USA: Die Hauptstadt des ‚Römischen Reiches‘ befindet sich am Rande des Zusammenbruchs

Die Lehren aus der Geschichten sind eindeutig: David Stockman bezeichnet Präsident Trump regelmässig als den „großen Störfaktor“. Das aber so meinte er sei keine schlechte Qualität.
Viel eher ist es eine notwendige: Stockman meint, dass Trump jene Kraft von außen repräsentiert, die Externalität, die das „Weltsystem“ über die Klippe gehen lässt: Es muss über die Klippe gehen, weil es zu sehr verknöchert ist und zu „überbordend“, um sich selbst reformieren zu können.
Es ist relativ egal, ob der Träger dieses Prozesses (also etwa Präsident Trump) seine Rolle in Gänze versteht, oder ob er dabei intelligent und subtil vorgeht, oder doch eher hemdsärmelig und rücksichtslos. Beides dient dem Zweck. Und der Zweck besteht im Stören.
Wie aber kann das Stören eine „Qualität“ sein? Das liegt daran, dass während der Periode des Zerfalls „eines Systems“ (das lehrt uns die Geschichte) ein Punkt erreicht werden kann, in dem es nicht mehr möglich ist, innerhalb des alten aber sich noch immer haltenden Systems eine Neuerung hervorzubringen.
Eine Externalität – das könnte ein Krieg sein, oder eine andere Engpässlichkeit oder eben Trump – ist dann notwendig, um das festgefahrene System über die Klippe zu stossen: Der eindringende Externalität wirkt in diesem Fall also als Katalysator für eine (oftmals traumatische) transformative Veränderung. Stockman beschreibt dies mit drastischen Worten:
„Das allerwichtigste, das man über die aktuelle Risikoumwelt wissen muss [er verweist hier sowohl auf politische als auch finanzielle Risiken] besteht darin, dass alles extrem ist und es dies noch nie in dieser Form gegeben hat. Im Kern entschieden sich die herrschenden Eliten und ihre Megaphone der Mainstream Medien arroganterweise dazu, dass die [US Präsidentschaftswahl] von 2016 ein korrigierbarer Fehler sei.“ (USA: Nachwahl in Georgia – Erfolg für Donald Trump – illegale Wählerstimmen für Clinton und Obama in 2016, 2012 und 2008)
Genau diese Gleichgültigkeit ist überall zu finden. Stockman sagt:
„Es gibt nichts besseres, um dies darzulegen, als die absolute Fragilität der aktuellen und größten aller FED Blasen. Kurz gesagt, während der letzten 5.000 Handelstage (20 Jahre) schloss der VIX (ein Maß für Marktvolatilität) in nur 11 Fällen unter zehn. Und sieben dieser Fälle ereigneten sich im letzten Monat! [..] Es herrscht eine Gleichgültigkeit wie unter Affen.“
Der ehemalige Präsidentschaftskandidat Pat Buchanan schlussfolgerte:
„Präsident Trump mag der Staatschef sein, der Leiter der Regierung und der oberste Befehlshaber, allerdings ist seine Regierung durchsetzt von Illoyalen, die nur darauf aus sind, ihn zu stürzen.
Wir nähern uns etwas, das einem Bürgerkrieg gleichkommt, in dem die Hauptstadt versucht, den Souverän [das Volk] zu stürzen, um seine eigene Restauration [zu erreichen]. Bislang war es ein gewaltfreier Kampf, auch wenn die Zusammenstösse auf den Strassen zwischen Trump-Unterstützern und Gegnern immer mehr mit Faustkämpfen und Schlägereien enden. Die Polizei hat Probleme, die Fraktionen auseinander zu halten. Bislang wurden nur wenige verhaftet, die eine verdeckte Waffe bei sich trugen.
Dass die Hauptstadt versucht, Trump mit Hilfe eines Putsches durch den Tiefen Staat und die Medien zu stürzen ist kein Geheimnis. Wenige verneinen es.“
Der außergewöhnlich erfolgreiche „Aufbau“ und das „Einfliegen“ von Macron bei den französischen Präsidentschaftswahlen durch die französische Elite gab dem globalisierten Tiefen Staat (inklusive dessen US Teilen) erneut die Zuversicht, dass es sich bei den Verschiebungen in Europa und Amerika hin zum „Populismus“ um einen „korrigierbaren Fehler“ handelt. Die europäischen Eliten können ihre Schadenfreude gegenüber den Brexit Unterstützern und den sich vermutet in Unruhe befindlichen Populisten kaum zurückhalten.
Allerdings merkt Stockman trotz der fühlbaren Gefahr für die Integrität des politischen Systems an:
„Es ist keine unbegründete Untertreibung, dass der S&P500 bei 2.440 Punkten in etwa so fragil ist, wie der ‚Markt‘ als solches.“
Jeder unbedachte Nadelstich könnte das ganze Ding ins Schlingern bringen.[..] Doug Kass drückte es in einem kürzlichen Kommentar am besten aus:
„Von der Geschichte können wir lernen, dass sich ein Minsky Moment entwickelt, wenn die Stimmung der Investoren nach einer langen Zeit steigender Kurse gleichgültig wird und die Fundamentalzahlen ignoriert werden, weil sie scheinbar keine Rolle mehr spielen, was ich in der Vergangenheit bereits beschrieben habe [..]. Kurz gesagt, die Märkte haben sich in Zombies verwandelt (in dem Sinn, dass ihre Bewertung nur noch auf einer psychologischen Verteidigungsreaktion beruht – was heisst, dass die denkbaren Alternativen ganz einfach zu bedrohlich sind für die Psyche, um auch nur gedacht werden zu können).“
Daniel Henninger schrieb in einem Meinungsartikel für das Wall Street Journal:
„Donald Trumps Wahl hat in einem großen Teil der Bevölkerung zu einer psychologischen Entkoppelung geführt. Das Trump Phänomen aber hat nur jene Kräfte beschleunigt, die sich bereits vor der Wahl 2016 in diese Richtung wälzten.
Es ist unmöglich zu ignorieren, wie emotional erhitzt die amerikanische Politik wurde. Sowohl der Wahlkampf von Herrn Trump als auch der von Bernie Sanders fand oftmals am Rande der Gewalt statt. Journalisten beschreiben die politischen Versammlungen als voller ‚wütender‘ Wähler. Das Niederbrüllen der Opposition bei diesen Veranstaltungen oder an den Universitäten wurde fast schon internalisiert und zum standardisierten Verhalten. Die Weigerung sich Argumenten zu stellen ist das neue Normal. Und dann wird diese Vernunftlosigkeit als das Recht auf freie Rede euphemisiert.
Diese Impule können nicht mehr wegerklärt werden als übliche Begleiterscheinung im Wandel des populistischen politischen Zyklus. Da entsteht etwas dauerhaftes.“
Selbstverständlich sind es nicht nur die Märkte, die von dieser Art nicht quantifizierbarem Risiko betroffen sind. Trump darf nicht vergeben werden, dass er das sarkosante Mem angetastet hat, nach dem es eine Welt gibt, die aufgeteilt ist in (gute) ‚liberale‘ Demokratien (angeführt von den USA und den europäischen Verbündeten) und (bösen) illiberalen Autokratien (heute angeführt von Präsident Putins Russland): Über das vor den Kopf stossen der NATO und zum Rückzug aus dem Klimaabkommen von Paris schreibt Professor Michael Klare:
„Uns wurde gesagt, dass Präsident Trump die von Franklin D. Roosevelt nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene liberale Weltordnung schleifen will.“
Ein Vergehen, das wie es scheint, etwas heiliges angreift: Kürzlich veröffentlichte die US Komikerin Kathy Griffin ein Video von sich, auf dem sie den blutenden abgetrennten Kopf von Donald Trump hält. Henniger meint dazu:
„Das war aber nicht alles.
Wir können davon ausgehen, dass Frau Griffin beim Filmen des Videos Unterstützung von den Künstlern des öffentlichen Theaters in New York bekam, die gerade ihre Produktion von Julius Caesar einübten, bei der das Publikum im Central Park ‚Caesar‘ als blonden Donald Trump erleben können, der von Männern in Anzügen vom Podium gezerrt und mit gezückten Messern ermordet wird [..]. Was auch immer einmal die Psyche der Menschen fest am Boden gehalten hat und damit Sicherheit und Stabilität bot schwebt nun haltlos herum.“ (Putin deutet an, dass Kennedy vom „Tiefen Staat“ ermordet wurde, welcher es nun auf Trump und Russland abgesehen habe (Video))
Mike Vlahos (Professor am US Marine College und an der John Hopkins) teilt uns mit, dass er als Militärhistoriker und globaler Stratege immer neugieriger wurde herauszufinden, wie „Weltsysteme“ „auseinanderfallen“. Sein erster intuitiver Gedanke dabei war, dass der Zusammenbruch in der Regel durch eine massive externe Kraft wie Krieg, eine Pest oder Hungersnot verursacht wird, in deren Folge es zu einer Massenmigration von Völkern kommt.
Als er und seine Studenten die Sache dann aber genauer studierten kam er zum Schluss, dass diese Faktoren zwar oftmals eine große Rolle spielten, sie aber nicht der Hauptgrund für das Auseinanderfallen von Systemen sind. Als Schlüsselfaktoren identifizierte er andere Aspekte:
Die Eliten wurden zu einer eigenen Schicht und die Politik frohr ein.
Die Zustimmung des Volkes wurde als selbstverständlich erachtet, während die Eliten gleichzeitig die Bedrohungen für die Lebensweise des Volkes ignorierten.
Die soziale Mobilität verringerte sich und gegen Veränderungen wurde heftig opponiert.
Die Eliten beschränkten sich auf die Maximierung von Wohlstand und Status.
Die Autorität der Eliten drückte sich zunehmend militärisch aus – und wurde gerechtfertigt mit der „Rettung der Zivilisation“.
Er schlussfolgert aus seiner Studie:
„Die heutige Situation [..] hier in der Hauptstadt des Reiches Washington D.C. besteht darin, dass sie allumfassend ausgehöhlt ist.. sie ist nicht mehr in der Lage, ihrem eigenen Volk, den Amerikanern, etwas zu bieten [..] Ich denke, wir haben einen Punkt erreicht, in der die Möglichkeit einer Erneuerung innerhalb des gegebenen Systems nicht mehr möglich ist. Das aktuelle System ist darauf eingestellt [..] sich in einer Art Bürgerkrieg der kommen wird selbst zu fressen und am Ende all dessen wird es platt sein, es wird weg sein.
Die Methoni(?), eine der großen Nationen am Ende der Bronzezeit hatte das selbe Problem mit ihren Eliten und den 1%, wie wir sie auch heute haben und sie wurden am Ende weggefegt. Das war vor 3.300 Jahren und dieses Muster wiederholt sich immer wieder. Es ist die Struktur der auf Dekadenz beruhenden Beziehungen in den späten Perioden, in denen die Eliten nicht mehr länger anpassungsfähig sind, sich weigern, den Bedürfnissen der gesamten Gesellschaft zu dienen, und das bedeutet, es wird passieren müssen. Es wird einen Sturz geben müssen [..] damit die Dinge irgendwann wieder besser und erneuert werden können. Mit anderen Worten, eine Reform von innen führt nicht zur Erneuerung.“
Ist das die heutige Situation? Die Vorbedingungen, auf die Professor Vlahos sich bezieht, also die Hybris der Eliten, die Selbstbezogenheit und die Abgehobenheit gegenüber den wirklichen Problemen des Volkes sind eindeutig vorhanden (die Polarisierung der US Gesellschaft bei den Präsidentschaftwahlen sind ein guter empirischer Beweis dafür). Wenn Stockman Trump als den „großen Störfaktor“ bezeichnet, dann impliziert er offen, das er genau jene „Externalität“ ist (die von außerhalb der Eliten kommt) – die alles zum Umsturz bringen könnte. Das ist sicherlich das, was Stockman meint, wenn er vor der der „aktuellen Risikoumwelt“ als extrem warnt.
Die übliche Erwiederung besteht natürlich immer darin, dass Trump kein wirklich kohärentes alternatives Konzept für die Zukunft bietet, sondern sich nur auf eine Reihe von erfolgreichen Erkenntnissen beruft: Die Macht des kulturellen Nationalismus, die Schmerzen für die Allgemeinheit aufgrund der Globalisierung, der Einfluss der ausgehöhlten US Wirtschaft und die Notwendigkeit, dass Amerika wieder Priorität haben muss. Das ist alles wahr. Diese Erkenntnisse aber sind als ganzes gesehen noch keine Vision für die Zukunft, nur, warum sollte man das auch vom „Störfaktor“ erwarten? Seine „Aufgabe“ besteht darin, als Katalysator zu wirken und nicht als finaler „Erbauer“. Das wird später kommen.
Nur, aus welcher Richtung wird die soziale Erneuerung am Ende kommen? Die klassische Antwort besteht darin, dass nach einer solchen „Störung“ meist nicht mehr viel da ist von den (metaphorischen) Ruinen dessen, was einmal als die „Moderne“ herrschte. Historisch betrachtet kam die Erneuerung immer aus einem „Rückgriff“ auf die Gemeindeebene – also auf das, was da war, bevor die aktuelle Krisenentwicklung begann – und in einer Vertiefung der tiefen archetypischen kulturellen Geschichte eines Volkes. Das Erforschen der gemeinsamen Erinnerung erlaubt, dass sich ein großer Erzählbogen bilden kann, um zu bestimmen, wann das Volk vom aktuellen „Schmerz“ befallen wurde, was dann zu einer „Lösung“ im heutigen Sinne führen kann: Ein neues metahistorisches Verständnis der Vorgänge.
Das (also eine Art geistige Erneuerung) ist nicht Präsident Trumps „Paket“. (Eher das von Steve Bannon vielleicht?)
Was bedeutet all das auf praktischer Ebene? Zunächst einmal ignorieren die meisten von uns noch immer lieber die Realität des Ziels „dieser Stadt (Washington D.C.), das darin besteht, Trump mit Hilfe eines Putsches durch den Tiefen Staat und die Medien zu stürzen“, sowie den damit einhergehenden bitteren politischen Grabenkampf. Wir übens uns lieber in Gleichgültigkeit (in der Form von Zombies), bis die Krise uns irgendwann ins Gesicht schlägt – also persönlich wird.
Zweitens ist es die Vorstellung eines leichten Weges zurück zum Status quo ante (etwa in der Form, dass Vizepräsident Pence übernimmt) problematisch (trotz Macrons Wahl in Frankreich), da die Eliten (und zwar alle) in ihrem „Krieg“ gegen „Populisten“ und den Pöbel in einem Gutteil der Bevölkerung ihre Legitimität und Autorität völlig verloren haben. Und sie werden sich nicht anpassen – und sie können es auch nicht. Das liegt in ihrer Natur. Professor Vlahos merkt an, dass an genau dem Punkt ein System – etwa der US Staatsapparat – „auseinanderfällt“. Einzelne, Grüppchen innerhalb der Staatsverwaltung, ganze Regierungsabteilungen klammern sich an ihre staatliche „Autorität“ und kümmern sich nicht mehr darum, dass die Regierung eigentlich von den Wählern bestimmt wird.

Dazu kommt, dass der Senat gerade erst letzte Woche mit 97-2 für weitere Sanktionen gegen Russland gestimmt hat. Das wäre dann noch ein Stock im Räderwerk von Trumps Außenpolitik – und war auch explizit dazu gedacht, den Präsidenten zu lähmen und zu behindern.
Drittens besteht die Absicht – ganz in der Art des Gifts einer Schlange vom Amazonas – darin, ihn mit so vielen Gerüchten, Andeutungen, grundlosen Ermittlungen und weiteren Vorwürfen zu „beissen“, dass Trump gleich dem Opfer einer Schlange zwar wach bleibt – sich allerdings nicht mehr bewegen kann: Wie ein echter Zombie muss die Schlange den noch lebenden Körper dann nur noch verschlingen.
Viertens wird dieser zombifizierte US Präsident bald schon mit dem Kongress verhandeln müssen, um die immer blasenartigere Finanzentwicklung inmitten einer sich bereits mumufizierenden Realwirtschaft abzubrechen – und das alles mit der am Horizont bereits erkennbaren Schuldenobergrenze. Der Schlag ins Gesicht für Trump durch den Senat mit dessen Russlandsanktionen lassen auch vermuten, dass noch ein weiteres Fass aufgemacht werden soll. Diesmal soll es gegen den Kern von Trumps „Konjunkturprogramm“ gehen.
Welche weiteren Einsichten könnte die Geschichte noch bieten? Zwei vielleicht: Bei einer Diskussionsveranstaltung mit Professor Vlahos wies John Batchelor darauf hin, dass selbst in dem Moment, als das Zentrum des Römischen Reiches bereits gefallen war, das Reich an der Peripherie gefeiert wurde wie nie, da das Reich an dessen Rändern bedroht wurde, etwa von den Völkern Galliens und Germaniens. Und sehen wir heute nicht das selbe in Europa wo Merkel wie Macron schwören, die liberalen und globalisierten Werte des Amerikanischen Reiches am Leben zu erhalten – und das an der Peripherie des Amerikanischen Reiches – in Europa?

Und abschliessend noch die Frage, wer historisch betrachtet die Erneuerung anleitete? Professor Vlahos gibt die Antwort:

„Die römischen Legionen, die zaristischen Armeen, das deutsche Reichsheer und die osmanischen Truppen.“

Die Eliten des Pentagon sollten gut aufpassen.

Literatur:

Durch globales Chaos in die Neue Weltordnung von Peter Orzechowski

Geheimakte NGOs: Wie die Tarnorganisationen der CIA Revolutionen, Umstürze und Kriege anzetteln von F. William Engdahl

Die Denkfabriken: Wie eine unsichtbare Macht Politik und Mainstream-Medien manipuliert von William Engdahl

Quellen: PublicDomain/1nselpresse.blogspot.de am 25.06.2017
http://www.grin.com/de/e-book/100164/kapitalismus-demokratie-und-freiheit-bei-milton-friedman
https://en.wikipedia.org/wiki/David_Stockman
http://www.nytimes.com/1981/03/15/magazine/david-stockman-the-president-s-cutting-edge.html?pagewanted=all

Resümee des Vorstandstreffen der Deutschen Mitte NRW

Guten Tag an alle Mitglieder und Unterstützer der Deutschen Mitte und natürlich an alle . Gestern hat sich der NRW Vorstand der Deutschen Mitte samt allen Stammtischleiteitern aus ganz NRW in Düsseldorf getroffen . So waren wir zwischen 30 und 40 Menschen , ohne das wirklich alle anwesend sein konnten, im quasi erweiterten Vorstand . Der engste Vorstand hat sich bereits um 12:00 Uhr getroffen und die übrigen Menschen sind dann um 13:30 beziehungsweise dann um 15:00 Uhr dazugestoßen . Es wurden unter anderem auch Arbeitsgruppen gebildet mit Themen wie zum Beispiel Ethik oder aber Öffentlichkeitsarbeit und ein paar mehr Themen . Es haben sich kleine Gruppen gebildet mit im Schnitt 4- 6 Menschen die auch nach dem Treffen gestern weiter zusammenarbeiten Ideen entwickeln und dies an den Vorstand weitergeben um Sie gegebenenfalls dann nach außen hin anzuwenden. Es wurde auch zum Thema Sicherheit der Mitglieder an Infoständen gesprochen und was jeder tun kann dies Umzusetzen und auch wie man im Vorfeld in Kontakt mit Polizei und auch mit Behörden tritt und bleibt . Dazu können jetzt auch die Stammtischleiter etwas sagen .Um die Mittagszeit hat dann Christoph Hörstel Kontakt per Telefon mit uns aufgenommen und noch einmal ein paar Worte an uns gerichtet.
Es konnten viele persönliche stärken und Talente der Teilnehmer vernetzt werden die dann auch unter anderem in den Arbeitsgruppen ihren Ausdruck fanden . Das Treffen endete zwischen 18 und 19 Uhr .
Nach all den Gerüchten Spekulationen die Berechtigt oder aber unberechtigt gewesen sein mögen , am vorherigem Vorstand in NRW , habe ich jetzt die Empfindung verbunden mit der Hoffnung das wir , zumindest vom Vorstand NRW , den Kreislauf des Nachtreten und immer wieder das Alte hochkochen lassen ohne dem neuen Vorstand die Möglichkeit zu geben einen wirklichen Neuanfang mit anderem Voraussetzungen zu beginnen , zu starten . Eine neue Bewegung kommt eben nicht in Ihren Anfängen( wohl auch später ,weil wir Menschen sind ) ohne Fehler aus , muss sie meiner Meinung nach machen können um aus Ihnen zu lernen . Wir machen das alle eben Ehrenamtlich wir wachsen und lernen aus Fehlern wie im übrigen meiner Meinung nach alle Menschen . Ich kann immer nur um ein Sachliches Feedback der Mitglieder bitten und die persönlichen Eitelkeiten außen vor zu lassen . Das geschriebene ist meine ehrliche Meinung und kommt von Herzen als Appell vor allem an die Mitglieder der Deutschen Mitte.In den nächsten Tagen sende ich , zuerst an die Mitglieder in NRW eine Mail , und dann auch in anderen Medien ,bezüglich der Unterschriftenlisten die dann spätestens am nächsten Wochenende verwertet werden können .Ich hänge zum Abschluss noch ein paar Fotos vom treffen gestern an diesen Text an .
Ich wünsche allen noch einen schönen Feiertag .
Grüße ,
Michael Longerich
Landesvorsitzender Deutsche Mitte NRW

CIA-Direktor erklärt WikiLeaks zum rechtlosen „Feind“ (Videos)

Die CIA sieht in WikiLeaks einen „nichtstaatlichen feindlichen Geheimdienst“. Dies erklärte CIA-Direktor Michael Pompeo am 13. April in einer Rede vor Beratern in Washington. Demzufolge sollten Nachrichtenagenturen, die über staatliche Verbrechen berichten, als „Feinde“ der Vereinigten Staaten gelten.
Wie Pompeos Ausführungen zeigen, fühlt sich der Geheimdienst nicht mehr an den ersten Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten gebunden, der die Meinungsfreiheit garantiert.
An den WikiLeaks-Gründer gerichtet, erklärte Pompeo: „Auf Julian Assange findet der erste Verfassungszusatz keine Anwendung.“ Assange hatte am 11. April WikiLeaks in einem Gastbeitrag für die Washington Post verteidigt und damit Pompeos Tirade ausgelöst. In den USA drohen dem Whistleblower die strafrechtliche Verfolgung und sogar Ermordung. Assange hält sich deshalb immer noch in der ecuadorianischen Botschaft in London auf, wo er seit 2012 Zuflucht sucht.
Pompeo sagte in seiner Rede: „Wir haben erkannt, dass wir nicht länger zulassen können, dass Assange und seine Kollegen die Meinungsfreiheit gegen uns ausnutzen. Wenn wir zulassen, dass sie Geheimnisverrat nutzen, um uns zu vernichten, dann wird der Sinn unsrer großartigen Verfassung ins Gegenteil verkehrt. Das muss aufhören.“
Pompeo ist Leiter einer Organisation, die auf eine einmalige Bilanz an Kriminalität, Gesetzlosigkeit und Mord zurückblickt. Im Verlaufe ihrer 69-jährigen Geschichte hat die CIA Attentate und Staatsstreiche organisiert, faschistische Todesschwadronen trainiert und bewaffnet und mit Diktatoren zusammengearbeitet.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hat sie ein globales Netz geheimer Folterkammern angelegt, das ein ganz neues Vokabular entstehen ließ. Dazu gehören Begriffe wie zum Beispiel „außerordentliche Überstellungen“, „verschärfte Befragung“ oder „rektale Rehydration“. Die Zahl der Menschen, die von der CIA und ihren Handlangern in all den Jahren getötet wurden, geht in die Millionen (9/11: General behauptet – das Pentagon ist von einer Rakete getroffen worden (Videos)).
Organisationen wie WikiLeaks tragen dazu bei, das Handeln der Regierenden zu durchschauen, die gegen die amerikanische Verfassung und gegen das Völkerrecht verstoßen. Würde es Leute wie Julian Assange, Chelsea Manning und Edward Snowden nicht geben, dann hätte die Öffentlichkeit nichts von dem massiven Lauschangriff durch die NSA (National Security Agency) und andern Verbrechen erfahren.
Dazu zählen auch die Methoden, nach denen das Gefängnis auf Guantanamo Bay betrieben wird, sowie die üblen amerikanischen Kriegsverbrechen im Irak und in Afghanistan. Auch vom Versuch der Demokratischen Partei, die Nominierung Hillary Clintons bei den Vorwahlen im Jahr 2016 zu erzwingen, hätten wir nichts erfahren.
Pompeo bezeichnete diese Enthüllungen als „ein falsches Narrativ, das unsere öffentliche Debatte in wachsendem Maß bestimmt“ und „das die Arbeit und Leistungen der CIA herabsetzt und zerstört“. Wer dahinter stecke, begehe „Verrat“.
Dieses aggressive Statement ist direkt gegen Assange und all jene gerichtet, die den Kampf gegen die staatlichen Verbrechen aufgenommen haben. In den Vereinigten Staaten steht auf Verrat die Todesstrafe. Vergangenen November forderte Pompeo die Todesstrafe schon für Edward Snowden.
Pompeos Worte sind nicht zuletzt von Nervosität bestimmt. Er sprach aus, was er und der ganze militärisch-geheimdienstliche Apparat fürchten: „Wenn man diesen Stimmen, die Verrat zum öffentlichen Engagement erklären, nicht entschieden entgegentritt, dann werden sie ein Gewicht erhalten, das ihnen nicht zusteht.“
Die Behörden sind frustriert, weil Menschen wie Assange, Snowden und Manning mittlerweile als Volkshelden gelten. „In der heutigen digitalen Umgebung“, sagte Pompeo, könnten Whistleblower „gestohlene amerikanische Geheimnisse sofort weltweit an Terroristen, Diktatoren, Hacker und jeden anderen weiterreichen, der uns Schaden zufügen will“.
Er griff Assange auch persönlich an und nannte ihn einen „Liebling der Terroristen“, einen „Narziss“, „Betrüger“ und „Feigling“. „Assange und seinesgleichen machen mit Diktatoren gemeinsame Sache“, behauptete Pompeo (WikiLeaks: CIA hat als Russland oder China getarnt Hackerangriffe durchgeführt (Video)).
„Assange und Kumpane sind nicht im Geringsten daran interessiert, die bürgerlichen oder persönlichen Freiheiten zu stärken und zu fördern. Sie frönen ausschließlich ihrer eigenen Prominenz“, fügte er hinzu. „Ihre Währung ist die Zahl der Klicks, ihr moralischer Kompass ist nicht-existent, und ihre Mission ist ihre persönliche Selbstverherrlichung durch Zerstörung der westlichen Werte.“
Pompeo machte auch klar, dass er selbst jene als “Feinde” ansieht, „die diesen Leakern eine Plattform verschaffen“. Viele dieser Gruppen „mögen klein sein – und ich habe eine bestimmte Person [d. h. Assange] mehrere Male genannt –, doch die Sache ist viel größer. Sie geht weit darüber hinaus.“
Pompeo setzte oppositionelle Info-Websites mit Terroristengruppen und Ländern wie Nordkorea oder Syrien gleich, gegen die sich zurzeit amerikanische Militärinterventionen richten. Diese „neuen Bedrohungen“, sagte er, „haben die Zerstörung Amerikas zum Ziel, in ganz derselben Weise, wie es bei jenen Ländern der Fall ist. Ich bin zuversichtlich, dass die Regierung sie entschlossen verfolgen wird.“
Der CIA-Direktor nimmt es Assange übel, dass dieser sich im Gastartikel der Washington Post angeblich „mit Thomas Jefferson verglich“. Sodann erklärt er, der Staat sei auf „legitime Nachrichtenorganisationen wie die New York Times und die Washington Post angewiesen“, um die Bevölkerung gegen „diese Bedrohung durch Fehlinformationen und Propaganda“ zu schützen. Er bezeichnete die wirtschaftsfreundlichen Medien als „außerordentliche Wahrheitsfinder“ [truth-tellers extraordinaire] und sagte: „Von diesen Leuten erwarte ich, dass sie uns die Wahrheit sagen.“
In Wirklichkeit bestätigt Pompeos Loblied auf die bürgerliche Presse nur die Vorhersage von Jefferson selbst, der im Jahre 1785 in einem Brief an den niederländischen Staatsmann Gijsbert Karel van Hogendorp schrieb:
„Die wirksamsten Werkzeuge für [die Beschwichtigung einer Nation] sind die öffentlichen Blätter.“ Um „die Nation ruhig zu halten“, unterhalte eine despotische Regierung „stets eine Art stehende Armee von Nachrichtenschreibern, die ohne Rücksicht auf Wahrheit oder was wie Wahrheit scheinen könnte, alles [erfinden] und in die Zeitungen bringen, was den Ministern dienen kann“.
Die Times und andere führende Medien, die dem US-Imperialismus als „stehendes Heer“ dienen, zitierten Pompeos Ansprache ohne jede Kritik. Die Times lenkte bloß von Pompeos Bemerkungen ab, als sie darauf hinwies, sie zeigten erneut „dass weder Trump noch seine hochrangigsten Beamten sich an ihre eigenen Stellungnahmen oder Positionen aus dem Präsidentschaftswahlkampf gebunden fühlen“.
Dies war ein Hinweis darauf, dass Pompeo damals einen Link zu WikiLeaks-Dokumenten per Twitter verbreitet hatte, um der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu schaden.
Obwohl Pompeos Tirade zur Abschaffung der Meinungsfreiheit aufruft, erhebt sich in den bürgerlichen Medien keine Kritik dagegen. Diese Haltung ist das Ergebnis zweier paralleler und miteinander verbundener Prozesse, die mit dem Anwachsen der sozialen Ungleichheit und dem Niedergang der weltweit führenden Position der US-Wirtschaft zusammenhängen.
Erstens wird der Staat von einer oligarchischen herrschenden Klasse kontrolliert, die aus mächtigen Banken und Konzernen besteht. Seit 25 Jahren ermächtigen sie das Militär und die Geheimdienste, ununterbrochen Krieg zu führen, um die Weltmachtstellung und den Zugang zu billiger Arbeit und Ressourcen sicherzustellen.
Die Verbindung beider großer Parteien mit der Wall Street und dem militärisch-geheimdienstlichen Apparat hat die Medien und das politische Establishment von jeder authentisch oppositionellen Stimme gesäubert. Nur in einem solch vergifteten Klima von Militarismus und politischer Reaktion konnte eine Figur wie Donald Trump aufsteigen.
Zweitens haben die ständigen Kriege und die wachsende soziale Ungleichheit in der Arbeiterklasse einen sozialen Widerstand geweckt, der sich gegen Kriegspolitik, Überwachung im Inneren und die Diktatur der Konzerne richtet. Der Staat ist sich dieser im Verborgenen wachsenden Unzufriedenheit bewusst. Deshalb erklärt er, Opposition sei Verrat und illegal. Pompeos Rede legt den neuen Standard fest: Der erste Zusatzartikel zur Verfassung gilt nur noch für Meinungen, die die CIA für vertretbar hält (Vault-7: WikiLeaks-Enthüllung – CIA-Hacker operieren von US-Konsulat in Frankfurt aus (Video)).

Literatur:

Die Hacker Bibel (mitp Professional) von Eric Amberg

Hacken: Werden Sie ein richtiger Hacker – Computerviren, Cracking, Malware, IT-Sicherheit (Cybercrime, Computer hacken, Hacker, Computerkriminalität, Netzwerksicherheit, Hacking) von Joseph Connor

Safe Surfer – 52 Tipps zum Schutz Ihrer Privatsphäre im digitalen Zeitalter von Martin Hellweg

Privat war gestern: Wie Medien und Internet unsere Werte zerstören von Christian Schertz

Videos:

Quellen: PublicDomain/wsws.org am 18.04.2017
https://www.contra-magazin.com/2017/04/cia-direktor-pompeo-wikileaks-ist-ein-feindlicher-geheimdienst/
http://www.deutschlandfunk.de/dlf24-nachrichten-nachlesen.1794.de.html
http://de.reuters.com/article/usa-cia-wikileaks-idDEKBN17G0E6
http://www.telegraph.co.uk/news/2017/04/13/wikileaks-hostile-intelligence-service-says-cia-director-mike/
https://www.theguardian.com/us-news/2017/apr/14/cia-director-brands-wikileaks-a-hostile-intelligence-service

Island: Eltern organisieren Konferenz – internationaler Appell gegen WLAN an Schulen! (Videos) 13. April 2017

Am 24.02.2017 fand im Icelandair Hotel Natura in Reykjavik die „Konferenz zu Bildschirmnutzung und drahtloser Mikrowellenstrahlung“, organisiert von der „Parents organisation of preschool children“ statt, mit 100 Besuchern.
Internationale Referenten waren Dr. Dariusz Leszczynski (Finnland), Professor Lennart Hardell (Schweden), Tarmo Koppel PhD Candidate (Estland), Dr. Robert Morris (USA), Björn Hjálmarsson MD (Island, Kinderarzt), Cris Rowan (Kanada), Prof. Catherine Steiner-Adair (USA, Harvard). Ein wichtiges Ergebnis: Es wurde ein Appell verabschiedet, der inzwischen weltweite Unterstützung gefunden hat (Militärische Forschung: Gefahr durch Smartphone und WLAN seit 40 Jahren bekannt).
Appell von Reykjavik zu kabelloser Technik in Schulen
Wir, die Unterzeichner, sind besorgt über die Gesundheit und Entwicklung unserer Kinder in Schulen, in denen kabellose Technik im Unterricht verwendet wird. Eine große Anzahl wissenschaftlicher Studien haben beträchtliche medizinische Risiken bei langfristiger Exposition gegenüber Hochfrequenz­strahlung von kabellosen Geräten und Netzwerken aufgezeigt, und dies weit unterhalb der empfohlenen Grenzwerte der Internationalen Kommission zum Schutz vor Nicht-ionisierender Strahlung (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection, ICNIRP).
Wir fordern die verantwortlichen staatlichen Stellen dazu auf, ihrer Verantwortung für das Wohl und die Zukunft unserer Kinder gerecht zu werden.
Im Mai 2011 stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (International Agency for Research on Cancer, IARC) bei der WHO Hochfrequenzstrahlung als Krebserreger der Gruppe 2B ein (Profit statt Gesundheit: Mobilfunk – wie WHO, die Regierung und Industrie uns betrügen!). Das bedeutet „möglicherweise“ krebserregend für Menschen. Seither haben weitere wissenschaftliche Studien zur Hochfrequenzexposition von Menschen, Tieren und biologischem Material den Zusammenhang eines erhöhten Krebsrisikos bestärkt, insbesondere bei Hirntumoren.
Mehrere Laborstudien haben Wirkmechanismen bei der Krebsentstehung aufgezeigt, wie oxidativer Stress, Herunterregelung von mRNA sowie DNA-Schädigungen mit Einzelstrangbrüchen. Die Krebseinstufung durch die IARC umfasst alle Quellen hochfrequenter Strahlung. Die Exposition durch Mobilfunkmasten, WLAN-Access-Points, Smartphones, Laptops und Tablets kann dauerhaft sein, manchmal rund um die Uhr, sowohl zu Hause als auch in der Schule (Zellen im Strahlenstress: Aktuelle Forschung zu Smartphones, Tablets & Co.).
Bei Kindern kann das Risiko wegen der kumulativen Wirkung einer lang andauernden, lebenslangen Nutzung zusätzlich erhöht sein. Entstehende und unreife Zellen können zudem empfindlicher gegenüber der Exposition durch hochfrequente Strahlung sein. Keine Gesundheitsbehörde hat eine sichere Intensität für diese Strahlung festgelegt. Deshalb haben wir keine Sicherheitsgarantien.
Neben dem Krebsrisiko kann hochfrequente Strahlung auch die Blut-Hirn-Schranke öffnen und toxische Moleküle ins Gehirn eindringen lassen. Sie kann Neuronen im Hippokampus (das Gedächtniszentrum im Gehirn) verletzen sowie wesentliche Proteine im Gehirn nach oben oder unten regulieren, die am Stoffwechsel des Gehirns beteiligt sind. Sie kann zu Stressreaktionen führen und neuronale Schutzmecha­nismen auslösen sowie sich auf Neurotransmitter auswirken.
Bei Spermien, die WLAN-Strahlung ausgesetzt wurden, konnten mehr Schädigungen der Spermienköpfe und in der DNA festgestellt werden. Hochfrequente Strahlung kann den oxidativen Stress in Zellen erhöhen und zu einer Erhöhung entzündungsfördernder Zytokine führen. Sie kann auch zu einer geringeren Reparaturfähigkeit der DNA sowie zu Einzel- und Doppelstrangbrüchen führen.
Es haben sich auch kognitive Beeinträchtigungen beim Lernen und dem Gedächtnis gezeigt. Die Ergebnisse der PISA-Leistungserhebungen der OECD beim Lesen und bei der Mathematik zeigen verschlechternde Ergebnisse in Ländern, die am stärksten in die Einführung von Computern in Schulen investiert haben (Gefährliche Handystrahlung und WLAN: Forscher werden von Regierung und Industrie diskrediert).
Multitasking, zu viele Stunden vor dem Bildschirm, wenig Zeit für soziale Kontakte und körperliche Betätigungen mit dem Risiko von Hals- und Rückenschmerzen, Übergewicht, Schlafstörungen sowie durch Informationstechnologien bedingte Sucht sind einige der Risiken und Nebenwirkungen der Informationstechnologie. Sie stehen in starkem Gegensatz zu den oft beschworenen, aber weitgehend unbelegten positiven Wirkungen.
Wir fordern die Schulbehörden in allen Ländern dazu auf, sich über die potenziellen Risiken hochfrequenter Strahlung für heranwachsende und sich entwickelnde Kinder zu informieren. Die Verwendung verkabelter Techniken bei der Schulbildung ist eine sicherere Lösung im Gegensatz zur risikoreichen Exposition gegenüber Strahlung durch kabellose Geräte.
Wir fordern Sie dazu auf, das ALARA-Prinzip (ALARA = „As Low As Reasonably Achievable“ / so niedrig wie vernünftigerweise möglich) gemäß der Resolution 1815 des Europarats anzuwenden, indem Sie alle angemessenen Maßnahmen zur Verringerung der Exposition gegenüber Hochfrequenzstrahlung ergreifen (Österreichische Unfallversicherung: Smartphone-Strahlung führt zu DNA-Strangbrüchen (Videos)).
133 Unterzeichner aus 26 Ländern, darunter viele Wissenschaftler und Ärzte.
Verweise und Studien:

Akdag MZ, Dasdag S, Canturk F, Karabulut D, Caner Y and Adalier N: Does prolonged radiofrequency radiation emitted from Wi-Fi devices induce DNA damage in various tissues of rats? J Chem Neuroanat 2016, doi: 10.1016/j.jchemneu.2016.01.003.

BioInitiative Working Group: BioInitiative 2012. A Rationale for a Biologically-based Public Exposure Standard for Electromagnetic Fields (ELF and RF). Sage C and Carpenter DO (eds.). Bioinitiative, 2012. Available online: http://www.bioinitiative.org/table-of-contents/

Buchner K and Eger H: Changes of clinically important neurotransmitters under the influence of modulated RF fields—A long-term study under real-life conditions [Original study in German]. Umwelt-Medizin-Gesellschaft. 2011;24:44-57.

Calvente I, Pérez-Lobato R, Núñez MI, Ramos R, Guxens M, Villalba J et al. Does exposure to environmental electromagnetic fields cause cognitive and behavioral effects in 10-year-old boys? Bioelectromagnetics. 2016;37:25-36.

Council of Europe (2011).Résolution 1815 (2011): The potential dangers of electromagnetic fields and their effect on the environment. http://assembly.coe.int/nw/xml/XRef/Xref-XML2HTML- en.asp?fileid=17994&

Coureau G, Bouvier G, Lebailly P, Fabbro-Peray P, Gruber A, Leffondre K, et al. Mobile phone use and brain tumours in the CERENAT case-control study. Occup Environ Med. 2014;71:514-522.

Dasdag S, Akdag MZ, Erdal ME, Erdal N, Ay OI, Ay ME, Yilmaz SG, Tasdelen B and Yegin K: Effects of 2.4 GHz radiofrequency radiation emitted from Wi-Fi equipment on microRNA expression in brain tissue. Int J Radiat Biol. 2015;91:555-61.

Deshmukh PS, Nasare N, Megha K, Banerjee BD, Ahmed RS, Singh D, Abegaonkar MP, Tripathi AK and Mediratta PK: Cognitive impairment and neurogenotoxic effects in rats exposed to low-intensity microwave radiation. Int J Toxicol. 2015;34:284-90.

Hardell L, Carlberg M. Using the Hill viewpoints from 1965 for evaluating strengths of evidence of the risk for brain tumors associated with use of mobile and cordless phones. Rev Environ Health. 2013;28:97-106.

Hardell L, Carlberg M. Mobile phone and cordless phone use and the risk for glioma – Analysis of pooled case-control studies in Sweden, 1997-2003 and 2007-2009. Pathophysiology. 2015;22:1-13.

Hedendahl L, Carlberg M, Hardell L. Electromagnetic hypersensitivity – an increasing challenge to the medical profession. Rev Environ Health. 2015;30:209-315.

Hensinger P. Big data: a paradigm shift in education from personal autonomy to conditioning toward excessive consumerism. Umwelt-Medizin-Gesellschaft. 2015;28;206-13.

Fragopoulou A, Samara A, Antonelou MH, Xanthopoulou A, Papadopoulou A, Vougas K, Koutsogiannopoulou E, Anastasiadou E, Stravopodis DJ, Tsangaris GT, et al: Brain proteome response following whole body exposure of mice to mobile phone or wireless DECT base radiation. Electromagn Biol Med. 2012;31:250-74.

IARC Monographs on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans, Volume 102. Non-Ionizing Radiation, Part 2: Radiofrequency Electromagnetic Fields. International Agency for Research on Cancer: Lyon, France, 2013. Available online: http://monographs.iarc.fr/ENG/Monographs/vol102/mono102.pdf.

Markovà E, Malmgren LO and Belyaev IY: Microwaves from mobile phones inhibit 53BP1 focus formation in human stem cells more strongly than in differentiated cells: Possible mechanistic link to cancer risk. Environ Health Perspect. 2010;118:394-9.

Megha K, Deshmukh PS, Banerjee BD, Tripathi AK, Ahmed R, Abegaonkar MP. Low intensity microwave radiation induced oxidative stress, inflammatory response and DNA damage in rat brain. Neurotoxicology. 2015;51:158-65.

Nittby H, Brun A, Eberhardt J, Malmgren L, Persson BR and Salford LG: Increased blood-brain barrier permeability in mammalian brain 7 days after exposure to the radiation from a GSM-900 mobile phone. Pathophysiology. 2009;16:103-12.

OECD (2015). Students, Computers and Learning: Making the Connection, PISA, OECD Publishing. Available at: http://dx.doi.org/10.1787/9789264239555-en.

Sangün Ö, Dündar B, Çömlekçi S, Büyükgebiz A. The effects of electromagnetic field on the endocrine system in children and adolescents. Pediatr Endocrinol Rev. 2015;13(2):531-45.

Spitzer M. Information technology in education: Risks and side effects. Trends in Neuroscience and Education 2014;3:81-5.

Wyde M, Cesta M, Blystone C, Elmore S, Foster P, Hooth M, Kissling G, Malarkey D, Sills R, Stout M, et al: Report of Partial Findings from the National Toxicology Program Carcinogenesis Studies of Cell Phone Radiofrequency Radiation in Hsd: Sprague Dawley® SD rats (Whole Body Exposures). Draft 5-19-2016. US National Toxicology Program (NTP), 2016. doi: http://dx.doi.org/10.1101/055699. Available online: http://biorxiv.org/content/biorxiv/early/2016/05/26/055699.full.pdf

Yakymenko I, Tsybulin O, Sidorik E, Henshel D, Kyrylenko O, Kyrylenko S. Oxidative mechanisms of biological activity of low-intensity radiofrequency radiation. Electromagn Biol Med. 2016;35:186-202.

Literatur:

Gesund ohne E-Smog: Neue Strategien zum Schutz vor der lautlosen Gefahr von Donna Fisher

Mobilfunk die verkaufte Gesundheit: Von technischer Information zur biologischen Desinformation. Warum Handys krank machen von Hans Ch Scheiner

Schmutzige Elektrizität: Die Gesundheitsrisiken der globalen Elektrifizierung von Samuel Milham

Warum Ihr Handy nicht Ihr Wecker sein sollte: Effektive Möglichkeiten, sich vor Elektrosmog zu schützen von Ann Louise Gittleman

Videos:


Quellen: PublicDomain/diagnose-funk.org am 13.04.2017
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1181
http://www.friedliche-loesungen.org/feeds/island-eltern-organisieren-konferenz-internationaler-appell-gegen-wlan-schulen-videos
http://www.elektrosensibel-muenchen.de/aktuelles-leser/items/reykjavik-appell-gegen-wlan-an-schulen.html
https://antilobby.wordpress.com/monopole/weltweite-monopole-1-100/

Chaotische Gründung: EU-Gründerväter unterzeichneten 1957 in Rom leeren Vertrag 26. März 2017 veröffentlicht von Michael Longerich

Chaotische Gründung: EU-Gründerväter unterzeichneten 1957 in Rom leeren Vertrag
26. März 2017 veröffentlicht von Michael Longerich
Die Unterzeichnung der Römischen Verträge von 60 Jahren durch die sechs Gründungsmitglieder der heutigen EU hatte einen gravierenden Makel: Die Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Belgiens, Luxemburgs und der Niederlande setzten am 25. März 1957 ihre Unterschriften unter leere Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und zur Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) sowie ihrer gemeinsamen Organe.
„Wir haben danach herausgefunden, dass der Vertrag von Rom, das tatsächliche Dokument, leere Seiten hatte“, sagte der britische Journalist David Willey, der damals über die Unterzeichnung berichtete, in einem Interview mit AFPTV.
Grund sei gewesen, „dass er sehr schnell zusammengestellt wurde und die Italiener nicht sehr gut organisiert waren. Deshalb musste das tatsächliche Dokument danach eingefügt werden.“ (Ziel der EU: Nationalstaaten abschaffen – Selbstentzauberung nach 60 Jahren (Video beigefügt unten )
Nur die erste und die letzte Seite lagen vor – der Rest: Blanko-Papier
Albert Breuer, der die Unterzeichnungszeremonie mitorganisierte, hatte die Panne schon 2007 auf einer EU-Website geschildert. „Die Zeit hatte nur gereicht, um die erste und die letzte Seite der beiden großen Pakete zu drucken. Zwischen diesen beiden Seiten lagen ausschließlich weiße Blätter.“
Breuer nennt eine Reihe von Gründen, warum die Zeit zum Druck der Dokumente nicht mehr gereicht hatte. Zunächst hätten die Schweizer Behörden einen Eisenbahnwaggon aufgehalten, der die gesamten Unterlagen von Brüssel nach Rom bringen sollten.
Bis zuletzt habe es dann noch Änderungswünsche aus den noch laufenden Verhandlungen in Brüssel gegeben, die in Rom von Breuer und anderen Experten eingefügt werden mussten (Vom CFR bis Bilderberg: Die geheime Geschichte der Europäischen Union).
„Der Boden war mit Papier und geschwärzten und durchgestrichenen Druckmatrizen übersät“, beschreibt Breuer die chaotische Entstehungsgeschichte der Verträge.
„Als die Putzfrauen am Abend den Raum betraten und das ganze mit schwarzer Farbe bedeckte Papier auf dem Boden liegen sahen, haben sie alles weggeworfen! Es konnte nichts mehr gerettet werden, die ganze Arbeit war auf der Müllkippe gelandet!“

Darauf musste eiligst Ersatz aus Brüssel besorgt werden. Um die Dokumente zusammenzustellen, heuerten Breuer und seine Kollegen italienische Studenten an – die aber postwendend in den Streik traten und eine Lohnerhöhung forderten.

„Das Ergebnis dieser logistischen Pannen war, dass am Tag der Unterzeichnung die endgültige Fassung des Textes nicht vorlag und die Minister und Delegationsleiter ihre Unterschrift auf ein Paket weißer Blätter setzen mussten“, erinnerte sich Breuer (In fünf Jahren ist der Euro weg – „Scheitern der EU-Währung mathematisch bedingt“).

„Abgesehen von einem sehr kleinen Kreis Eingeweihter hatte niemand die leiseste Ahnung.“

Literatur:

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung von Paul Schreyer

Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen: Der Weg in die totale Kontrolle von Norbert Häring

Wem gehört die Welt?: Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus von Hans-Jürgen Jakob

Quellen: PublicDomain/epochtimes.de am 26.03.2017

 

 

Literatur:

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung von Paul Schreyer

Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen: Der Weg in die totale Kontrolle von Norbert Häring

Wem gehört die Welt?: Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus von Hans-Jürgen Jakobs

Quellen: PublicDomain/epochtimes.de am 26.03.2017

Frühsexualisierung

Heute möchte ich etwas schreiben und zwar was mich innerlich bewegt zum Thema Frühsexualisierung . Ich frage mich manchmal was mit den Erwachsenen los ist die das als normal empfinden Kinder teilweise schon in der Grundschule , wobei es ja heute schon im Kindergarten anfängt , sich mit Sexspielzeug , Filmen zum Thema befassen zu müssen . Es gab ein Papier , als unsere jetzige Bundes Verteidigunsministerin (Flinten-Uschi ) noch fü Familie und Bildung zuständig war mit dem schönen Titel “ Früsexualisierung für drei Jährige . Also noch mal meine Frage was ist eigentlich mit uns los das wir unsere Kinder diesen Verbrechern ausliefern und das teiweise auch noch gut finden .Das mir auch keine mit viel Arbeit und , und , und kommen .Seinen Mund kann man nämlich immer auf machen und selber denken und sprechen , das macht nämlich einen geraden Rücken Jeder Psychologe mit Gewissen dürfte das niemals als wertvoll bezeichnen wo man durch zahlreiche Studien weiß was , und das nicht nur bei Kindern , das schauen von Pornos oder vieles mehr mit der Psyche macht . Das wirklich traurige ist das es anscheinend viele Eltern gibt die dies als Fortschritt sehen so früh mit allen Arten von Sex konfrontriert zu werden . Der Mensch an sich lernt am schnellsten spielerisch . Dieses spielerische wird unseren Kindern nicht nur beim Thema Sex oder Schule an sich sondern auch von panischen Erwachsenen Eltern genommen die ihre Kinder unbewusst als Besitz betrachten .Ehrlich gesagt das kotzt mich an . Da ich mich Jahre lang mit Psychologie beschäftigt habe und auch den Heilpraktiker für Psychotherapie gelernt habe weiß das man so den Zugang zu seinen Gefühlen verliert und kalt und verschlossen durch die Welt geht , unbemerkt von den meisten Betroffenen . Dieses ganze gleich machen ist grotesk und das bei jedem Thema den für mich sind nicht alle Menschen gleich sondern GLEICH VIEL WERT , was ein sehr großer unterschied ist . Denn jeder Mensch bringt andere Talente mit . Da halte ich mit Prof. Hüther der ein eigenes Institut hat zum Thema Schule und Kinder hat und auch eigene Schulen mit seiner Lehrmethode hat . Ein sehr fähiger Mann , nach meiner Meinung . Im Anhang sind zwei Links zum Thema Frühsexualisierung und Schule wie sie Prof . Hüther sieht .
Respektvolle Grüße Michael Longerich .


Panzer an die „Ostflanke” – Bundeswehr rüstet auf und verlegt Kampfpanzer nach Osteuropa (Videos)

Vor rund einer Woche verkündete Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung eine massive Erhöhung des Wehretats und neue Auslandseinsätze der Bundeswehr.
Nun legt sie nach und erklärt, dass die Truppenstärke der Bundeswehr in den nächsten Jahren auf nahezu 200.000 Soldaten anwachsen soll. Gegenwärtig liegt die Gesamtzahl aktiver Soldaten bei etwa 178.000.
In einer offiziellen Pressemitteilung des Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass „für die kommenden sieben Jahre einen Bedarf von weiteren 5.000 militärischen, 1.000 zivilen Dienstposten sowie 500 zusätzlichen Stellen für Reservisten festgestellt“ wurde. Der „Zielumfang der Bundeswehr bis 2024“ werde „sich somit auf insgesamt 198.000 Soldatinnen und Soldaten und rund 61.400 Haushaltsstellen für zivile Beschäftige erhöhen“ (Foto: Der letzte Bahntransport erreichte am Vormittag des 24. Februars den Bahnhof von Sestokai, Litauen).
Bereits im Mai vergangenen Jahres hatte von der Leyen in einem Tagesbefehl die sogenannte „Trendwende Personal“ verkündet und eine schrittweise Personalerhöhung eingeleitet. Anfang Dezember folgte dann die neue „Personalstrategie der Bundeswehr“. Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump werden die Forderungen der Regierung nach Aufrüstung und Krieg immer aggressiver.
In der aktuellen Pressemitteilung heißt es: „Die Bundeswehr muss auf außen- und sicherheitspolitische Einflüsse jederzeit angemessen reagieren können.“ Ziel der „Trendwende Personal“ sei es, „die Durchhaltefähigkeit der Bundeswehr zu erhöhen, die Robustheit zu stärken und wichtige Zukunftsfähigkeiten aufzubauen.“
Insgesamt seien „99 Einzelmaßnahmen geplant, um die Leistungsfähigkeit der Bundeswehr zu steigern“. Dazu gehörten „unter anderem Spezialisten für den neuen Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum, Besatzungen für die Korvetten K 130 (2. Los), Stärkung der Unterstützungskräfte der Streitkräftebasis (Logistik/ABC-Abwehr), Aufstellung eines 6. Panzerbataillons, Ausbau unserer Sanitätsversorgung im In- und Ausland sowie weitere Schritte, mit denen wir Auswirkungen der EU-Arbeitszeitrichtlinie abfedern wollen.“
Es besteht kein Zweifel, dass sich die Bundeswehr auf Krieg vorbereitet. Warum sonst die massive personelle und materielle Aufrüstung? „Die Bundeswehr ist gefordert wie selten zuvor“, stellt von der Leyen in der Pressemitteilung klar. „Etwa im Kampf gegen den IS-Terror, bei der Stabilisierung Malis, der anhaltenden Unterstützung Afghanistans, gegen den Menschenschmuggel im Mittelmeer und in der Ägäis, oder mit unserer erheblichen Präsenz für die Nato im Baltikum.“
Bezeichnenderweise verkündete das Verteidigungsministerium noch am gleichen Tag die Verlegung von schwerem Gerät und weiteren Kampftruppen in Richtung russische Grenze. „20 Marder und sechs Kampfpanzer Leopard sowie drei Bergepanzer sind auf dem Weg nach Litauen“, heißt es in einem Bericht auf der offiziellen Website der Bundeswehr.
Insgesamt seien seit Mitte Januar rund 120 Container und 200 Fahrzeuge verladen und mit insgesamt neun Eisenbahnzügen nach Litauen gebracht worden. Bis Ende der Woche würden sich dann die restlichen der insgesamt 450 Soldaten auf den Weg machen, um eine dort eine insgesamt 1000-Mann starke Battlegroup der Nato anzuführen.
Die Verlegung von Nato-Kampftruppen nach Osteuropa – weitere Battlegroups werden in Estland (unter Führung Großbritanniens), Lettland (Kanada) und Polen (USA) aufgestellt – ist Bestandteil der Kriegsoffensive gegen Russland, die im Juli 2016 auf dem Nato-Gipfel in Warschau beschlossen wurde.
Dazu gehören auch der Aufbau eines Nato-Raketenabwehrsystems in Rumänien und Polen, die Schaffung einer 5000 Mann starken schnellen Eingreiftruppe und die Aufstockung der Nato Response Force von 13.000 auf mindestens 40.000 Soldaten.
Bürgerliche Medien wie der Spiegel rechtfertigen „die größte Truppenverlegung Richtung Osten seit Ende des Kalten Krieges“ und die Entsendung des ersten deutsche Kampfbataillons nach Osteuropa seit dem Vernichtungskrieg der Wehrmacht gegen die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg als „eine Reaktion auf die Vereinnahmung der ukrainischen Krim durch Russland“.
Das stellt die Wahrheit auf den Kopf. Tatsächlich ist nicht Moskau der Aggressor, sondern die Nato. Bevor die Krim im März 2014 Russland eingegliedert wurde, hatten Washington und Berlin in Kiew in enger Kollaboration mit extrem rechten Kräften einen Putsch gegen die russlandfreundliche Janukowitsch-Regierung organisiert. Seitdem zündelt die Nato und nutzt die überwiegend defensive Reaktion Moskaus, um systematisch aufzurüsten und Russland immer stärker militärisch unter Druck zu setzen.
Wie weit Teile der deutschen Eliten dabei zu gehen bereit sind, unterstreicht ein Kommentar im Tagesspiegel unter dem Titel „Nuklearwaffen gegen Russland: Deutschland braucht Atomwaffen“.

(Der Kampfpanzer „Leopard“ in Sestokai)

Der Politikwissenschaftler an der Universität Hagen und vormalige Referent für Sicherheitspolitik und Strategie im Verteidigungsministerium Maximilian Terhalle erklärt: „Ein Deutschland […], das die Macht von Putins Russland begrenzen will, um unabhängig und damit politisch unbeugsam ein Europa aufrechtzuerhalten, das unseren innen- und außenpolitischen Handlungsspielraum erhält, muss dies militärisch und damit nuklear tun.“
Terhalle begründet seine atomaren Großmachtphantasien mit Trumps „pro-russischem Kurs“ und den mangelhaften Arsenalen der „beiden Sicherheitsratsmitglieder“ Frankreich und Großbritannien. Diese seien „zu geringen Umfangs, zu taktisch ausgerichtet und teilweise veraltet“ und könnten „damit in keiner Weise umfassende Abschreckung liefern“ (Unternehmen Barbarosa II: Aufmarsch der USA und NATO – jetzt lassen die Yankees ihre Panzer in Europa rollen (Videos)).
Außerdem könne man sich im Ernstfall schlicht nicht „darauf verlassen, dass sich der stärkere Partner (z.B. Großbritannien) im Ernstfall atomar für [Deutschland] verbürgt und Russland atomar entgegenstellt“. In „einem worst-case Szenario“ müsse Deutschland „für sich selber einstehen können“. Das sei „es seiner Bevölkerung schuldig“.
Man fragt sich, ob Leute wie Terhalle eigentlich noch alle Tassen im Schrank haben? Als angeblicher „Sicherheitsberater“ sollte er wissen, dass ein „worst-case Szenario“ – also ein atomar geführter Krieg mit Russland – das Potential hätte, nicht nur die deutsche Bevölkerung zu vernichten, sondern die gesamte Menschheit auszulöschen.
75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist die herrschende Klasse wieder bereit, schreckliche Verbrechen zu begehen, um ihre geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen global durchzusetzen.

Literatur:

Der Schmutzige Krieg gegen Syrien: Washington, Regime Change, Widerstand von Tim Anderson

Die Eroberung Europas durch die USA: Zur Krise in der Ukraine von Bittner Wolfgang

Amerikas Krieg gegen die Welt: …und gegen seine eigenen Ideale von Paul Craig Roberts

Videos:


Während Angela Merkel es sich gut gehen lässt …

… schon nach der Wahl im Herbst werden wir ALLE in bitterer Armut leben. Und das wegen dieser 3 schrecklichen Merkel-Lügen! Watergate.tv hat die schockierende Wahrheit jetzt enthüllt. Sie werden nicht glauben, wie einfach es für Politiker ist, Ihnen das Geld aus den Taschen zu ziehen!
Quellen: PublicDomain/wsws.org/bundeswehr.de am 23.02.2017

Angst vor einer „post-westlichen“ Weltordnung: Die transatlantischen Eliten verfallen in Panik (Videos)

„Post-Truth, Post-West, Post-Order?” – auf Deutsch in etwa: „Was kommt nach der Wahrheit, dem Westen und der Ordnung?“ – lautet der Titel eines neuen Berichts der Stiftung Münchner Sicherheitskonferenz, der unmittelbar vor der diesjährigen Konferenz (17.-19. Februar) in München als „Diskussionsimpuls“ vorgelegt wurde, und dieser Titel bringt die panische Angst der bisherigen westlichen Eliten vor der Zukunft – vor einer Weltordnung, die nicht mehr vom „Westen“ und seinen „Wahrheiten“ beherrscht ist – tatsächlich auf den Punkt.
„Wir könnten vor einem post-westlichen Zeitalter stehen, in dem nicht-westliche Akteure die internationalen Angelegenheiten gestalten, oft parallel oder sogar zum Schaden genau jener multilateralen Rahmen, die seit 1945 das Fundament der liberalen internationalen Ordnung bildeten“, sagte der Vorsitzende der Konferenz, Wolfgang Ischinger, bei der Vorstellung des Berichtes.
Dabei entbehrt es nicht der Ironie, daß eine der liebsten rhetorischen Fragen der westlichen Liberalen nun eben die nach der Wahrheit ist. „Was ist Wahrheit?“ fragte zynisch schon Pontius Pilatus, und Hannah Ahrendt, die Säulenheilige der „68er“, jubelte gar darüber, daß es gar keine Wahrheit gebe.
Und genau daran haben sich die Führer der nun so herzlich betrauerten westlichen Weltordnung in der Vergangenheit schon oft gehalten, wie die späten Enthüllungen über die tatsächlich gar nicht existierenden Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins und über die lange vertuschte Rolle Saudi-Arabiens im internationalen Terrorismus gezeigt haben, und sie tun es immer noch, wie die fadenscheinigen Behauptungen über angebliche Eingriffe der russischen Regierung in den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf zeigen.
Ebenso relativ ist offensichtlich auch der Begriff „Ordnung“ zu verstehen. Wenn tatsächlich Ordnung das Ziel der westlichen Politik gewesen ist, warum muß sich dann die Sicherheitskonferenz so intensiv mit dem Chaos auseinandersetzen, das durch die westlichen Militärinterventionen und vom Westen gesteuerten „Farbenrevolutionen“ in Somalia, im Irak, in Libyen, in der Ukraine, im Jemen und vielen anderen Ländern geschaffen wurde und sich von dort aus immer weiter ausbreitet?
Oder meint Ischinger nur jene liberale „Marktordnung“, die im Grunde gar keine ist, weil ja das von den Liberalen gepredigte Ziel gerade der möglichst ungeregelte und ungeordnete Freihandel für alle ist – jedenfalls für alle, die nicht durch Sanktionen oder vorgebliche „Freihandelsabkommen“ wie die gegen China gerichtete Transpazifische Partnerschaft (TPP) von eben diesen Märkten vertrieben und ferngehalten werden?
Oder ist jene Gesellschaftsordnung gemeint, in der nach alter feudaler Art eine schön geordnete und beständige Schichtung zwischen „denen da oben“ und „denen da unten“ besteht – durchlässig eher für jene, die von oben absteigen, als für jene, die von unten aufzusteigen versuchen – und in der, wie in praktisch allen Ländern der transatlantischen Welt, die breite Masse immer ärmer und eine Handvoll Reiche immer reicher wird?
Tatsächlich ist eine so ungerechte Weltordnung wie die der transatlantischen Welt gegen ihre Opfer nur mit Gewalt oder durch die Drohung mit Gewalt durchzusetzen und auf Dauer aufrechterhalten. Das ist den Herren dieser Weltordnung in den Jahrzehnten seit dem Mord an Präsident John F. Kennedy auch gelungen, solange die Vereinigten Staaten dieser Weltordnung als Polizist dienten – sehr zur Freude der britischen Elite, in der das hämische Wort vom „British brain and American brawn“ die Runde machte, womit gemeint war: Die Richtung der Politik bestimmen wir in der Londoner City, und Washington ist unser Büttel .
Genau deshalb ist die sich in Washington mit dem Antritt der neuen Regierung Trump andeutende Änderung so fatal für das transatlantische Empire: Ohne den amerikanischen Muskel, der die übrige Welt zwingt, sich zu unterwerfen, muß das britische Gehirn des Empire auch seine letzten Hoffnungen begraben, der Welt auch weiterhin seine Ordnung aufzwingen zu können.
Tatsächlich gehen schon jetzt wesentliche Impulse zur Schaffung einer neuen Weltordnung von „nicht-westlichen“ Akteuren aus – insbesondere von Rußland und China, und das ist auch gut so. Mit ihren neuen Finanzinstituten wie der Neuen Entwicklungsbank der BRICS-Staaten oder der Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) wirken sie tatsächlich parallel zu den vom Westen beherrschten Einrichtungen wie der Weltbank und dem Weltwährungsfonds, die dazu benutzt wurden, den unterentwickelten Ländern eine Politik der Nichtentwicklung aufzuzwingen, und eröffnen dadurch ganzen Kontinenten – Afrika, Asien, Lateinamerika – den Aufbruch ins 21. Jahrhundert.
Sogar dem Westen selbst eröffnet dies die Möglichkeit, aus der wirtschaftlichen Sackgasse, in die uns die westliche Politik geführt hat, wieder herauszufinden, indem er sich dem neuen Paradigma der Zusammenarbeit zum beiderseitigen Vorteil („Win-Win“) in einer „Schicksalsgemeinschaft für die gemeinsame Zukunft der Menschheit“, wie es Chinas Präsident Xi nennt, anschließt.

Diplomatische Kontakte zu Rußland
Was die britischen Eliten und ihre Mitstreiter und Handlanger – wie Barack Obama, George Soros und John McCain in den USA, Angela Merkel, Mario Draghi und Jean-Claude Juncker in Europa und die Schreiberlinge der „etablierten“ Medien – in Hysterie verfallen läßt, sind vor allem die wirtschaftspolitischen Maßnahmen im Geiste Franklin Roosevelts, die der neue US-Präsident verkündet hat, und seine Bereitschaft, in diesem Geiste auch mit Rußland und China zusammenzuarbeiten.
Tatsächlich laufen bereits intensive Gespräche zwischen der neuen US-Regierung und den „nicht-westlichen“ Mächten, insbesondere Rußland. Am Rande des Außenministertreffens der G-20 am 16. Februar in Bonn zur Vorbereitung des anstehenden Hamburger G-20-Gipfels traf der neue US-Außenminister Rex Tillerson mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zusammen.
Vor dem Treffen erklärte Lawrow, er und Tillerson hätten „zahlreiche Themen zu diskutieren“, und sie würden „die Parameter unserer zukünftigen Zusammenarbeit diskutieren und festlegen“. Nach dem Treffen gab Tillerson nur eine kurze Erklärung ab, ohne Fragen der Presse zuzulassen, und sagte:
„Außenminister Lawrow und ich hatten ein sehr produktives Treffen. Wir sprachen über eine Reihe von Fragen, die beide Seiten betreffen. Wie ich schon in der Senatsanhörung über meine Ernennung deutlich gemacht habe, werden die Vereinigten Staaten in Erwägung ziehen, mit Rußland zusammenzuarbeiten, wo wir Gebiete der praktischen Zusammenarbeit finden, die dem amerikanischen Volk nützen werden. Wo wir nicht einer Meinung sind, werden die Vereinigten Staaten für ihre Interessen und die Werte Amerikas und seiner Verbündeten eintreten. Während wir neuen gemeinsamen Boden suchen, erwarten wir, daß Rußland seine Verpflichtungen aus dem Minsker Abkommen erfüllt und auf eine Deeskalation der Gewalt in der Ukraine hinarbeitet.“
Lawrow seinerseits erklärte: „Wir haben über die Lage der bilateralen Beziehungen gesprochen, die von der Regierung Obama ernsthaft untergraben wurden. Minister Tillerson hat seine Bereitschaft bestätigt, diese Zeit zu überwinden, wie es auch Präsident Trump in seinem Telefonat mit Präsident Putin zum Ausdruck brachte. Wir gehen davon aus, daß das Treffen zwischen Präsident Putin und Präsident Trump zu dem Zeitpunkt stattfinden wird, den die Präsidenten für möglich erachten.. Wir haben vereinbart, die Kontakte fortzusetzen, und dazu werden sich in den kommenden Monaten eine ganze Reihe von Möglichkeiten ergeben.“
Fast zur gleichen Zeit trafen in Baku – erstmals seit Januar 2014 – auch die Militärchefs der USA und Rußlands zusammen.

Trumps Achillesferse: Glass-Steagall
Wie Lyndon LaRouche am 13. Februar im Gespräch mit Mitarbeitern betonte: Amerika hat einen neugewählten Präsidenten und mit ihm eine neue Regierung. Dieser neue Präsident hat bereits einige erfolgreiche internationale Verhandlungen aufgenommen, die die Möglichkeit eröffnen, daß die Vereinigten Staaten, Rußland, China, Japan und Indien gemeinsam ein neues Paradigma schaffen. Aber noch sei diese Konstellation nicht konsolidiert und weiterhin anfällig, und sie werde von den Vertretern der „alten Weltordnung“ mit allen Kräften bekämpft.
In einem Interview mit Joseph Ford Cotto, das am 15. Februar im San Francisco Review of Books erschien, erläuterte LaRouche die Stärken und Schwächen der neuen Regierung:
„Trump hat versprochen, eine Billion Dollar in dringend benötigte Infrastruktur zu investieren, und er hat versprochen, ein ,Glass-Steagall-Gesetz für das 21. Jahrhundert’ einzuführen. Wenn er sein Infrastruktur-Versprechen halten will, dann braucht er diese Reform, um das zu finanzieren… Wir reden hier über Trump auf der Grundlage, daß er der neue Staatsführer der Vereinigten Staaten ist. Er hat versprochen, die amerikanische Wirtschaft wieder aufzubauen, und es gibt gute Vorbilder unter den amerikanischen Präsidenten, die das Amerikanische System der Ökonomie, wie es von Alexander Hamilton ausdrücklich im Gegensatz zum Britischen System des Freihandels entwickelt wurde, angewandt haben. Das ist das System, das in der Vergangenheit funktioniert hat, und es wird wieder funktionieren. Durch seinen Wahlerfolg hat Trump die Möglichkeit eröffnet, die US-Wirtschaft wiederzubeleben.“
Die Achillesferse der neuen Regierung sei, daß sie es bisher versäumt hat, das Glass-Steagall-Trennbankensystem wieder einzuführen. Die großen liberalen Volksredner im Lager der Demokraten hätten ihre Forderung nach Glass-Steagall aufgegeben und sich den Trump-feindlichen Demagogen angeschlossen. Es liege nun also bei den Bürgern.
Literatur:

Die Jahrhundertlüge Teil 1 + 2 DVD-Doppelbox

Drehbuch für den 3.Weltkrieg: Die zukünftige neue Weltordnung von Dr.Thomas P.M. Barnett

Countdown Weltkrieg 3.0 von Stephan Berndt

Videos:



Während Angela Merkel es sich gut gehen lässt …

… schon nach der Wahl im Herbst werden wir ALLE in bitterer Armut leben. Und das wegen dieser 3 schrecklichen Merkel-Lügen! Watergate.tv hat die schockierende Wahrheit jetzt enthüllt. Sie werden nicht glauben, wie einfach es für Politiker ist, Ihnen das Geld aus den Taschen zu ziehen!

Quellen: PublicDomain/solidaritaet.com am 21.02.2016