USA: Die Hauptstadt des ‚Römischen Reiches‘ befindet sich am Rande des Zusammenbruchs

Die Lehren aus der Geschichten sind eindeutig: David Stockman bezeichnet Präsident Trump regelmässig als den „großen Störfaktor“. Das aber so meinte er sei keine schlechte Qualität.
Viel eher ist es eine notwendige: Stockman meint, dass Trump jene Kraft von außen repräsentiert, die Externalität, die das „Weltsystem“ über die Klippe gehen lässt: Es muss über die Klippe gehen, weil es zu sehr verknöchert ist und zu „überbordend“, um sich selbst reformieren zu können.
Es ist relativ egal, ob der Träger dieses Prozesses (also etwa Präsident Trump) seine Rolle in Gänze versteht, oder ob er dabei intelligent und subtil vorgeht, oder doch eher hemdsärmelig und rücksichtslos. Beides dient dem Zweck. Und der Zweck besteht im Stören.
Wie aber kann das Stören eine „Qualität“ sein? Das liegt daran, dass während der Periode des Zerfalls „eines Systems“ (das lehrt uns die Geschichte) ein Punkt erreicht werden kann, in dem es nicht mehr möglich ist, innerhalb des alten aber sich noch immer haltenden Systems eine Neuerung hervorzubringen.
Eine Externalität – das könnte ein Krieg sein, oder eine andere Engpässlichkeit oder eben Trump – ist dann notwendig, um das festgefahrene System über die Klippe zu stossen: Der eindringende Externalität wirkt in diesem Fall also als Katalysator für eine (oftmals traumatische) transformative Veränderung. Stockman beschreibt dies mit drastischen Worten:
„Das allerwichtigste, das man über die aktuelle Risikoumwelt wissen muss [er verweist hier sowohl auf politische als auch finanzielle Risiken] besteht darin, dass alles extrem ist und es dies noch nie in dieser Form gegeben hat. Im Kern entschieden sich die herrschenden Eliten und ihre Megaphone der Mainstream Medien arroganterweise dazu, dass die [US Präsidentschaftswahl] von 2016 ein korrigierbarer Fehler sei.“ (USA: Nachwahl in Georgia – Erfolg für Donald Trump – illegale Wählerstimmen für Clinton und Obama in 2016, 2012 und 2008)
Genau diese Gleichgültigkeit ist überall zu finden. Stockman sagt:
„Es gibt nichts besseres, um dies darzulegen, als die absolute Fragilität der aktuellen und größten aller FED Blasen. Kurz gesagt, während der letzten 5.000 Handelstage (20 Jahre) schloss der VIX (ein Maß für Marktvolatilität) in nur 11 Fällen unter zehn. Und sieben dieser Fälle ereigneten sich im letzten Monat! [..] Es herrscht eine Gleichgültigkeit wie unter Affen.“
Der ehemalige Präsidentschaftskandidat Pat Buchanan schlussfolgerte:
„Präsident Trump mag der Staatschef sein, der Leiter der Regierung und der oberste Befehlshaber, allerdings ist seine Regierung durchsetzt von Illoyalen, die nur darauf aus sind, ihn zu stürzen.
Wir nähern uns etwas, das einem Bürgerkrieg gleichkommt, in dem die Hauptstadt versucht, den Souverän [das Volk] zu stürzen, um seine eigene Restauration [zu erreichen]. Bislang war es ein gewaltfreier Kampf, auch wenn die Zusammenstösse auf den Strassen zwischen Trump-Unterstützern und Gegnern immer mehr mit Faustkämpfen und Schlägereien enden. Die Polizei hat Probleme, die Fraktionen auseinander zu halten. Bislang wurden nur wenige verhaftet, die eine verdeckte Waffe bei sich trugen.
Dass die Hauptstadt versucht, Trump mit Hilfe eines Putsches durch den Tiefen Staat und die Medien zu stürzen ist kein Geheimnis. Wenige verneinen es.“
Der außergewöhnlich erfolgreiche „Aufbau“ und das „Einfliegen“ von Macron bei den französischen Präsidentschaftswahlen durch die französische Elite gab dem globalisierten Tiefen Staat (inklusive dessen US Teilen) erneut die Zuversicht, dass es sich bei den Verschiebungen in Europa und Amerika hin zum „Populismus“ um einen „korrigierbaren Fehler“ handelt. Die europäischen Eliten können ihre Schadenfreude gegenüber den Brexit Unterstützern und den sich vermutet in Unruhe befindlichen Populisten kaum zurückhalten.
Allerdings merkt Stockman trotz der fühlbaren Gefahr für die Integrität des politischen Systems an:
„Es ist keine unbegründete Untertreibung, dass der S&P500 bei 2.440 Punkten in etwa so fragil ist, wie der ‚Markt‘ als solches.“
Jeder unbedachte Nadelstich könnte das ganze Ding ins Schlingern bringen.[..] Doug Kass drückte es in einem kürzlichen Kommentar am besten aus:
„Von der Geschichte können wir lernen, dass sich ein Minsky Moment entwickelt, wenn die Stimmung der Investoren nach einer langen Zeit steigender Kurse gleichgültig wird und die Fundamentalzahlen ignoriert werden, weil sie scheinbar keine Rolle mehr spielen, was ich in der Vergangenheit bereits beschrieben habe [..]. Kurz gesagt, die Märkte haben sich in Zombies verwandelt (in dem Sinn, dass ihre Bewertung nur noch auf einer psychologischen Verteidigungsreaktion beruht – was heisst, dass die denkbaren Alternativen ganz einfach zu bedrohlich sind für die Psyche, um auch nur gedacht werden zu können).“
Daniel Henninger schrieb in einem Meinungsartikel für das Wall Street Journal:
„Donald Trumps Wahl hat in einem großen Teil der Bevölkerung zu einer psychologischen Entkoppelung geführt. Das Trump Phänomen aber hat nur jene Kräfte beschleunigt, die sich bereits vor der Wahl 2016 in diese Richtung wälzten.
Es ist unmöglich zu ignorieren, wie emotional erhitzt die amerikanische Politik wurde. Sowohl der Wahlkampf von Herrn Trump als auch der von Bernie Sanders fand oftmals am Rande der Gewalt statt. Journalisten beschreiben die politischen Versammlungen als voller ‚wütender‘ Wähler. Das Niederbrüllen der Opposition bei diesen Veranstaltungen oder an den Universitäten wurde fast schon internalisiert und zum standardisierten Verhalten. Die Weigerung sich Argumenten zu stellen ist das neue Normal. Und dann wird diese Vernunftlosigkeit als das Recht auf freie Rede euphemisiert.
Diese Impule können nicht mehr wegerklärt werden als übliche Begleiterscheinung im Wandel des populistischen politischen Zyklus. Da entsteht etwas dauerhaftes.“
Selbstverständlich sind es nicht nur die Märkte, die von dieser Art nicht quantifizierbarem Risiko betroffen sind. Trump darf nicht vergeben werden, dass er das sarkosante Mem angetastet hat, nach dem es eine Welt gibt, die aufgeteilt ist in (gute) ‚liberale‘ Demokratien (angeführt von den USA und den europäischen Verbündeten) und (bösen) illiberalen Autokratien (heute angeführt von Präsident Putins Russland): Über das vor den Kopf stossen der NATO und zum Rückzug aus dem Klimaabkommen von Paris schreibt Professor Michael Klare:
„Uns wurde gesagt, dass Präsident Trump die von Franklin D. Roosevelt nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene liberale Weltordnung schleifen will.“
Ein Vergehen, das wie es scheint, etwas heiliges angreift: Kürzlich veröffentlichte die US Komikerin Kathy Griffin ein Video von sich, auf dem sie den blutenden abgetrennten Kopf von Donald Trump hält. Henniger meint dazu:
„Das war aber nicht alles.
Wir können davon ausgehen, dass Frau Griffin beim Filmen des Videos Unterstützung von den Künstlern des öffentlichen Theaters in New York bekam, die gerade ihre Produktion von Julius Caesar einübten, bei der das Publikum im Central Park ‚Caesar‘ als blonden Donald Trump erleben können, der von Männern in Anzügen vom Podium gezerrt und mit gezückten Messern ermordet wird [..]. Was auch immer einmal die Psyche der Menschen fest am Boden gehalten hat und damit Sicherheit und Stabilität bot schwebt nun haltlos herum.“ (Putin deutet an, dass Kennedy vom „Tiefen Staat“ ermordet wurde, welcher es nun auf Trump und Russland abgesehen habe (Video))
Mike Vlahos (Professor am US Marine College und an der John Hopkins) teilt uns mit, dass er als Militärhistoriker und globaler Stratege immer neugieriger wurde herauszufinden, wie „Weltsysteme“ „auseinanderfallen“. Sein erster intuitiver Gedanke dabei war, dass der Zusammenbruch in der Regel durch eine massive externe Kraft wie Krieg, eine Pest oder Hungersnot verursacht wird, in deren Folge es zu einer Massenmigration von Völkern kommt.
Als er und seine Studenten die Sache dann aber genauer studierten kam er zum Schluss, dass diese Faktoren zwar oftmals eine große Rolle spielten, sie aber nicht der Hauptgrund für das Auseinanderfallen von Systemen sind. Als Schlüsselfaktoren identifizierte er andere Aspekte:
Die Eliten wurden zu einer eigenen Schicht und die Politik frohr ein.
Die Zustimmung des Volkes wurde als selbstverständlich erachtet, während die Eliten gleichzeitig die Bedrohungen für die Lebensweise des Volkes ignorierten.
Die soziale Mobilität verringerte sich und gegen Veränderungen wurde heftig opponiert.
Die Eliten beschränkten sich auf die Maximierung von Wohlstand und Status.
Die Autorität der Eliten drückte sich zunehmend militärisch aus – und wurde gerechtfertigt mit der „Rettung der Zivilisation“.
Er schlussfolgert aus seiner Studie:
„Die heutige Situation [..] hier in der Hauptstadt des Reiches Washington D.C. besteht darin, dass sie allumfassend ausgehöhlt ist.. sie ist nicht mehr in der Lage, ihrem eigenen Volk, den Amerikanern, etwas zu bieten [..] Ich denke, wir haben einen Punkt erreicht, in der die Möglichkeit einer Erneuerung innerhalb des gegebenen Systems nicht mehr möglich ist. Das aktuelle System ist darauf eingestellt [..] sich in einer Art Bürgerkrieg der kommen wird selbst zu fressen und am Ende all dessen wird es platt sein, es wird weg sein.
Die Methoni(?), eine der großen Nationen am Ende der Bronzezeit hatte das selbe Problem mit ihren Eliten und den 1%, wie wir sie auch heute haben und sie wurden am Ende weggefegt. Das war vor 3.300 Jahren und dieses Muster wiederholt sich immer wieder. Es ist die Struktur der auf Dekadenz beruhenden Beziehungen in den späten Perioden, in denen die Eliten nicht mehr länger anpassungsfähig sind, sich weigern, den Bedürfnissen der gesamten Gesellschaft zu dienen, und das bedeutet, es wird passieren müssen. Es wird einen Sturz geben müssen [..] damit die Dinge irgendwann wieder besser und erneuert werden können. Mit anderen Worten, eine Reform von innen führt nicht zur Erneuerung.“
Ist das die heutige Situation? Die Vorbedingungen, auf die Professor Vlahos sich bezieht, also die Hybris der Eliten, die Selbstbezogenheit und die Abgehobenheit gegenüber den wirklichen Problemen des Volkes sind eindeutig vorhanden (die Polarisierung der US Gesellschaft bei den Präsidentschaftwahlen sind ein guter empirischer Beweis dafür). Wenn Stockman Trump als den „großen Störfaktor“ bezeichnet, dann impliziert er offen, das er genau jene „Externalität“ ist (die von außerhalb der Eliten kommt) – die alles zum Umsturz bringen könnte. Das ist sicherlich das, was Stockman meint, wenn er vor der der „aktuellen Risikoumwelt“ als extrem warnt.
Die übliche Erwiederung besteht natürlich immer darin, dass Trump kein wirklich kohärentes alternatives Konzept für die Zukunft bietet, sondern sich nur auf eine Reihe von erfolgreichen Erkenntnissen beruft: Die Macht des kulturellen Nationalismus, die Schmerzen für die Allgemeinheit aufgrund der Globalisierung, der Einfluss der ausgehöhlten US Wirtschaft und die Notwendigkeit, dass Amerika wieder Priorität haben muss. Das ist alles wahr. Diese Erkenntnisse aber sind als ganzes gesehen noch keine Vision für die Zukunft, nur, warum sollte man das auch vom „Störfaktor“ erwarten? Seine „Aufgabe“ besteht darin, als Katalysator zu wirken und nicht als finaler „Erbauer“. Das wird später kommen.
Nur, aus welcher Richtung wird die soziale Erneuerung am Ende kommen? Die klassische Antwort besteht darin, dass nach einer solchen „Störung“ meist nicht mehr viel da ist von den (metaphorischen) Ruinen dessen, was einmal als die „Moderne“ herrschte. Historisch betrachtet kam die Erneuerung immer aus einem „Rückgriff“ auf die Gemeindeebene – also auf das, was da war, bevor die aktuelle Krisenentwicklung begann – und in einer Vertiefung der tiefen archetypischen kulturellen Geschichte eines Volkes. Das Erforschen der gemeinsamen Erinnerung erlaubt, dass sich ein großer Erzählbogen bilden kann, um zu bestimmen, wann das Volk vom aktuellen „Schmerz“ befallen wurde, was dann zu einer „Lösung“ im heutigen Sinne führen kann: Ein neues metahistorisches Verständnis der Vorgänge.
Das (also eine Art geistige Erneuerung) ist nicht Präsident Trumps „Paket“. (Eher das von Steve Bannon vielleicht?)
Was bedeutet all das auf praktischer Ebene? Zunächst einmal ignorieren die meisten von uns noch immer lieber die Realität des Ziels „dieser Stadt (Washington D.C.), das darin besteht, Trump mit Hilfe eines Putsches durch den Tiefen Staat und die Medien zu stürzen“, sowie den damit einhergehenden bitteren politischen Grabenkampf. Wir übens uns lieber in Gleichgültigkeit (in der Form von Zombies), bis die Krise uns irgendwann ins Gesicht schlägt – also persönlich wird.
Zweitens ist es die Vorstellung eines leichten Weges zurück zum Status quo ante (etwa in der Form, dass Vizepräsident Pence übernimmt) problematisch (trotz Macrons Wahl in Frankreich), da die Eliten (und zwar alle) in ihrem „Krieg“ gegen „Populisten“ und den Pöbel in einem Gutteil der Bevölkerung ihre Legitimität und Autorität völlig verloren haben. Und sie werden sich nicht anpassen – und sie können es auch nicht. Das liegt in ihrer Natur. Professor Vlahos merkt an, dass an genau dem Punkt ein System – etwa der US Staatsapparat – „auseinanderfällt“. Einzelne, Grüppchen innerhalb der Staatsverwaltung, ganze Regierungsabteilungen klammern sich an ihre staatliche „Autorität“ und kümmern sich nicht mehr darum, dass die Regierung eigentlich von den Wählern bestimmt wird.

Dazu kommt, dass der Senat gerade erst letzte Woche mit 97-2 für weitere Sanktionen gegen Russland gestimmt hat. Das wäre dann noch ein Stock im Räderwerk von Trumps Außenpolitik – und war auch explizit dazu gedacht, den Präsidenten zu lähmen und zu behindern.
Drittens besteht die Absicht – ganz in der Art des Gifts einer Schlange vom Amazonas – darin, ihn mit so vielen Gerüchten, Andeutungen, grundlosen Ermittlungen und weiteren Vorwürfen zu „beissen“, dass Trump gleich dem Opfer einer Schlange zwar wach bleibt – sich allerdings nicht mehr bewegen kann: Wie ein echter Zombie muss die Schlange den noch lebenden Körper dann nur noch verschlingen.
Viertens wird dieser zombifizierte US Präsident bald schon mit dem Kongress verhandeln müssen, um die immer blasenartigere Finanzentwicklung inmitten einer sich bereits mumufizierenden Realwirtschaft abzubrechen – und das alles mit der am Horizont bereits erkennbaren Schuldenobergrenze. Der Schlag ins Gesicht für Trump durch den Senat mit dessen Russlandsanktionen lassen auch vermuten, dass noch ein weiteres Fass aufgemacht werden soll. Diesmal soll es gegen den Kern von Trumps „Konjunkturprogramm“ gehen.
Welche weiteren Einsichten könnte die Geschichte noch bieten? Zwei vielleicht: Bei einer Diskussionsveranstaltung mit Professor Vlahos wies John Batchelor darauf hin, dass selbst in dem Moment, als das Zentrum des Römischen Reiches bereits gefallen war, das Reich an der Peripherie gefeiert wurde wie nie, da das Reich an dessen Rändern bedroht wurde, etwa von den Völkern Galliens und Germaniens. Und sehen wir heute nicht das selbe in Europa wo Merkel wie Macron schwören, die liberalen und globalisierten Werte des Amerikanischen Reiches am Leben zu erhalten – und das an der Peripherie des Amerikanischen Reiches – in Europa?

Und abschliessend noch die Frage, wer historisch betrachtet die Erneuerung anleitete? Professor Vlahos gibt die Antwort:

„Die römischen Legionen, die zaristischen Armeen, das deutsche Reichsheer und die osmanischen Truppen.“

Die Eliten des Pentagon sollten gut aufpassen.

Literatur:

Durch globales Chaos in die Neue Weltordnung von Peter Orzechowski

Geheimakte NGOs: Wie die Tarnorganisationen der CIA Revolutionen, Umstürze und Kriege anzetteln von F. William Engdahl

Die Denkfabriken: Wie eine unsichtbare Macht Politik und Mainstream-Medien manipuliert von William Engdahl

Quellen: PublicDomain/1nselpresse.blogspot.de am 25.06.2017
http://www.grin.com/de/e-book/100164/kapitalismus-demokratie-und-freiheit-bei-milton-friedman
https://en.wikipedia.org/wiki/David_Stockman
http://www.nytimes.com/1981/03/15/magazine/david-stockman-the-president-s-cutting-edge.html?pagewanted=all

Advertisements

CIA-Direktor erklärt WikiLeaks zum rechtlosen „Feind“ (Videos)

Die CIA sieht in WikiLeaks einen „nichtstaatlichen feindlichen Geheimdienst“. Dies erklärte CIA-Direktor Michael Pompeo am 13. April in einer Rede vor Beratern in Washington. Demzufolge sollten Nachrichtenagenturen, die über staatliche Verbrechen berichten, als „Feinde“ der Vereinigten Staaten gelten.
Wie Pompeos Ausführungen zeigen, fühlt sich der Geheimdienst nicht mehr an den ersten Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten gebunden, der die Meinungsfreiheit garantiert.
An den WikiLeaks-Gründer gerichtet, erklärte Pompeo: „Auf Julian Assange findet der erste Verfassungszusatz keine Anwendung.“ Assange hatte am 11. April WikiLeaks in einem Gastbeitrag für die Washington Post verteidigt und damit Pompeos Tirade ausgelöst. In den USA drohen dem Whistleblower die strafrechtliche Verfolgung und sogar Ermordung. Assange hält sich deshalb immer noch in der ecuadorianischen Botschaft in London auf, wo er seit 2012 Zuflucht sucht.
Pompeo sagte in seiner Rede: „Wir haben erkannt, dass wir nicht länger zulassen können, dass Assange und seine Kollegen die Meinungsfreiheit gegen uns ausnutzen. Wenn wir zulassen, dass sie Geheimnisverrat nutzen, um uns zu vernichten, dann wird der Sinn unsrer großartigen Verfassung ins Gegenteil verkehrt. Das muss aufhören.“
Pompeo ist Leiter einer Organisation, die auf eine einmalige Bilanz an Kriminalität, Gesetzlosigkeit und Mord zurückblickt. Im Verlaufe ihrer 69-jährigen Geschichte hat die CIA Attentate und Staatsstreiche organisiert, faschistische Todesschwadronen trainiert und bewaffnet und mit Diktatoren zusammengearbeitet.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hat sie ein globales Netz geheimer Folterkammern angelegt, das ein ganz neues Vokabular entstehen ließ. Dazu gehören Begriffe wie zum Beispiel „außerordentliche Überstellungen“, „verschärfte Befragung“ oder „rektale Rehydration“. Die Zahl der Menschen, die von der CIA und ihren Handlangern in all den Jahren getötet wurden, geht in die Millionen (9/11: General behauptet – das Pentagon ist von einer Rakete getroffen worden (Videos)).
Organisationen wie WikiLeaks tragen dazu bei, das Handeln der Regierenden zu durchschauen, die gegen die amerikanische Verfassung und gegen das Völkerrecht verstoßen. Würde es Leute wie Julian Assange, Chelsea Manning und Edward Snowden nicht geben, dann hätte die Öffentlichkeit nichts von dem massiven Lauschangriff durch die NSA (National Security Agency) und andern Verbrechen erfahren.
Dazu zählen auch die Methoden, nach denen das Gefängnis auf Guantanamo Bay betrieben wird, sowie die üblen amerikanischen Kriegsverbrechen im Irak und in Afghanistan. Auch vom Versuch der Demokratischen Partei, die Nominierung Hillary Clintons bei den Vorwahlen im Jahr 2016 zu erzwingen, hätten wir nichts erfahren.
Pompeo bezeichnete diese Enthüllungen als „ein falsches Narrativ, das unsere öffentliche Debatte in wachsendem Maß bestimmt“ und „das die Arbeit und Leistungen der CIA herabsetzt und zerstört“. Wer dahinter stecke, begehe „Verrat“.
Dieses aggressive Statement ist direkt gegen Assange und all jene gerichtet, die den Kampf gegen die staatlichen Verbrechen aufgenommen haben. In den Vereinigten Staaten steht auf Verrat die Todesstrafe. Vergangenen November forderte Pompeo die Todesstrafe schon für Edward Snowden.
Pompeos Worte sind nicht zuletzt von Nervosität bestimmt. Er sprach aus, was er und der ganze militärisch-geheimdienstliche Apparat fürchten: „Wenn man diesen Stimmen, die Verrat zum öffentlichen Engagement erklären, nicht entschieden entgegentritt, dann werden sie ein Gewicht erhalten, das ihnen nicht zusteht.“
Die Behörden sind frustriert, weil Menschen wie Assange, Snowden und Manning mittlerweile als Volkshelden gelten. „In der heutigen digitalen Umgebung“, sagte Pompeo, könnten Whistleblower „gestohlene amerikanische Geheimnisse sofort weltweit an Terroristen, Diktatoren, Hacker und jeden anderen weiterreichen, der uns Schaden zufügen will“.
Er griff Assange auch persönlich an und nannte ihn einen „Liebling der Terroristen“, einen „Narziss“, „Betrüger“ und „Feigling“. „Assange und seinesgleichen machen mit Diktatoren gemeinsame Sache“, behauptete Pompeo (WikiLeaks: CIA hat als Russland oder China getarnt Hackerangriffe durchgeführt (Video)).
„Assange und Kumpane sind nicht im Geringsten daran interessiert, die bürgerlichen oder persönlichen Freiheiten zu stärken und zu fördern. Sie frönen ausschließlich ihrer eigenen Prominenz“, fügte er hinzu. „Ihre Währung ist die Zahl der Klicks, ihr moralischer Kompass ist nicht-existent, und ihre Mission ist ihre persönliche Selbstverherrlichung durch Zerstörung der westlichen Werte.“
Pompeo machte auch klar, dass er selbst jene als “Feinde” ansieht, „die diesen Leakern eine Plattform verschaffen“. Viele dieser Gruppen „mögen klein sein – und ich habe eine bestimmte Person [d. h. Assange] mehrere Male genannt –, doch die Sache ist viel größer. Sie geht weit darüber hinaus.“
Pompeo setzte oppositionelle Info-Websites mit Terroristengruppen und Ländern wie Nordkorea oder Syrien gleich, gegen die sich zurzeit amerikanische Militärinterventionen richten. Diese „neuen Bedrohungen“, sagte er, „haben die Zerstörung Amerikas zum Ziel, in ganz derselben Weise, wie es bei jenen Ländern der Fall ist. Ich bin zuversichtlich, dass die Regierung sie entschlossen verfolgen wird.“
Der CIA-Direktor nimmt es Assange übel, dass dieser sich im Gastartikel der Washington Post angeblich „mit Thomas Jefferson verglich“. Sodann erklärt er, der Staat sei auf „legitime Nachrichtenorganisationen wie die New York Times und die Washington Post angewiesen“, um die Bevölkerung gegen „diese Bedrohung durch Fehlinformationen und Propaganda“ zu schützen. Er bezeichnete die wirtschaftsfreundlichen Medien als „außerordentliche Wahrheitsfinder“ [truth-tellers extraordinaire] und sagte: „Von diesen Leuten erwarte ich, dass sie uns die Wahrheit sagen.“
In Wirklichkeit bestätigt Pompeos Loblied auf die bürgerliche Presse nur die Vorhersage von Jefferson selbst, der im Jahre 1785 in einem Brief an den niederländischen Staatsmann Gijsbert Karel van Hogendorp schrieb:
„Die wirksamsten Werkzeuge für [die Beschwichtigung einer Nation] sind die öffentlichen Blätter.“ Um „die Nation ruhig zu halten“, unterhalte eine despotische Regierung „stets eine Art stehende Armee von Nachrichtenschreibern, die ohne Rücksicht auf Wahrheit oder was wie Wahrheit scheinen könnte, alles [erfinden] und in die Zeitungen bringen, was den Ministern dienen kann“.
Die Times und andere führende Medien, die dem US-Imperialismus als „stehendes Heer“ dienen, zitierten Pompeos Ansprache ohne jede Kritik. Die Times lenkte bloß von Pompeos Bemerkungen ab, als sie darauf hinwies, sie zeigten erneut „dass weder Trump noch seine hochrangigsten Beamten sich an ihre eigenen Stellungnahmen oder Positionen aus dem Präsidentschaftswahlkampf gebunden fühlen“.
Dies war ein Hinweis darauf, dass Pompeo damals einen Link zu WikiLeaks-Dokumenten per Twitter verbreitet hatte, um der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu schaden.
Obwohl Pompeos Tirade zur Abschaffung der Meinungsfreiheit aufruft, erhebt sich in den bürgerlichen Medien keine Kritik dagegen. Diese Haltung ist das Ergebnis zweier paralleler und miteinander verbundener Prozesse, die mit dem Anwachsen der sozialen Ungleichheit und dem Niedergang der weltweit führenden Position der US-Wirtschaft zusammenhängen.
Erstens wird der Staat von einer oligarchischen herrschenden Klasse kontrolliert, die aus mächtigen Banken und Konzernen besteht. Seit 25 Jahren ermächtigen sie das Militär und die Geheimdienste, ununterbrochen Krieg zu führen, um die Weltmachtstellung und den Zugang zu billiger Arbeit und Ressourcen sicherzustellen.
Die Verbindung beider großer Parteien mit der Wall Street und dem militärisch-geheimdienstlichen Apparat hat die Medien und das politische Establishment von jeder authentisch oppositionellen Stimme gesäubert. Nur in einem solch vergifteten Klima von Militarismus und politischer Reaktion konnte eine Figur wie Donald Trump aufsteigen.
Zweitens haben die ständigen Kriege und die wachsende soziale Ungleichheit in der Arbeiterklasse einen sozialen Widerstand geweckt, der sich gegen Kriegspolitik, Überwachung im Inneren und die Diktatur der Konzerne richtet. Der Staat ist sich dieser im Verborgenen wachsenden Unzufriedenheit bewusst. Deshalb erklärt er, Opposition sei Verrat und illegal. Pompeos Rede legt den neuen Standard fest: Der erste Zusatzartikel zur Verfassung gilt nur noch für Meinungen, die die CIA für vertretbar hält (Vault-7: WikiLeaks-Enthüllung – CIA-Hacker operieren von US-Konsulat in Frankfurt aus (Video)).

Literatur:

Die Hacker Bibel (mitp Professional) von Eric Amberg

Hacken: Werden Sie ein richtiger Hacker – Computerviren, Cracking, Malware, IT-Sicherheit (Cybercrime, Computer hacken, Hacker, Computerkriminalität, Netzwerksicherheit, Hacking) von Joseph Connor

Safe Surfer – 52 Tipps zum Schutz Ihrer Privatsphäre im digitalen Zeitalter von Martin Hellweg

Privat war gestern: Wie Medien und Internet unsere Werte zerstören von Christian Schertz

Videos:

Quellen: PublicDomain/wsws.org am 18.04.2017
https://www.contra-magazin.com/2017/04/cia-direktor-pompeo-wikileaks-ist-ein-feindlicher-geheimdienst/
http://www.deutschlandfunk.de/dlf24-nachrichten-nachlesen.1794.de.html
http://de.reuters.com/article/usa-cia-wikileaks-idDEKBN17G0E6
http://www.telegraph.co.uk/news/2017/04/13/wikileaks-hostile-intelligence-service-says-cia-director-mike/
https://www.theguardian.com/us-news/2017/apr/14/cia-director-brands-wikileaks-a-hostile-intelligence-service

Russland und China wollen US-Dollar als Leitwährung ablösen

Die einstige Achse Moskau-Peking, die Mitte des vorigen Jahrhunderts zur Bekämpfung des sich global ausbreitenden US-Militarismus gegründet wurde, soll wieder neu belebt werden. Jetzt soll der US-Dollar als globale Währung abgelöst werden.
Mitte März eröffnete die russische Zentralbank ihr erstes Auslandsbüro – in Peking. Eine Woche danach vermeldete Elvira Nabiullina, Zentralbankschefin, dass Russland sein eigenes bankinternes Zahlungssystem entwickelt habe und dem immer wieder angedrohten Ausschluss aus dem internationalen SWIFT-System (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) ganz entspannt entgegen sieht.
Bereits jetzt seien 90 Prozent der russischen Geldautomaten mit dem eigens entwickelten »MIR«-Systems ausgerüstet. Und der Leitzins wurde zeitgleich um einen Viertelpunkt auf 9,75 Prozent herabgesetzt. Die Wirtschaft habe sich gut entwickelt und die Inflation konnte auf 4,3 Prozent reduziert werden, hieß es in der Begründung.
Es ist denkbar, dass sich die russische Wirtschaft in der nächsten Zeit noch deutlich besser entwickeln wird. Denn da die EU aufgrund der von den USA auferlegten Vorgabe Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt hat, war Moskau gezwungen, sich neue Geschäftspartner zu suchen. Und scheint mit der Volksrepublik China fündig geworden zu sein (Schach! – der Dollar-Hegemonie!).
Peking will einen auf Gold gestützten Handelsstandard einführen. Russland ist der viertgrößte Goldproduzent des Erdballs.
Ein weitreichender Vertrag über entsprechende Liefermengen könnte das Ansinnen Pekings unterstützen. Zumal das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern aktuell um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist.
Die Transaktionen untereinander werden bereits jetzt in den Landeswährungen Yuan und Rubel abgerechnet und nicht, wie es bei internationalen Abkommen mehrheitlich der Fall ist, in US-Dollar.
Nun stehe auch die Frage von Handel in Gold auf der Agenda. Laut Zero Hedge entfernen sich Moskau und Peking vom Handel, der sich auf den Dollar stützt, und könnten sich Schritt für Schritt auf den Goldstandard zu bewegen.
Wladimir Schapowalow, ein ranghoher Vertreter der russischen Zentralbank, sagte, die Zentralbanken Moskaus und Pekings würden ein Absichtsprotokoll vorbereiten, um technische Fragen bezüglich der chinesischen Goldimporte aus Russland zu lösen. Details gebe es bald, so Schapowalow.
Falls der viertgrößte Goldproduzent der Welt, Russland, ein wesentlicher Goldlieferant Chinas werde, so Zero Hedge, könnte ein Szenario wahr werden, das seit Jahren von Experten angedeutet werde. Dabei gehe es darum, dass Peking eine von Gold gestützte Währung entfalten wolle.

Literatur:

Kapitalfehler: Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen von Matthias Weik

Die große Enteignung: Wie ein Kartell aus Banken, Politikern und multinationalen Konzernen die Bürger systematisch um ihre Ersparnisse bringt von Janne Jörg Kipp

Deutschland die Drehscheibe des Waffenhandels: Parteien und Panzer sind Petro-Dollar von Walter Bolsinger

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung von Paul Schreyer

Quellen: PublicDomain/freiewelt.net/de.sputniknews.com am 03.04.2017

Trumps hartes Durchgreifen gegen Pädophile – vom Mainstream totgeschwiegen (Videos)

US-Präsident Donald Trump macht ernst bei der Verfolgung von Pädophilen und Kinderschänderringe, doch die Medien schweigen die Operation tot. In den ersten 30 Tagen seiner Amtszeit wurden mehr als 1.500 Pädophile verhaftet. Das sind fast viermal soviel als unter Obama im ganzen Jahr 2014, wie aus einem FBI-Bericht hervorgeht.
Am 23. Februar lud Trump zum Thema Menschenhandel zu einer Pressekonferenz ins Weiße Haus. Dabei sagte er: „Ich will heute klarmachen, daß meine Regierung der absolut schrecklichen Praxis des Menschenhandels ein Ende bereiten will.“
Auf der Pressekonferenz wurden die Ergebnisse von Polizeioperationen bekanntgegeben, die in den ersten vier Wochen seiner Amtszeit stattfanden (Pädogate 2017 -„Eliten haben jetzt Todesangst“ – US-Justizminister unter Beschuss, weil er hochrangige Pädophile verhaften lassen will (Video)).

Die größten Operationen wurden von Church Militant veröffentlicht:
27. Januar: 42 Verhaftungen im Staat Tennessee wegen „human trafficking“;

29. Januar: 474 Verhaftungen im Staat Kalifornien, dabei konnten 28 „sexuell ausgebeutete“ Kinder 27 „sexuell ausgebeute“ Erwachsene befreit werden);

5. Februar: 108 Verhaftungen im Staat Illinois wegen „sex-trafficking“;

5. Februar: 178 Verhaftungen im Staat Texas wegen „sex-trafficking“;

Januar: 16 Verhaftungen im Staat Michigan wegen „sex-trafficking“;

Februar: 11 Verhaftungen im Staat Virginia wegen „child-sex“;

14. Februar: 42 Verhaftungen im Staat Florida wegen „child pornography“
Wenn es um sexuellen Mißbrauch von Kindern durch katholische Priester geht, stehen die Massenmedien Gewehr bei Fuß und überschlagen sich mit Schlagzeilen der Empörung.
„Die sich ständig verändernde Moral der liberalen Medien, und damit ihrer Haltung gegenüber dem schändlichen Verbrechen der Päderastie und der Pädophilie, lassen Zweifel aufkommen, ob da nicht Krokodilstränen verdrückt werden“, so Church Militant (Zahl der Verbrechen im Vatikan steigt: Wirtschaftsdelikte, Pädophilie und Drogenhandel).
Das Totschweigen von Donald Trumps Anti-Pädophilen-Politik verstärken diese Zweifel. Es verstärkt den in den vergangenen Jahren gewonnenen Eindruck, daß Pädophilie für Mainstream-Medien dann schlimm ist, wenn die Täter katholische Priester sind, aber nicht unbedingt generell (Blick in die Black Box Vatikanbank – „Wir haben Callboys bestellt“: Die scheinheilige Welt der Kirche .
Die Odenwaldschule in Deutschland (Sexuelle Gewalt und Religion: Die katholische Kirche in Deutschland), Il Forteto in Italien, Jimmy Savile in Großbritannien, Marc Dutroux in Belgien oder Hollywood („Herr der Ringe“-Star: Hollywood ist voll von Pädophilen (Videos)), und die jeweilige Berichterstattung darüber, sprechen eine deutliche Sprache. Nicht minder das Verhalten internationaler Institutionen.
Der belgische Kriminalbeamte Patrick De Baets, der im Fall Dutroux im Einsatz war, sagte über seine Ermittlungsarbeit:
„Sobald man gegen Pädophilie vorgehen will, stößt man auf ein System von Protektionen und bekommt sofort Probleme. In Belgien hat der größte Teil der Presse die Opfer und die Ermittler lächerlich und unglaubwürdig gemacht, um selbst eben keine Probleme zu bekommen.“ (Die pädophilen Machenschaften der Eliten in Europa (Videos)
Bush vertuschte während seiner Präsidentschaft einen Pädophilenring der Elite
Der ehemalige Präsident George W. Bush hat einen Pädophilenring der Elite in Washington D.C. vertuscht, indem er die Beamten entliess, die gegen Personen ermittelten, die im Verdacht standen, in pädophile Machenschaften verwickelt zu sein.
Bush entliess dazu mehrere Staatsanwälte, welche zu den Verbindungen zum Franklin Skandal aus den späten 1980ern und frühen 1990ern und einem aus Hotels in Washington D.C. heraus betriebenen Kinderhandel ermittelten (Die Clintons geraten durch Pädophilie-Vorwürfe und Polizei-Ermittlungen immer mehr in Bedrängnis (Video)).
Laut WikiLeaks Dokumenten beging Präsident Bush Rechtsbeugung, um damit den Pädophilenring vor der Aushebung zu schützen. CSE berichtet:
US-Senatoren und Kongressabgeordnete haben den „Dusty Foggo“ Pädophilenring [..] in Washington geschützt, in den Abgeordnete, Journalisten, Offiziere und hohe Regierungsvertreter involviert waren. Generalstaatsanwalt Alberto Gonzales und Präsident Bush entliessen die Staatsanwältin von San Diego, Carol Lam, weil sie gegen den Dusty Fuggo / Jack Abramoff Sexring ermittelte.
Laut eines langjährigen Geheimdienstagenten in Washington D.C. wurden die Hilton, Ritz Carlton und Sheraton Hotels im Rahmen eines Erpressungsringes zur Kompromittierung von Kongressmitgliedern und Medienvertretern für Sex mit Minderjährigen verwendet. Der Bundesagent sagte:
„Sowohl Republikaner als auch Demokraten standen komplett zum Verkauf, das Repräsentantenhaus, der Senat und das Weiße Haus.
Bush senior und Abramoff waren bis oben hin in diese Art von Zeugs involviert.“
Der verurteilte Lobbyist Jack Abramoff bot hochrangigen Mitgliedern der staatlichen Elite männliche und weibliche Kinderprostituierte aller Arten an, um sie in den Hotels damit zu kompromittieren und zu erpressen.
In einer von WikiLeaks enthüllten E-Mail heisst es:
Laut US Geheimdienstquellen hat Präsident Bush im letzten Dezember Rechtsbeugung begangen, als der führende Berater Karl Rove und die Beraterin des Weißen Hauses Harriet Miers den Generalstaatsanwalt Alberto Gonzalez anwiesen, acht Staatsanwälte zu entlassen, die unter anderem wegen öffentlicher Korruption und im Rahmen einer geheimen Ermittlung zur Nationalen Sicherheit ermittelten, weil es einen mit Spionage in Verbindung stehender Prostitutions/Pädophilenring in Washingtoner Ritz-Carlton und anderen Hotels der Stadt gab, dessen Klienten aus US-Senatoren, Kongressabgeordneten, führenden Nachrichtenmoderatoren aus Washington und hochrangigen Regierungsvertretern besteht und von denen einige von einem Geheimdienstinsider namentlich genannt wurden.

Literatur:

Die Rockefellers: Ein amerikanischer Albtraum von Tilman Knechtel

„Neue Weltordnung“ – Zukunftsplan oder Verschwörungstheorie? (Kaplaken) von Manfred Kleine-Hartlage

Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt. von Tilman Knechtel

Trance: Formation of America von Cathy O’Brien
Videos:



Quellen: PublicDomain/katholisches.info/1nselpresse.blogspot.de
http://www.katholisches.info/2017/03/trumps-hartes-durchgreifen-gegen-paedophile-vom-mainstream-totgeschwiegen/#!parentId=84135
http://uncut-news.ch/2017/03/30/news-zu-paedogate-co/
https://gloria.tv/article/dxvnw8VZcR9F477QV9NojQB1K
http://www.journalalternativemedien.info/gesellschaft/neuigkeiten-zu-paedogate-co-und-was-medien-verschweigen/
https://theintercept.com/2015/01/12/dusty-foggo-scott-horton/

Chaotische Gründung: EU-Gründerväter unterzeichneten 1957 in Rom leeren Vertrag 26. März 2017 veröffentlicht von Michael Longerich

Chaotische Gründung: EU-Gründerväter unterzeichneten 1957 in Rom leeren Vertrag
26. März 2017 veröffentlicht von Michael Longerich
Die Unterzeichnung der Römischen Verträge von 60 Jahren durch die sechs Gründungsmitglieder der heutigen EU hatte einen gravierenden Makel: Die Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Belgiens, Luxemburgs und der Niederlande setzten am 25. März 1957 ihre Unterschriften unter leere Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und zur Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) sowie ihrer gemeinsamen Organe.
„Wir haben danach herausgefunden, dass der Vertrag von Rom, das tatsächliche Dokument, leere Seiten hatte“, sagte der britische Journalist David Willey, der damals über die Unterzeichnung berichtete, in einem Interview mit AFPTV.
Grund sei gewesen, „dass er sehr schnell zusammengestellt wurde und die Italiener nicht sehr gut organisiert waren. Deshalb musste das tatsächliche Dokument danach eingefügt werden.“ (Ziel der EU: Nationalstaaten abschaffen – Selbstentzauberung nach 60 Jahren (Video beigefügt unten )
Nur die erste und die letzte Seite lagen vor – der Rest: Blanko-Papier
Albert Breuer, der die Unterzeichnungszeremonie mitorganisierte, hatte die Panne schon 2007 auf einer EU-Website geschildert. „Die Zeit hatte nur gereicht, um die erste und die letzte Seite der beiden großen Pakete zu drucken. Zwischen diesen beiden Seiten lagen ausschließlich weiße Blätter.“
Breuer nennt eine Reihe von Gründen, warum die Zeit zum Druck der Dokumente nicht mehr gereicht hatte. Zunächst hätten die Schweizer Behörden einen Eisenbahnwaggon aufgehalten, der die gesamten Unterlagen von Brüssel nach Rom bringen sollten.
Bis zuletzt habe es dann noch Änderungswünsche aus den noch laufenden Verhandlungen in Brüssel gegeben, die in Rom von Breuer und anderen Experten eingefügt werden mussten (Vom CFR bis Bilderberg: Die geheime Geschichte der Europäischen Union).
„Der Boden war mit Papier und geschwärzten und durchgestrichenen Druckmatrizen übersät“, beschreibt Breuer die chaotische Entstehungsgeschichte der Verträge.
„Als die Putzfrauen am Abend den Raum betraten und das ganze mit schwarzer Farbe bedeckte Papier auf dem Boden liegen sahen, haben sie alles weggeworfen! Es konnte nichts mehr gerettet werden, die ganze Arbeit war auf der Müllkippe gelandet!“

Darauf musste eiligst Ersatz aus Brüssel besorgt werden. Um die Dokumente zusammenzustellen, heuerten Breuer und seine Kollegen italienische Studenten an – die aber postwendend in den Streik traten und eine Lohnerhöhung forderten.

„Das Ergebnis dieser logistischen Pannen war, dass am Tag der Unterzeichnung die endgültige Fassung des Textes nicht vorlag und die Minister und Delegationsleiter ihre Unterschrift auf ein Paket weißer Blätter setzen mussten“, erinnerte sich Breuer (In fünf Jahren ist der Euro weg – „Scheitern der EU-Währung mathematisch bedingt“).

„Abgesehen von einem sehr kleinen Kreis Eingeweihter hatte niemand die leiseste Ahnung.“

Literatur:

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung von Paul Schreyer

Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen: Der Weg in die totale Kontrolle von Norbert Häring

Wem gehört die Welt?: Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus von Hans-Jürgen Jakob

Quellen: PublicDomain/epochtimes.de am 26.03.2017

 

 

Literatur:

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung von Paul Schreyer

Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen: Der Weg in die totale Kontrolle von Norbert Häring

Wem gehört die Welt?: Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus von Hans-Jürgen Jakobs

Quellen: PublicDomain/epochtimes.de am 26.03.2017

Fake News: Der ultimative Leitfaden der Harvard University, wie man Falschnachrichten erkennen kann

Die Harvard University gilt als eine der Eliteuniversitäten schlechthin in den USA und der Welt. Ein Studienplatz schlägt dort mit 63.000 US-Dollar pro Jahr zu Buche. Eine Summe, die sich nur die Wenigsten leisten können.Dass dort die sich selbst als Eliten einschätzenden Studenten und die wenigen Möchtegern in ihrem eigenen „Gedankensud“ dahin köcheln, scheint die logische Konsequenz daraus zu sein.Genauso wie Harvard Themen gemäß den „Wünschen der Eliten“ lehrt, transportiert und entsprechende Stellungnahmen in der Öffentlichkeit verbreitet. Beispielsweise stellte sich die Universität 2014 hinter die Obama-Administration und zeigte sich besorgt über die (nichtexistente) „russische Aggression“ beim Putsch in der Ukraine bzw. in dessen Folge (Sezession Krim usw.).Einige Fakultätsmitglieder forderten damals sogar ein direktes US-militärisches Eingreifen. Selbstverständlich ließ Harvard kein Wort über die Unterstützung der USA (Stichwort 5 Milliarden US-Dollar und Victoria Nuland „Fuck the EU“) bei diesem Coup d’etat fallen.Und auch beim Thema Fake News steht die Eliteuniversität hinter dem eigenen Establishment. So findet man auf der Website der University Library Harvards einen „Online-Führer“ rund um das Thema der „Falschnachrichten“:Harvard empfiehlt zur „Erkennung von Fake News“ die üblichen Verdächtigen aus der „Liste der Allwissenden“: FactCheck.org, Politifact, Snopes.com, Washington Post Fact Checker und andere ähnlich gelagerte Anbieter, die sich alle gegen andere Blickwinkel bei bestimmten Themen stemmen (Fake News-Zensur: Nur alternative Medien im Visier – Correctiv verstrickt sich in Widersprüche).Dass Harvard hier seine Unterstützung für die Redefreiheit und für die Freiheit der Forschung aufgibt, scheint die Universität nicht weiter zu interessieren, wenn man nur die Inhalte als akzeptabel deklariert, die dem Tiefen Staat dienen.Zudem gibt Harvard Tipps, um „Nachrichtenquellen auf ihren Fake News-Gehalt analysieren“ zu können. Neben dem Hinweis auf „seltsame Domainnamen“ und auf „schlechtes Design der Websites“, sind Fake News laut Harvard auch mittels Browser-Plugins/-Addons „leicht erkennbar“.Witzigerweise fordert die Universität bei Zweifeln, ob es sich nun um eine Fake News-Seite handelt, dazu auf, sich unter dem „seltsame Domainnamen“ http://asklib.hcl.harvard.edu Rat zu holen.Wie gewohnt findet man auf der Website der University Library auch eine Liste von Hunderten von Websites, die „voreingenommen, verschwörerisch, unzuverlässig, unglaubwürdig und eben Fake News verbreitend“ sind.Ein kleiner Auszug daraus:21st Century WireActivist PostAntiwar.comBefore Its News.comBlack Agenda ReportBoiling Frogs PostCommon DreamsConsortium NewsCorbett ReportCountercurrentsCounterPunchDavid Stockman ContracornerFort RussFreedoms PhoenixGlobal ResearchThe Greanville PostInformation Clearing HouseIntellihubIntrepid ReportLew RockwellMarket OracleMint Press NewsMoon of AlabamaNaked CapitalismNatural NewsNomi PrinsOff-GuardianPaul Craig RobertsPravda.ruRenseRinfRon Paul InstituteRuptly TVRussia-InsiderSgt ReportShadowStatsShift FrequencySJLendman.blogspot.comSolariSott.netSouth FrontSputnik NewsStrategic Culture.orgThe Anti-MediaThe DuranThe InterceptThe People’s VoiceThe SakerThe Sleuth JournalThird World TravelerVoltairenetWhat Really HappenedWho What WhyWikiLeaksZero Hedge . Dann doch lieber die Real Fake News auf Stern, Spiegel, Zeit, ZDF, ARD, FAZ, SZ, New York Times, Aktualne.cz, Washington Post oder CNN nutzen. *Ironie aus*Literatur:Die Gefallsüchtigen: Gegen Konformismus in den Medien und Populismus in der Politik von Wolfgang HerlesBild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung von Peter BartelsARD & Co.: Wie Medien manipulierenQuellen: PublicDomain/konjunktion.info am 16.03.2017

Eugenik: Der WWF und seine Gründer – was Eliten unter Umweltschutz verstehen

Bevölkerungsreduktion und die Klimahysterie: Wenn man sich nach den Wurzeln des WWF’s erkundigt, bringt man Erstaunliches in Erfahrung. Am 11. September 1961 wurde der Verein von Leuten aus dem Eliteclub „1001 Club“ finanziert und gegründet. Die Geschichte über die WWF-Erschaffer ist eine, die die Organisation lieber im Hintergrund lassen möchte.
Dies hat gute Gründe, denn es gibt unschöne Verbindungen zu den Bilderberg-Konferenzen, Eugenik, Großwildjagden, Schmiergeldaffären und sogar zum Nationalsozialismus, welche dem Ruf des gemeinnützigen Vereins geschadet haben. Doch wie gemeinnützig kann ein Verein sein, deren Präsidenten solche Aktivitäten verfolgen
Tatsächlich scheint die Rufschädigung des WWF’s nicht ganz unbegründet, denn Vorwürfe erhärten sich auch um die Aktivitäten des Vereins selbst – wegen Verwicklungen in Korruption, verdeckte Kriegsführung und der Abholzung des kongolesischen Regenwaldes. Hat die Mentalität der Gründer den Verein derartig geprägt? (Bill Gates: „Impfen ist die beste Art der Bevölkerungsreduktion“
Von 1970 bis 1977 war Prinz Bernhard, ehemaliger Großwildjäger, Präsident des WWF. Prinz Bernhard diente im 2. Weltkrieg als SS-Offizier, bevor er sich in die holländische Königsfamilie einheiratete. 1954 gründete Prinz Bernhard die Bilderberg-Gruppe.
Die Bilderberg-Konferenzen sind private Geheimtreffen von einflussreichen Personen aus Politik, Bankenwesen, Wirtschaft, Militär, Gewerkschaften, Medien, Geheimdiensten, Hochadel und Hochschulen, welche jährlich abgehalten werden. Es handelt sich dabei um den elitärsten bekannten Machtzirkel, der bis heute noch existiert und weitgehend im Verborgenen arbeitet (Bilderberger-Dokument: Die „Vereinigten Staaten von Europa“ und die Zerstörung Deutschlands).
Prinz Bernhard war auch in den so genannten Lockheedskandal verwickelt, bei dem der US-amerikanische Konzern Schmiergelder von 1,1 Millionen Dollar dafür zahlte, dass Flugzeuge vom Typ Starfighter F-104 für die niederländische Luftwaffe gekauft wurden.
Er zog sich daraufhin von allen öffentlichen Ämtern zurück. Sein Nachfolger als Präsident des WWF wurde Prinz Philip. 1988 verkauften Prinz Bernhard und die Königinmutter Juliana zwei Gemälde aus ihrer Privatsammlung, um Geld für den WWF zu sammeln (Afrika: Survival International wirft WWF Verwicklung in Gewalt und Misshandlungen vor).
Die Gemälde wurden für 700’000 Pfund verkauft, welche auf ein Schweizer Bankkonto des WWF einbezahlt wurden. Kurz darauf im Jahre 1989 transferierte Charles de Haes, damaliger Generaldirektor des WWF, 500’000 Pfund zurück an Prinz Bernhard – wie de Haes erklärte, für ein „privates Projekt“.
1991 meldeten Zeitungen, dass mit dem Geld überwiegend britische Söldner angeworben wurden. 1995 rief der erste schwarze südafrikanische Präsident Nelson Mandela die Kumleben-Kommission ins Leben, die neben anderen Fragen die Rolle des WWF in der Zeit der Apartheid in Südafrika ermitteln sollte.
Im Untersuchungsbericht wurde angedeutet, dass die Söldner von der Operation Lock (eng. „Projekt Schloss“) Anschläge auf ANC-Mitglieder geplant hatten. Dazu hatten sie sogar militärische Trainingscamps in den Naturschutzreservaten eingerichtet, in denen Kämpfer ausgebildet wurden. Obwohl Prinz Bernhard niemals in diesem Zusammenhang angeklagt wurde, schadete auch das „Projekt Schloss“ dem Ruf des WWF’s weiter.
Von 1981 bis 1996 war Prinz Philip Präsident des WWF International und ist seitdem Ehrenpräsident. Prinz Philip war ebenfalls Großwildjäger und hatte enge Verbindungen zu den Drahtziehern des Dritten Reiches. Der Ehemann von Queen Elizabeth ist bekannt für seine derben Aussprüche und diskriminierenden Witze
In seinem Buch von 1986 „If i where an animal“ schrieb er, dass er, wenn er wiedergeboren wird, als tödliches Virus auf die Erde zurückkommen will, welches das Problem der Überbevölkerung löst. Um klarzustellen, dass dies keiner seiner schlechten Witze war, wiederholte er sich im August 1988 vor der deutschen Presseagentur.
Im Mai 2008 veröffentlichte die Timesonline ein Interview, bei dem Prinz Philip die Schuld für Nahrungsmittelknappheit und Hunger Grossfamilien zuschreibt. Da jedoch bei der täglichen Vernichtung von Getreide und Gemüse zur Stabilität der Preise klar ist, dass es sich dabei um ein Verteilungsproblem handelt, liegt es nahe, dass seine Aussage ideologisch begründet ist. Wenn man Hunger und Klimawandel dem Bevölkerungswachstum zuschreibt, ist es leichter zu argumentieren, dass die Bevölkerung reduziert werden soll, natürlich zum Wohle aller.
So erklärte Phillip seinem Gesprächspartner, Sir Trevor McDonald, was seiner Meinung nach der Grund für den Anstieg der Lebensmittelpreise sei: „Jeder spricht von einer Knappheit der Nahrungsmittel, aber in Wirklichkeit ist die Nachfrage zu hoch – zu viele Menschen. Diese Tatsache ist wohl jedem etwas unangenehm und niemand weiss so richtig, wie man damit umgehen soll. Schliesslich will keiner, dass die Regierung in sein Familienleben eingreift.“ Laut Sunday Times schlug Philip keine konkreten Massnahmen vor.
„In the event that I am reincarnated, I would like to return as a deadly virus, in order to contribute something to solve overpopulation.“
Prinz Philip, DPA, August 1988
Eine weitere interessante Gründerpersönlichkeit des WWF’s ist Julian Huxley. Dieser Mann war Generaldirektor der UNESCO und der Begründer der britischen Eugenikgesellschaft. Unter Eugenik versteht man die Anwendung der „Humangenetik“ auf die Bevölkerung zur Steuerung der Genpoolentwicklung („Club of Rome“ plant Bevölkerungsreduzierung: Geldprämie bei Kinderverzicht).
Dies geschieht beispielsweise durch selektive Fortpflanzung, Geburtenkontrolle, Genmanipulation oder Zwangssterilisation. Die Schweiz war europaweit führend auf dem Gebiet der Eugenik und widerrief das letzte Gesetz zur Zwangssterilisation erst 1985 (Britisches Empire: Untergang des Hauses Windsor und die Rolle des WWF zwecks Neokolonialismus).
Eugenik wurde auch bekannt als Sozialdarwinismus, Sozialbiologie, Transhumanismus und zu Hitlers Zeiten als Rassenhygiene. Die pseudowissenschaftliche Lehre der Rassenhygiene und Schädelforschung war keine Erfindung der Nazis, sondern wurde von Eugenikern übernommen.
Die Schädelforschung war eine Anwendung der Biometrie, welche wiederum als „Wissenschaftszweig“ der Eugenik entstand. 1947 sagte Huxley: „Dass es wohl war sei, dass jegliche radikale Eugenik für viele Jahre unmöglich sei aus politischen und psychologischen Gründen. Jedoch sei es wichtig für die UNESCO, dass Eugenikproblem mit grösster Sorgfalt zu behandeln und die Öffentlichkeit informiert zu halten, dass dieses Anliegen immer noch präsent ist – so dass vieles was heute undenkbar ist, zumindest wieder denkbar wird.“
Heute sehen wir wie die Idee der Reduktion der Weltbevölkerung als Lösung für den angeblich menschlich gemachten Klimawandel auch in den Medien Resonanz findet. Sein Bruder Aldeus Huxley schrieb den Roman „Schöne neue Welt“ in der er eine Weltregierung beschrieb, die mittels Eugenik, Drogen und mentaler Indoktrination im Kindesalter, die Menschen dazu bringen soll, ihre Knechtschaft zu lieben. In einer Rede vor Universitätsabsolventen soll er gesagt haben, dass diese Ideen auf dem beruhen was die Elite tatsächlich umzusetzen versucht.
Anthropogen verursachter Klimawandel
Eines der aktuellen Kernthemen des WWF ist der menschengemachte Klimawandel. Da sie an der Idee festhalten, den menschlichen CO2-Ausstoss als Gift für die Erde zu sehen, unterrichten sie ihre Anhänger auch nur dementsprechend. Jedoch scheint diese Idee, ähnlich der Eugenik, eher eine ideologisch motivierte Angelegenheit als eine wissenschaftliche Analyse zu sein.
Schliesslich war dem WWF auch der Climategateskandal, bei dem herauskam, dass massive Datenmanipulation seitens des Forschers Phil Jones des Klimaforschungszentrums CRU stattgefunden hat, ziemlich gleichgültig (Klima: 300 Wissenschaftler wollen, dass die NASA endlich aufhört, Wahrheit zu verstecken (Video)).
Ich fasse deshalb hier die Punkte zusammen, welche ich dem WWF zukommen liess, und welche zeigen, dass es keinen Konsens zugunsten der menschengemachten Klimatheorie seitens der Wissenschaft gibt, dafür jedoch nichtwissenschaftliche Vorgehensweisen zugunsten des angeblichen Konsens.
Der seit 2002 Vorsitzende des IPCC Rejanda Pachauri bekam von der Redaktion des Wissenschaftsmagazins Nature 2007 den Titel Nachrichtenmacher des Jahres, da es ihm gelungen sei, durch Publikationen und Interventionen eine „Verwässerung“ der wissenschaftlichen Resultate bezüglich des Weltklimas zu verhindern (UN, UNESCO, UNICEF und WHO: Advokaten der globalen Bevölkerungskontrolle (Video)).
In dem Factummagazin 5/08, welches sich mit dem Klimawandel beschäftigt, steht in einem Artikel, dass Ende 2007 mehr als 400 Wissenschaftler bei UN-Generalsekretär Baan Ki Mun eine Petition einreichten, in dem Sie sich von dem propagierten Klimawandel distanzierten. Diese fand jedoch kaum mediale Beachtung (Staat gegen Klimaleugner: Nach 10 Jahren stellt sich Al Gores Propagandafilm als reine Schwarzmalerei heraus (Video)).
Jedoch scheint das IPCC demzufolge nicht unbedingt ein Konsenspunkt der Klimatologen zu sein. Kritik an den Aussagen des IPCC wird totgeschwiegen oder als von Lobbyisten initiiert diffamiert. Patrick Moore, der Mitbegründer von Greenpeace ist, sagt dazu: „Ein bisschen Skepsis gegenüber der Klimahysterie und man tut so als wäre man ein Holocaustleugner“.
Der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Mathias Kepplinger veröffentlichte eine Umfrage von 239 deutschen Wissenschaftlern, die sich von berufswegen als Professoren mit dem Klima beschäftigen. Danach soll sich lediglich eine Minderheit für die Theorie eines antropogen verursachten Klimawandels ausgesprochen haben. Prof. John Christy, der führender Autor des IPCC war und einer der renommiertesten Wissenschaftler der USA ist, sagt, dass die Erderwärmung mit aller Wahrscheinlichkeit nichts mit dem Menschen zu tun hätte.
Wie man sieht, sind sich die Wissenschaftler bei Weitem nicht einig, dass vom Menschen verursachtes CO2 für eine globale Erwärmung verantwortlich wäre. Viele Klimatologen verweisen auf die Komplexität des Klimas und somit deren Voraussagen.
Die Voraussage ist nur so gut wie das Model selbst. Da es kein Klimamodell gibt, welches die Wolkenbildung miteinberechnet, wird bewusst, wie stark vereinfacht diese Rechenmodelle sind. Mir ist es daher schleierhaft, wie man eine Wahrscheinlichkeit von 90% einem solchen Modell zuordnen kann, wenn dieses bei Weitem nicht alle Parameter des Klimas erfassen und errechnen kann. Man sollte auch erwähnen, dass nach den Zahlen des IPCC der CO2-Anstieg vor der industriellen Revolution (grafisch dargestellt gegen die Zeit) steiler war.
Doch vergessen wir bitte bei alldem nicht, dass CO2 zu weit weniger als 0,1% in unserer Atmosphäre vorhanden ist und doch einzige Kohlenstoffquelle ist für jedes organische Molekül, welches alle Pflanzen der Erde durch Photosynthese aufgebaut haben (Klima: Pflanzen überstehen Dürre bei erhöhten CO2-Werten besser).
CO2 entsteht zu fast 98% durch Bakterien, die biologischen Abbau betreiben. Darüber hinaus ist das Haupttreibhausgas immer noch Wasserdampf mit 95%. Dazu kommt die variierende Sonnenaktivität und die in Klimamodellen nicht einberechenbare Wolkenbildung. Zu den Katastrophenvorhersagen gibt es auch interessante Berichte aus dem IPCC, welche der WWF-Prognose möglicher Stürme und dergleichen widersprechen.
So sagt Professor Dr. Richard Linzden vom IPCC, dass solche Aussagen nichts als Propaganda seien. Er erzählt weiter, dass jedes Klimahandbuch besage, dass der Temperaturunterschied zwischen Tropen und der Arktis für Stürme verantwortlich sei, und dass eine globale Erwärmung daher Stürme eher abflachen lassen würde. Er meinte, dass dies wenig spektakulär wäre, weshalb man uns lieber das Gegenteil erzähle…
“Wir brauchen etwas um die breite Unterstützung zu gewinnen, um die öffentliche Vorstellung einzufangen…Wir müssen also mit erschreckenden Szenarien aufwarten, vereinfachte, dramatische Aussagen machen und dabei wenig Zweifel äußern…Jeder von uns hat sich zu entscheiden, was die richtige Balance zwischen Effektivität und Ehrlichkeit ist.“
Stephen Schneider, Stanford Professor of Climatology, leitender Author vieler IPCC Berichte

Literatur:

„Neue Weltordnung“ – Zukunftsplan oder Verschwörungstheorie? (Kaplaken) von Manfred Kleine-Hartlage

Die 13 satanischen Blutlinien (QUADRILOGIE): QUADRILOGIE: 1. Der globale Zusammenbruch des gegenwärtigen Weltsystems steht unmittelbar bevor – 2. Die … auf Erden – 3. Der Antichrist – 4. Trost von Robin de Ruiter

Die neue Weltordnung – Band 1: Durch Manipulation in die globale Versklavung von Traugott Ickerroth

Illuminati – Der Kult, der die Welt gekapert hat von Henry Makow Ph.D.

Video:

Verweise:

Gründerliste des WWF:

http://assets.wwf.ch/downloads/wwf_geschichte_gruender_d.pdf

Der WWF auf Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/WWF

Der Club 1001:

http://www.mein-parteibuch.com/wiki/1001_Club

http://www.isgp.eu/organisations/1001_Club.htm

Prinz Bernhard:

http://www.uni-muenster.de/HausDerNiederlande/zentrum/Projekte/NiederlandeNet/NL-Info/Who/Monarchie/prinz_bernhard.html

Bilderberg auf Wapedia:

http://wapedia.mobi/de/Bilderberg-Konferenz

Der Lockheed-Skandal auf Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed-Skandal

Artikel über Prinz Philipp:

http://www.express.co.uk/posts/view/35562/Prince-Philip-and-the-Nazis

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article3908588.ece

http://www.schiller-institut.de/seiten/wirtschaft/foodwatch/prinz-phillip.htm

http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/stars/fotostrecke-prinz-philips-haerteste-sprueche-348686.html

http://freenet-homepage.de/Der-Maulwurfhuegel/wwf-info-1.htm

http://infokrieg.tv/prinz_philip_eugenik_2008_05_14.html

Eugenik auf Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Eugenik

Eugenikopfer in der Schweiz:

http://www.g26.ch/texte_032.html

Deutsche Gesellschaft für Transhumanismus:

http://www.detrans.de/infothek/grundsatz/huxley.html
https://ganzheitlicheperspektiven.wordpress.com
Quellen: PublicDomain/wearechange.ch

Frühsexualisierung

Heute möchte ich etwas schreiben und zwar was mich innerlich bewegt zum Thema Frühsexualisierung . Ich frage mich manchmal was mit den Erwachsenen los ist die das als normal empfinden Kinder teilweise schon in der Grundschule , wobei es ja heute schon im Kindergarten anfängt , sich mit Sexspielzeug , Filmen zum Thema befassen zu müssen . Es gab ein Papier , als unsere jetzige Bundes Verteidigunsministerin (Flinten-Uschi ) noch fü Familie und Bildung zuständig war mit dem schönen Titel “ Früsexualisierung für drei Jährige . Also noch mal meine Frage was ist eigentlich mit uns los das wir unsere Kinder diesen Verbrechern ausliefern und das teiweise auch noch gut finden .Das mir auch keine mit viel Arbeit und , und , und kommen .Seinen Mund kann man nämlich immer auf machen und selber denken und sprechen , das macht nämlich einen geraden Rücken Jeder Psychologe mit Gewissen dürfte das niemals als wertvoll bezeichnen wo man durch zahlreiche Studien weiß was , und das nicht nur bei Kindern , das schauen von Pornos oder vieles mehr mit der Psyche macht . Das wirklich traurige ist das es anscheinend viele Eltern gibt die dies als Fortschritt sehen so früh mit allen Arten von Sex konfrontriert zu werden . Der Mensch an sich lernt am schnellsten spielerisch . Dieses spielerische wird unseren Kindern nicht nur beim Thema Sex oder Schule an sich sondern auch von panischen Erwachsenen Eltern genommen die ihre Kinder unbewusst als Besitz betrachten .Ehrlich gesagt das kotzt mich an . Da ich mich Jahre lang mit Psychologie beschäftigt habe und auch den Heilpraktiker für Psychotherapie gelernt habe weiß das man so den Zugang zu seinen Gefühlen verliert und kalt und verschlossen durch die Welt geht , unbemerkt von den meisten Betroffenen . Dieses ganze gleich machen ist grotesk und das bei jedem Thema den für mich sind nicht alle Menschen gleich sondern GLEICH VIEL WERT , was ein sehr großer unterschied ist . Denn jeder Mensch bringt andere Talente mit . Da halte ich mit Prof. Hüther der ein eigenes Institut hat zum Thema Schule und Kinder hat und auch eigene Schulen mit seiner Lehrmethode hat . Ein sehr fähiger Mann , nach meiner Meinung . Im Anhang sind zwei Links zum Thema Frühsexualisierung und Schule wie sie Prof . Hüther sieht .
Respektvolle Grüße Michael Longerich .


Gefährliche Tendenzen: Cyborgs, KI und Transhumanismus – Konzerne, Geheimdienste und Militärs arbeiten an der Welt der Zukunft

Wenn der Mensch seiner sozialen Gefüge entrissen und vollkommen individualisiert ist und wenn die Technik die Komplettierung des individuellen Menschen vorangebracht hat, dann werden neue Machtgefüge die Menschheit zusammenhalten. Die Ideen sind eher Dystopien als Utopien. Doch sie können schneller Wirklichkeit werden, als einem lieb ist.
Es gibt Bereiche in der Technologie, die seit Jahren stagnieren. Flugzeuge sind mit besserer Elektronik ausgestattet. Doch deutlich schneller und komfortabler als in den 1970er Jahren reisen wir trotzdem nicht. Dabei hieß es damals, im Jahre 2000 würden wir alle mit Überschallgeschwindigkeit reisen (Bild: Szene aus der Serie „Westworld“, nach den gleichnamigen Filmen „Westworld“ und „Futureworld„).
Auch in der Weltraumfahrt prägt Stagnation das Bild. Nach den sechs erfolgreichen Mondlandungen in den Jahren 1969 bis 1972 hat es keine großen Erfolge der bemannten Raumfahrt mehr gegeben. Auch damals hatte man geglaubt, dass bis zum Jahre 2000 die ersten Menschen auf dem Mars landen würden. Wieder war es eine Fehleinschätzung.
Umso erstaunlicher sind dagegen die Fortschritte in der Mikrotechnologie und in der Nanotechnologie. Die Vernetzung des Wissens und der Zuwachs an gesammelten und zugänglichen Informationen entwickelt sich exponentiell. Heute kann jeder das gesammelte Wissen der Menschheit via Smartphone oder Uhr abfragen.
Vorbei sind die Zeiten, als man einen behäbigen Computer mit sich schleppen musste. Die Digitalisierung ist omnipräsent. Unser ganzer Haushalt, unser Verkehr, unser Berufsleben soll digital kontrolliert und gesteuert werden. Hinzu kommt die Virtualisierung der Wirklichkeit.
Der Schritt zur Implementierung des technologischen Fortschritts, um die Menschen selbst in ihren Fähigkeiten perfekter zu machen, ist nicht weit. Für Otto Normalverbraucher und Max Mustermann ist dies noch Utopie. Doch für die Wissenschaftler in den technologischen Instituten und den Entwicklungsingenieuren in den Technologiekonzernen ist die Arbeit daran längst Alltag.
Viele Menschen haben bereits Mechanik und Elektronik am und im Körper, und sei es nur der Herzschrittmacher oder das Hörgerät, das künstliche Gelenk oder Kontaktlinse im Auge. Der Schritt zum implantierten Mikrochip ist nicht groß.
Die Mischung aus Forschung und Philosophie, die an der künstlichen Erweiterung unserer selbst arbeitet, wird unter dem Regenschirmbegriff Transhumanismus kategorisiert. Über die Idee des Humanismus hinaus wird es in Zukunft um Wesen gehen, die durch Wunderwerke der Technik ergänzt sind. Wir werden zu Cyborgs (Willkommen in der Zukunft: Künstliche Intelligenz ersetzt Menschen).
Die Grenzen der Biologie werden eingerissen. Dank des medizinisch-genetischen und biotechnologischen Fortschritts und der Robotik werden wir intelligenter und fähiger als jemals erahnt. In der Süddeutschen wurde die Idee des verbesserten Menschen als „Die vielleicht gefährlichste Idee der Welt“ bezeichnet. Diese Befürchtung wird von vielen Wissenschaftlern geteilt. Doch viele andere sehen darin eine Chance. Im Science-Fiction-Genre der Literatur und des Films ist die Gedankewelt des Transhumanismus schon weit gediehen.
Machen wir uns über die Geschwindigkeit der Entwicklung keine Illusionen. Es fängt ja schon mit der Brille von Google an, die uns die Welt des Internets auf die Brillengläser projiziert und uns hilft, unsere Umwelt quasi via Augenblick zu filmen und via Internet der Welt mitzuteilen.
Der nächste Schritt ist die intelligente Kontaktlinse. Noch sind viele Produkte in den Anfangsstadien. Aber Hand aufs Herz: Wer hätte in den 1990er Jahren geglaubt, dass sich die klobigen Mobiltelefone zu Smartphones entwickeln würden? (Smartphone und Co.: Die perfekten Werkzeuge der Eliten, um das zukünftige Verhalten aller vorauszusagen (Video))
Die Nanotechnologie ist dabei die Tür zur Zukunft. Mit ihr kann man sogar eines Tages direkt in die Funktionen des Gehirns eingreifen, Emotionen erzeugen, Denkfähigkeiten erweitern und so weiter.
In den USA, Ostasien und auch in Europa sind die Weichen längst gestellt. Selbst die EU fördert Projekte, die in die Richtung des Transhumanismus gehen. Die Geheimdienste und Militärs in aller Welt sind ebenso daran interessiert wie die Banken und Konzerne. Dabei ist weniger die Idee des Transhumanismus der motivierende Faktor als vielmehr die Sorge, den technologischen Anschluss zu verlieren oder die Hoffnung, bei einer entscheidenden Entwicklung die Vorreiterrolle ergreifen zu können. Investoren lieben so etwas.
Neue Menschen und neue Machtgefüge werden die Welt bestimmen
Parallel erleben wir noch eine andere Entwicklung. Wir sehen im Zeitraffer den Zusammenbruch aller sozialen Gefüge. Religionen, Traditionen, Familien, Regionen, Nationen, Tugenden, Werte und Normen zerbrechen. Menschliche Kontaktnetze werden kurzlebiger, instabiler, flexibler.
Anstatt wie früher im festen Gefüge der Familie und lokalen Gemeinschaft durch dick und dünn zu gehen, wechseln die jüngeren ihre sozialen Verankerungen immer häufiger. Die moderne „identity politics“ mit ihren immer neuen Solidaritätsforderungen führt zu einer Beliebigkeit der Vergemeinschaftung, die am Ende nur in Einsamkeit und Haltlosigkeit in einer sich schneller wandelnden Gesellschaft endet. Es gibt keinen roten Faden mehr.
Stattdessen werden wir gelenkt, geleitet, überwacht, mit Propaganda und Werbung von früh bis spät überschüttet. Unsere Daten sind digital überall abrufbar. Wir sind längst gläserne Menschen geworden. Durch die Beliebigkeit der Zugehörigkeit entsteht Austauschbarkeit. Massenhafte Migrationsbewegungen tragen zur Destabilisierung alter Bindungen bei. Nationale oder regionale Identifikationen werden behandelt als seien sie schwere Sünden. Geschichte und Gemeinschaft wird aufgelöst in einer Salzsäure aus Relativierungen.
Wir erleben schon jetzt einen Wandel in unserem Denken. Dies zeigt sich in unserer Sprache. Man spricht vom „Arbeitskräftepotenzial“, „Erwerbspersonenpotenzial“, von „human ressources“, von „low performers“ und „high performers“. Arbeitgeber, Banken, Krankenversicherungen werden die Menschen anhand von Skalen bewerten – sie tun es jetzt bereits schon, aber Steigerungen sind keine Grenzen gesetzt (Mensch 2.0: Wie uns die schöne neue Cyborg-Welt schmackhaft gemacht werden soll (Videos)).
Geschlechterrollen, Familienrollen, Gemeinderollen entfallen zugunsten einer bunten Vielzahl von Identifizierungen, die am Ende noch mehr Beliebigkeit herbeiführen. Der Mensch verliert seinen festen Wert in der Gemeinschaft und wird zur Verfügungsmasse, die nach ihrer Nutzbarkeit bewertet wird.
Wenn dieses Denken mit den Ideen des Transhumanismus zusammenfällt, dann haben unsere Kinder und Kindeskinder nicht mehr viel zu lachen. Die Optimierung des Menschen als völlig kontrollierte Arbeits- und Kampfmaschine im Dienste einer Minderheit kann schneller Wirklichkeit werden, als wir ahnen wollen.
Hinzu kommt die totale Überwachung. Noch spielen Regierungen, Banken, Konzerne, Forscher, Militärs und Geheimdienste mit all diesen Gedanken. Das kann sich schnell ändern. Wenn die nächste Krise oder der nächste Krieg droht und die Regierung (beispielsweise der USA) den Notstand ausruft, weil man sich einer Bedrohung ausgesetzt sieht, dann wird sich bereits zeigen, wie schnell die gesammelten Informationen von Google, Twitter, Facebook, Microsoft, der Versicherungen, der Banken mit jenen der CIA und NSA abgeglichen und missbraucht werden können (Die elitäre Vision einer ‚Neuen Weltordnung‘ ohne Besitz, Privatsphäre und Freiheit (Videos)).
Die heutige Welt gleicht einem großen Versuchslabor. In dieser Zeit dürfen wir nicht das Wissen darüber verlieren, was uns einst über Generationen hinweg Stabilität und Richtung gegeben hat.

Literatur:

Die Physik der Zukunft: Unser Leben in 100 Jahren von Michio Kaku

Der Synchronizitäts-Schlüssel: Die geheime Architektur der Zeit, die unser aller Schicksal lenkt von David Wilcock

Posthumanes Menschsein?: Künstliche Intelligenz, Cyberspace, Roboter, Cyborgs und Designer-Menschen – Anthropologie des künstlichen Menschen im 21. Jahrhundert von Bernhard Irrgang

Quellen: PublicDomain/freiewelt.net am 09.03.2017
http://www.informationsethik.net/?page_id=1276
http://www.wissenbloggt.de/? s=ungleichheit&paged=3&print=print-search
https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article128842469/Das-Zeitalter-der-Maschinen-Menschen-hat-begonnen.html
https://ganzheitlicheperspektiven.wordpress.com