen Teil der Bevölkerung einzuschüchtern. Unter falschen Namen und mit falschen Profilen wettern die »Trolle« gegen alternative Medien und kritische Bücher, ebenso wie gegen neue Parteien oder Bürgerbewegungen.

Krieg findet heute nicht mehr ausschließlich zwischen Nationen statt. Sein Erscheinungsbild hat sich dank moderner Elektronik verändert. Der Feind ist immer schwerer zu erkennen.

Doch das Volk ist nicht so dumm, wie die Agitatoren meinen. Ein geschöntes Bruttoinlandsprodukt, Schattenhaushalte und falsche Arbeitslosenzahlen können nicht mehr verheimlicht werden. Immer mehr arbeitende Menschen können von ihrem kargen Lohn nicht mehr leben. Sie werden in Scheinselbstständigkeit oder Schwarzarbeit gezwungen, doch die will man mit der Abschaffung des Bargeldes eliminieren. Der Druck auf die unteren 90 Prozent wird konstant erhöht. Die Europäer verarmen zusehends und die Sorge macht viele krank.

Dass die Mehrheit der Deutschen mit ihrer Politik unzufrieden ist, viele Millionen Bürger sogar zunehmend wütend werden und die Stimmung im Land immer verzweifelter und aggressiver wird, stört die politischen Systemerhalter nicht. Denn sie werden gut für ihre Dienste bezahlt und sie leben – anders als die Bevölkerung – beschützt in Saus und Braus. Doch Hochmut kommt vor dem Fall.

Am 12. März zeltete der ehemalige CDU-Minister für »Arbeit und Sozialordnung«, Norbert Blüm, von Journalisten begleitet für eine Nacht im Flüchtlingslager im griechischen Idomeni – angeblich, um gegen die unmenschlichen Zustände im Lager und gegen nationale Alleingänge von Ländern wie Österreich zu protestieren. Zwei Tage später tauchten Flugblätter auf, die den Flüchtlingen rieten, geschlossen den Zaun zu Mazedonien zu umgehen und sich dahinter gewaltsam quer durch Europa den Weg in Richtung Deutschland zu bahnen.

Mehreren Tausend Flüchtlingen hätte die Polizei nichts entgegenzusetzen, hieß es in dem Schreiben – was sich jedoch später als Irrtum herausstellte, denn das mazedonische Militär brachte alle illegalen Eindringlinge wieder zurück nach Griechenland. Einige Flüchtlinge ließen während der Aktion ihr Leben. Unterzeichnet waren die in Arabisch verfassten Flugblätter mit »Kommando Norbert Blüm«.

Blüm beklagte zur selben Zeit in Interviews, dass in Europa »Geschäftemachen offenbar wichtiger sei, als den Menschen zu helfen«. Doch nur fünf Tage nach seinem spektakulären Campingauftritt, am 17. März 2016, erschien sein neues Buch Aufschrei!: Wider die erbarmungslose Geldgesellschaft,das sich dank seines großen Auftritts in Idomeni gut verkaufte.

Es ist dieser Tage schwer, Amerikanern zu erklären, was in Europa vor sich geht, da selbst die meisten Europäer es nicht verstehen – oder nicht verstehen wollen. Die Amerikaner sind zudem gerade mit ihrer absurden Präsidentenwahl beschäftigt und damit, darüber zu jammern, wie sehr ihr Land verkommt. Die wenigsten begreifen, dass gerade die Ignoranz und Überheblichkeit der weißen US-Oberschicht dazu beigetragen haben. Sie sind nicht in der Lage, zu erkennen, dass die USA den größten Teil der Schuld am Übel der gesamten Welt tragen.

Seit sie im Jahre 1903 Panama von Kolumbien abspalteten, haben sie in so gut wie jedem Land der Erde, direkt oder indirekt, militärisch oder wirtschaftlichinterveniert, Regierungen gestürzt und eigene eingesetzt, wie zuletzt in der Ukraine. Doch das blendet der gemeine Amerikaner meist aus, denn es passt so gar nicht zu seinem Selbstbild des Helden und Befreiers. Die Schuld ist generell für die Deutschen reserviert. Sie wurde für sie maßgeschneidert. Wenn europäische Politiker angeblich die »Fluchtursachen bekämpfen wollen«, dann müssten sie die USA dazu zwingen, ihre Kriege zu beenden, indem sie ihnen jegliche Unterstützung versagen. Doch die europäischen Politik-Marionetten haben dazu weder den Mut noch die nötige Motivation.

Die EU wurde nach dem Krieg von den Amerikanern erdacht und gegründet. Sie wurde seitdem von ihnen unentwegt weiterentwickelt und geformt und dient nur einem Zweck: Europa zu schwächen und den Interessen der reichsten US-Amerikaner unterzuordnen. Das Ziel ist die Schaffung der Vereinigten Staaten von Nordamerika und Europa, mit einer einzigen Währung und einer einzigen Regierung, deren Sitz in Manhattan ist, egal ob an der Wall Street oder in Rockefellers UNO-Hauptquartier. Der islamistische Terror in Europa ist sowohl eine Folge verfehlter europäischer Innen- und Außenpolitik, als auch der von den USA angeführten sinnlosen Kriege.

Der Widerstand der europäischen Bevölkerung gegen eine Weltregierung kann dadurch am einfachsten gebrochen werden, dass man Europa so sehr schwächt, dass die Menschen mit dem täglichen Überleben ausgelastet sind und ihnen ihre Energie durch Angst und Konflikte geraubt wird. Dieser Plan geht voll auf. Die wenigen, die sich dann noch auflehnen, kann man nach Abschaffung des Bargeldes leicht im Zaum halten, weil man ihnen durch Sperrung ihres Kontos jederzeit ihre Bewegungsfreiheit nehmen kann. Man kann sie einfach verhungern lassen.

Gegen den EU-Zerstörungsplan TTIP haben mehr als drei Millionen Europäer unterschrieben, doch die EU-Vertreter haben diese Unterschriften einfach nicht entgegengenommen. Frau Merkel treibt den TTIP-Vertrag indes weiter voran. Die »Integration« der Flüchtlinge kostet das deutsche Volk viele Milliarden Euro. Aber die Bundesregierung will den Kernkraftwerksbetreibern künftig die Brennelementesteuer erlassen und ihnen somit rund fünf Milliarden an Steuern schenken.

Politik wird von den Reichen für die Reichen gemacht, und solange die unteren 90 Prozent der Einkommenspyramide sich dagegen nicht erheben, wird das auch weiterhin so sein. Deutschland wird gezielt in den Konkurs und damit in die Bedeutungslosigkeit getrieben.

Angela Merkel begünstigt diese Entwicklung. Sie fährt Deutschland und damit Europa gegen die Wand. Ihr »Deal« mit den Türken ist symbolisch für ihre Zerstörungswut. Für jeden Flüchtling, den die Türkei zurücknimmt, muss Europa einen anderen aufnehmen. Dafür zahlen die Europäer den Türken Milliarden und garantieren ihnen die freie Einreise. Doch selbst wenn der Flüchtlingsstrom nach Griechenland versiegen sollte, hat Europa sich verpflichtet, weiter Flüchtlinge aus Lagern in der Türkei aufzunehmen. Das ist Chaos mit Ansage.

Doch es macht keinen Sinn, den Kopf in den Sand zu stecken und zu kapitulieren. Wir dürfen uns nicht länger von einer kleinen Gruppe von Psychopathen terrorisieren lassen! Im Grunde ist die Situation in Europa dieselbe wie in den USA. Freiheit wird einem nicht geschenkt, man muss schon etwas dafür tun. Sind dazu genügend Menschen bereit?

Literatur:

verraten – verkauft – verloren?: Der Krieg gegen die eigene Bevölkerung vonGabriele Schuster-Haslinger

 

Whistleblower von Jan van Helsing

Die Schlüssel der Offenbarung: Der geheime Weltkrieg der Illuminaten: Von Gilgames bis Obama (Alternative Realität) von Julian von Salomon

Quellen: PublicDomain/info.kopp-verlag.de am 02.03.2016